Momo03

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  • 03.09.25
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Kohle-Verstromung ist schneller auf dem Rückzug als geplant

@Smolo: EEG Wird aber grundsätzlich aus dem klima- und transformationsfonds finanziert, nicht aus Steuergeldern! Und der wird aus dem europäischen Emissionshandel gefüllt.Deutschlands Einnahmen betrugen 2024 zufällig 18.4 Milliarden....

Damit ist es per Definition keine Subvention, sondern eine verursacher-umlage.

Welche Verursacher finanzieren denn die Vernichtung unserer Lebesongrundlage, die wir mit fossilen Brennstoffen betreiben?

Wer zahlt die rund 70 Milliarden jährlich, die wir rein für den Import der Zerstörung bezahlen?

Jeder Cent unterhalb der realen kosten fossiler Brennstoffe IST hingegen eine lupenreine Subvention. Und was die tatsächlich kosten wirst du sehen, wenn 2027 die Übergangsphase der merkelschen co2-subvention endet - denn eine Tonne CO2 zu emittieren kostet ein Vielfaches der damals als Obergrenze für 2026 festgelegten 65€ - eher im Bereich 300-800€.

Kurz überschlagen: rund 800 Millionen tonnen CO2 hat Deutschland seit 1990 im Schnitt pro Jahr emittiert (aktuell noch 550 Millionen Tonnen). Das sind mindestens 165 Milliarden Euro kosten pro Jahr oder 5.7 Billionen Euro seit 1990. Davon wurden aber nur knapp 90 Milliarden auf die Emittenten umgelegt (Das ist das Geld, mit dem z.B. EEG bezahlt wird).

Da stehen also 5.610 Milliarden Euro historische Subventionen nur seit 1990 im Raum.

Die dürfen wir gern in den nächsten 35 Jahren mal für die andere Seite ausgeben und damit die Welt mal retten, statt sie zu zerstören, meinst du nicht?

Denn diese unfassbar gewaltige Summe würde tatsächlich reichen, um die gesamte Welt zu decarbonisieren. Wir müssten nur aufhören, sie für unsere Vernichtung auszugeben.

  • 30.09.21
  • 08:58
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Benzin-Krise: Briten rennen Elektroauto-Händlern die Türen ein

@MatthMu: @MatthMu: Lustigerweise gibt's auch in UK viel viel mehr Ladepunkte als es jemals Autos geben kann. Denn entgegen der landläufigen Meinung reicht tatsächlich jede popelige Steckdose aus, um den normalen, privaten Mobilitätsbedarf über Nacht zu befriedigen. Nur wer JEDEN Tag mindestens 150km fährt - und das wirklich JEDEN Tag - der braucht mehr.

Der Leistungsbedarf pro Pkw in DE über Nacht liegt bei nicht mal 800Watt. Watt, nicht Kilowatt. In der Größenordnung langweilt sich JEDER Hausanschluß nachts zu Tode. Die Stromversorgung ist auch in UK am höchsten Bedarf orientiert, und der ist tagsüber. Nachts wird praktisch immer die Stromerzeugung reduziert, weil einfach nichts gebraucht wird.

Zudem: Auch in UK ist die Eigenheimquote ist recht hoch, und jedes Eigenheim ist ein potentielles EE-Kraftwerk.

Wer also jetzt wegen der Spritversorgungsprobleme auf E umsteigt und dann vielleicht mal Stromprobleme bekommen kann, kann häufig dem vorausgreifen und seinen Strom in Zukunft selbst erzeugen - das geht mit Sprit nämlich nicht.

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