Bartschler

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  • 30.09.23
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EU: "Sehr schwere Mängel" beim Glasfaserausbau in Deutschland

Als Mieter muss einfach mal meinen Erfahrungsbericht mit dem Glasfaserausbau der Telekom loswerden.

Vor ca. 2 Jahren habe ich von der Telekom die Nachricht bekommen, dass in unserem Gebiet Glasfaser kostenlos ausgebaut wird, man muss lediglich einen 2-Jahres Vertrag abschließen. Also erst Mal mit dem Vermieter gesprochen und habe die Zusage mit der Auflage, dass er keine Kosten und Ärger hat erhalten.
Wir haben also nochmal explizit bei der Telekom nachgehakt: Ihnen entstehen keinerlei Kosten für den Glasfaseranschluss.

Fast Forward: Nach einem halben Jahr kurz vor dem Realisierungstermin bekommen wir einen aufgeregten Anruf unseres Vermieters, er hat Post von der Telekom erhalten, darin heißt es wortwörtlich:

"Die Verlegung der Glasfaserkabel obliegt dem Bauträger/Bauherren bzw. dem von ihm beauftragten Elektriker. Die Kosten für den Elektriker werden nicht von der Telekom übernommen!"

Wir waren erstmal baff und haben versucht, das mit der Telekom zu klären, keine Chance die Inhouse Verkabelung sollen der Vermieter oder wir selbst zahlen. Wir haben daraufhin alles versucht, den Vertrag zu stornieren, was nach viel Hin und her zum Schluss glücklicherweise noch ohne Anwalt gelang.

So toll wie Glasfaser auch ist, so ein Theater mache ich nicht noch einmal durch, nur Ärger mit der Telekom und mit dem berechtigterweise verärgeten Vermieter. Wir bleiben beim SVDSL250 (nicht mehr von der Telekom) und es wundert mich auch nicht mehr, warum die Glasfaserquote in D-Land so schlecht ist.

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