Dariusch

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  • 25.08.10
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Nokia Siemens wegen Iran-Lieferungen verklagt

Im Artikel fehlen viele wichtige Informationen.
Nokia-Siemens haben dem iranischen Staat nicht nur Abhörgeräte verkauft, es wurde ein Kontroll-, Ortungs- und Filtersystem für Festnetz, Handy und Internet verkauft.
Damit kann das iranische Regime das gesamte Handynetz, Telefonnetz und den Internetverkehr filtern, abhören und die User orten.
Die Verhandlungen wurden direkt zwischen Nokia-Siemens und dem iranischen Kommunikationsministerium + Geheimdienst geführt.

Somit wusste Nokia-Siemens genau an wen und wofür die Systeme verkauft werden.
Das Regime brauchte ein Werkzeug zur totalen Kontrolle aller Kommunikationsmedien und dieses wurde von Nokia-Siemens verkauft.
Da die Herrschaften von Nokia-Siemens sich für besonders schlau halten, wurde der Verkauf über eine zwischen Firma in Schweden abgewickelt.
Ob sie damit durchkommen oder nicht wird man jetzt sehen.

Der iranische Journalist sitzt im Gefängnis korrekt.
Aber die Klage wurde von Verwandten in den USA eingereicht.
Dass er im Gefängnis sitzt heißt nicht, dass er gar keinen Kontakt zur Außenwelt hat.
Auch die im Iran zur Steinigung verurteilte Frau hat Briefe aus dem Gefängnis veröffentlicht.
Wie viele weitere politische Gefangene auch.

Durch seine Klageschrift geht der Journalist ein großes Risiko ein.
Diese Klageschrift könnte sein letztes Lebenszeichen sein, weil er dann im Gefängnis umgebracht wird, oder aber diese öffentliche Aufmerksamkeit rettet ihm sein Leben.

Der Vergleich zwischen H&K und Nokia-Siemens ist total haltlos und zeugt von viel Dummheit.

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