- 16.11.21
- 20:23
- Artikel
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Kryptowährungen können an Quantencomputern komplett zerbrechen
Ich kann mich einigen Kommentaren nur anschließen. Was hier an Halbwissen von der Redaktion und auch in den Kommentraren verbreitet wird, ist echt gruselig. Hier ein paar Erklärungen dazu:
Unsere aktuelle Verschlüsselungstechnolgie basiert auf der asymmetrie des Verfahrens. Um aus einem Seed einen privaten Key und aus diesen wiederum eine Public-Adresse ist schnell gemacht. Der Weg in die andere Richtung ist wesentlich komplexer und ist nur über Brutforce, also Versuch und Irrtum herausfinden. D. h. man kann eine privaten Schlüssel, also eine Zeichenkombination raten in die Hashfunktion schicken und schauen, ob ich eine Public-Adresse mit z. B. Bitcoins finde. Wenn ja, habe ich das Ding geknackt und habe mit dem Schlüssel Zugriff auf die Coins. Wenn nicht, probiere ich eine andere Zeichenkombination. Der Vorteil von Quantencomputer im Vergleich zu heutigen Rechnern ist, dass Millionen Operationen parallel bearbeiten können. D. h. Quantencomputer können ihren Vorteil nur ausspielen bei Aufgabe, die nicht voneinander abhängen, z. B. eine privaten Key in eine Public Adresse hashen. Andere Aufgaben, wie z. B. Computerspiele, funktioneren nicht gut. Wie bereits einige geschrieben haben, gibt es bereits quantensicher Verschlüsselungstechnolgien und ich bin ziemlich sicher, so bald Quantencomputer relevant werden, stehe auch die Implementierungen.
1) Aus dem Artikel "Solche Verfahren benötigen aber noch komplexere Schlüssel, wodurch der ohnehin schon ausufernde Bedarf an Rechenleistung für den Betrieb der Netzwerke weiter ansteigen wird."
Das stimmt so nicht. Der Energiebedarf der PoW-Blockchains, wie z. B. Bitcoin oder noch Ethereum, resultiert aus dem Blockfindungsprozess, der wiederum auf dem Hashen basiert, wie oben beschrieben mit den bei den privaten und Public Keys.Also Zeichensequenz in Hashfunktion und prüfen ob des Resultat bestimmte Kriterien erfüllt. Auch das it Versuch und Irrtum und des so energieaufwendig. Andere Stratgien wie z. B. PoS, haben diesen Energiebedaf nicht. Dafür aber andere Probleme.D. h. komplexere Schlüssel werden am Energiebedafr kaum etwas ändern. Der richtet sich nach der Netzwerk-Hasrate und passst sich entsprechend an.
2) Zum Thema Bitcoin und Schneeballsystem
Ich kann das nicht mehr hören. Selbst Finanzexperten scheinen nicht zu verstehen, was ein Schneeballsystem ist: Ein Vertriebsmodell für ein Produkt ohne intrinschen Werte bei dem nur Gewinne erzielt werden, weil mehr Leute einsteigen. Bei Bitcoin sieht es erst einmal genau danach aus. Wenn man aber BTC und genauer anschaut, erkennt man, dass die aktuellen Presisteigerungen lediglichen dem Massenadaptionsprozess geschuldet sind. Begrentes Gut gegen eine steigende Nachfrage. Was wäre denn, wenn alle BTC einmal an alle verteilt sind, die welchle haben wollen? Dann steigt der Preis nur noch durch die Geldentwertung. Ähnlich wie Gold. Aber das wollen die "Finanzexperten" nicht hören. Der intrinschen Wert von Gold ist ein einstelliger Prozentbereich des Goldpreises. Der Goldpreis wird größtenteils aus Angebot und Nachfrage getrieben. Wie bei Bitcoin.
Das musst ich hier mal klar stellen.
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Kryptowährungen können an Quantencomputern komplett zerbrechen
Ich kann mich einigen Kommentaren nur anschließen. Was hier an Halbwissen von der Redaktion und auch in den Kommentraren verbreitet wird, ist echt gruselig. Hier ein paar Erklärungen dazu:
Unsere aktuelle Verschlüsselungstechnolgie basiert auf der asymmetrie des Verfahrens. Um aus einem Seed einen privaten Key und aus diesen wiederum eine Public-Adresse ist schnell gemacht. Der Weg in die andere Richtung ist wesentlich komplexer und ist nur über Brutforce, also Versuch und Irrtum herausfinden. D. h. man kann eine privaten Schlüssel, also eine Zeichenkombination raten in die Hashfunktion schicken und schauen, ob ich eine Public-Adresse mit z. B. Bitcoins finde. Wenn ja, habe ich das Ding geknackt und habe mit dem Schlüssel Zugriff auf die Coins. Wenn nicht, probiere ich eine andere Zeichenkombination. Der Vorteil von Quantencomputer im Vergleich zu heutigen Rechnern ist, dass Millionen Operationen parallel bearbeiten können. D. h. Quantencomputer können ihren Vorteil nur ausspielen bei Aufgabe, die nicht voneinander abhängen, z. B. eine privaten Key in eine Public Adresse hashen. Andere Aufgaben, wie z. B. Computerspiele, funktioneren nicht gut. Wie bereits einige geschrieben haben, gibt es bereits quantensicher Verschlüsselungstechnolgien und ich bin ziemlich sicher, so bald Quantencomputer relevant werden, stehe auch die Implementierungen.
1) Aus dem Artikel "Solche Verfahren benötigen aber noch komplexere Schlüssel, wodurch der ohnehin schon ausufernde Bedarf an Rechenleistung für den Betrieb der Netzwerke weiter ansteigen wird."
Das stimmt so nicht. Der Energiebedarf der PoW-Blockchains, wie z. B. Bitcoin oder noch Ethereum, resultiert aus dem Blockfindungsprozess, der wiederum auf dem Hashen basiert, wie oben beschrieben mit den bei den privaten und Public Keys.Also Zeichensequenz in Hashfunktion und prüfen ob des Resultat bestimmte Kriterien erfüllt. Auch das it Versuch und Irrtum und des so energieaufwendig. Andere Stratgien wie z. B. PoS, haben diesen Energiebedaf nicht. Dafür aber andere Probleme.D. h. komplexere Schlüssel werden am Energiebedafr kaum etwas ändern. Der richtet sich nach der Netzwerk-Hasrate und passst sich entsprechend an.
2) Zum Thema Bitcoin und Schneeballsystem
Ich kann das nicht mehr hören. Selbst Finanzexperten scheinen nicht zu verstehen, was ein Schneeballsystem ist: Ein Vertriebsmodell für ein Produkt ohne intrinschen Werte bei dem nur Gewinne erzielt werden, weil mehr Leute einsteigen. Bei Bitcoin sieht es erst einmal genau danach aus. Wenn man aber BTC und genauer anschaut, erkennt man, dass die aktuellen Presisteigerungen lediglichen dem Massenadaptionsprozess geschuldet sind. Begrentes Gut gegen eine steigende Nachfrage. Was wäre denn, wenn alle BTC einmal an alle verteilt sind, die welchle haben wollen? Dann steigt der Preis nur noch durch die Geldentwertung. Ähnlich wie Gold. Aber das wollen die "Finanzexperten" nicht hören. Der intrinschen Wert von Gold ist ein einstelliger Prozentbereich des Goldpreises. Der Goldpreis wird größtenteils aus Angebot und Nachfrage getrieben. Wie bei Bitcoin.
Das musst ich hier mal klar stellen.