Goodgame Studios auf Talfahrt: Massenentlassungen in Hamburg
@MarcelP: Die Balance zwischen zahlenden und nicht zahlenden Kunden, zwischen Kosten und Nutzen ist schon länger unverhältnismäßig verschoben. Entweder man investiert viel Zeit oder Geld um weiter vorne mit dabei sein zu können oder man schert sich nicht darum und hat auch Spaß. Bei Deinen Zahlen fehlt, nach meiner Ansicht, eher noch eine Null. Die 200% Aktionen werden bestimmt wieder kommen. Nur interessiert dabei eher wie es weiter gehen wird, 200% von nichts ist sicher für die meisten Spieler so interessant wie der umfallende Sack Reis in China.
Soweit mir bekannt ist gab es, wegen der Weitergabe interner Daten und dem Auspähen privater Daten Strafanträge gegen die beiden Geschäftsführer. Ein Ergebnis liegt mir hierzu leider nicht vor. Es soll aber u.a. um Eingriffe von Goodgame Mitarbeitern in das Spielgeschehen zur Umsatzsteigerung und die Weitergabe von Gesprächsverläufen, mit dem Ziel den deutschen Server durch provuzierte Auseinandersetzungen der Spielerparteien zu mehr Umsatz zu bewegen. Zumindest sind in den Kreisen von "Play Fair - Empire" (eine Spielervertretung) derartige Informationen zu finden gewesen.
Zu guter letzt, sicher haben die Mitarbeiter keine Top Gehälter der Branche erhalten, doch Müsli, Obst, Freibier/Tee/Kaffee/Wasser, Wohlfühlcouch, Swimmingpool, Fitnesstudio und andere Vergünstigungen wie PS4 während der Arbeitszeit genossen. Die Mitarbeiter sind auch die welche miteinander reden sollten und verantwortlich für die Qualität ihrer Arbeit. Kein Vorgesetzter, egal wie gut oder schlecht, sagt liefere schlechte Arbeit ab. Es ist bedauerlich das Arbeitsplätze weg fallen. Wenn das hilft die Qualität der Produkte zu steigern ist das in Ordnung, Konkurenz belebt das Geschäft. Schließlich hört sich der vorgelegte Sozialplan nicht unvernünftig an, das Ergebnis ist allemal besser als bei einer Insolvenz seinem Geld hinterher zu rennen. Was den verhinderten Betriebsrat betrifft kann man geteilter Meinung sein, doch anscheinend wurden damals die letzten Mitarbeiter entlassen welche noch etwas auf dem Kasten hatten. Eine ggf. vorhandene sektenartige Mentalität gibt es immerhalb vieler Unternehmen, bevorzugt im Direktvertrieb.
Das Leben ist hart... hier wurden 1.100 Arbeitsplätze geschaffen die es 2008 noch nicht gab. Jetzt fallen vielleicht die Hälfte weg, was sicher unangenehm für die betroffenen Mitarbeiter ist. Das ist, unter dem Strich, noch immer ein Gewinn! Allen anderen bleiben neue Wege und Erfahrungen, einschließlich dem Arbeitsgericht.
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Goodgame Studios auf Talfahrt: Massenentlassungen in Hamburg
@MarcelP: Die Balance zwischen zahlenden und nicht zahlenden Kunden, zwischen Kosten und Nutzen ist schon länger unverhältnismäßig verschoben. Entweder man investiert viel Zeit oder Geld um weiter vorne mit dabei sein zu können oder man schert sich nicht darum und hat auch Spaß. Bei Deinen Zahlen fehlt, nach meiner Ansicht, eher noch eine Null. Die 200% Aktionen werden bestimmt wieder kommen. Nur interessiert dabei eher wie es weiter gehen wird, 200% von nichts ist sicher für die meisten Spieler so interessant wie der umfallende Sack Reis in China.
Soweit mir bekannt ist gab es, wegen der Weitergabe interner Daten und dem Auspähen privater Daten Strafanträge gegen die beiden Geschäftsführer. Ein Ergebnis liegt mir hierzu leider nicht vor. Es soll aber u.a. um Eingriffe von Goodgame Mitarbeitern in das Spielgeschehen zur Umsatzsteigerung und die Weitergabe von Gesprächsverläufen, mit dem Ziel den deutschen Server durch provuzierte Auseinandersetzungen der Spielerparteien zu mehr Umsatz zu bewegen. Zumindest sind in den Kreisen von "Play Fair - Empire" (eine Spielervertretung) derartige Informationen zu finden gewesen.
Zu guter letzt, sicher haben die Mitarbeiter keine Top Gehälter der Branche erhalten, doch Müsli, Obst, Freibier/Tee/Kaffee/Wasser, Wohlfühlcouch, Swimmingpool, Fitnesstudio und andere Vergünstigungen wie PS4 während der Arbeitszeit genossen. Die Mitarbeiter sind auch die welche miteinander reden sollten und verantwortlich für die Qualität ihrer Arbeit. Kein Vorgesetzter, egal wie gut oder schlecht, sagt liefere schlechte Arbeit ab. Es ist bedauerlich das Arbeitsplätze weg fallen. Wenn das hilft die Qualität der Produkte zu steigern ist das in Ordnung, Konkurenz belebt das Geschäft. Schließlich hört sich der vorgelegte Sozialplan nicht unvernünftig an, das Ergebnis ist allemal besser als bei einer Insolvenz seinem Geld hinterher zu rennen. Was den verhinderten Betriebsrat betrifft kann man geteilter Meinung sein, doch anscheinend wurden damals die letzten Mitarbeiter entlassen welche noch etwas auf dem Kasten hatten. Eine ggf. vorhandene sektenartige Mentalität gibt es immerhalb vieler Unternehmen, bevorzugt im Direktvertrieb.
Das Leben ist hart... hier wurden 1.100 Arbeitsplätze geschaffen die es 2008 noch nicht gab. Jetzt fallen vielleicht die Hälfte weg, was sicher unangenehm für die betroffenen Mitarbeiter ist. Das ist, unter dem Strich, noch immer ein Gewinn! Allen anderen bleiben neue Wege und Erfahrungen, einschließlich dem Arbeitsgericht.
Goodgame Studios auf Talfahrt: Massenentlassungen in Hamburg
@EdHunter712: Das liegt sicher im Auge des Betrachter. Es gibt halt Menschen die gehen in das Theater, andere hocken pausenlos vor dem Fernseher. Die nächsten mögen Comics und wieder andere Tolstoi. In dem Sinne, es ist mit der Freizeitgestaltung wie mit der Religion und dem Essen... eine Sache der Überzeugung und dem Geschmack, über den lässt sich nicht streiten.
Goodgame Studios auf Talfahrt: Massenentlassungen in Hamburg
Ich bin, wie viele andere, Nutzer des Browsergame Empire von Goodgame und seit 02/2012 dabei. Die Qualität von Goodgame hat in den letzten 12 Monaten massiv gelitten, besonders Kundenfreundlich war Goodgame noch nie aber inzwischen kann der Service eher als unterirdisch beezeichnet werden. Seit gestern sind Werbeeinblendungen, die zum Kauf von Vergünstigungen eingeblendet werden, noch massiver geworden. Die Lauffähigkeit des Spiel ist selbst auf guten Rechnern zu "Stoßzeiten" kaum als gut zu bezeichnen. Der Support ist auf der ganzen Line eine Katastrophe, äußerst unprofessionell, recht oberflächlich freundlich und willkürlich.
Das deutsche Community neigt inzwischen dazu vom Kauf diverser Vergünstigungen ab zu sehen. Die "Zufriedenheit" der Kundschaft wird seit einigen Tagen und vor bekanntwerden der Entlassungen, durch eine neue "THINK PINK" Aktion zum Ausdruck gebracht. Dies geschieht, dank immer besserer Vernetzung, nicht nur auf den deutschen sondern auf immer mehr Servern weltweit. Wir Spieler zeigen unsere pinken Fahnen und drängen auf Verbesserungen - ohne uns wie ausgepresste Zitronen zu fühlen. Schaut auf das deutsche Goodgame Forum - verweist von Mitarbeitern.