Street View: Formular für Widerspruch ist online
Hi, also ich hab grad heute in der c't 2010/14 einen Bericht gelesen, in dem es auch darum geht, das wir heute überhaupt nicht abschätzen können, welche technischen Möglichkeiten es geben wird, wie Daten bearbeitet, verarbeitet und analysiert werden können. D.h., heute mag ein halbwegs unkenntlich gemachtes Gesicht nicht nutzbar sein... aber ist dieses in 5 Jahren auch noch so?
Ich habe mir grad den Streetview in den Pariser Vororten und Beverly Hills angeschaut. Dabei fiel mir auf, das die Kamera ja höher als Augenhöhe ist, d.h. an einer Hecke oder Grundstücksmauer kann die Kamera mehr sehen als die vorbeigehenden Passanten. Und manche Grundstücke sehen sehr zugerümpelt aus. Außerdem finde ich die Unkenntlichmachung als nicht ausreichend an. Ich denke, die eigenen Nachbarn kann man dennoch, selbst wenn diese in der Umgebung unterwegs waren, sehr gut erkennen, ob nun an der Frisur oder an der Kleidung. Ein richiges Viereck über Kopf oder gar den ganzen Körper wäre besser. Außerdem habe ich Personen entdeckt, die meiner Meinung nach garnicht unkenntlich gemacht wurden.
Es gibt auch Nachteile, wenn über Streetview nachgeschaut werden kann, wie man wohnt und lebt. Z.B. wenn man sich auf einen neuen Job bewirbt kann der Personaler schnell mal nachschauen, wie man wohnt. Klar hätte er es auch früher schon machen können, aber mit eheblichen Zeitaufwand, weil er erstmal dahin fahren müsste. Mit Streetview ist der Wohnort eines Bewerbers nur noch ein paar Mausklicks entfernt. Und welche Rückschlüsse ein Personaler aus dem, was er sieht, dann zieht, kann völlig an den Haaren vorbei gezogen sein... den Job bekommt man vielleicht dadurch nicht. Ähnlich könnten Kreditgeber oder Versicherungen vorgehen... egal, wie alt die Daten sind. Und in manchen Fällen sind 2 bis 5 jahre alte Daten immer noch ausreichend genug.
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Street View: Formular für Widerspruch ist online
Hi, also ich hab grad heute in der c't 2010/14 einen Bericht gelesen, in dem es auch darum geht, das wir heute überhaupt nicht abschätzen können, welche technischen Möglichkeiten es geben wird, wie Daten bearbeitet, verarbeitet und analysiert werden können. D.h., heute mag ein halbwegs unkenntlich gemachtes Gesicht nicht nutzbar sein... aber ist dieses in 5 Jahren auch noch so?
Ich habe mir grad den Streetview in den Pariser Vororten und Beverly Hills angeschaut. Dabei fiel mir auf, das die Kamera ja höher als Augenhöhe ist, d.h. an einer Hecke oder Grundstücksmauer kann die Kamera mehr sehen als die vorbeigehenden Passanten. Und manche Grundstücke sehen sehr zugerümpelt aus. Außerdem finde ich die Unkenntlichmachung als nicht ausreichend an. Ich denke, die eigenen Nachbarn kann man dennoch, selbst wenn diese in der Umgebung unterwegs waren, sehr gut erkennen, ob nun an der Frisur oder an der Kleidung. Ein richiges Viereck über Kopf oder gar den ganzen Körper wäre besser. Außerdem habe ich Personen entdeckt, die meiner Meinung nach garnicht unkenntlich gemacht wurden.
Es gibt auch Nachteile, wenn über Streetview nachgeschaut werden kann, wie man wohnt und lebt. Z.B. wenn man sich auf einen neuen Job bewirbt kann der Personaler schnell mal nachschauen, wie man wohnt. Klar hätte er es auch früher schon machen können, aber mit eheblichen Zeitaufwand, weil er erstmal dahin fahren müsste. Mit Streetview ist der Wohnort eines Bewerbers nur noch ein paar Mausklicks entfernt. Und welche Rückschlüsse ein Personaler aus dem, was er sieht, dann zieht, kann völlig an den Haaren vorbei gezogen sein... den Job bekommt man vielleicht dadurch nicht. Ähnlich könnten Kreditgeber oder Versicherungen vorgehen... egal, wie alt die Daten sind. Und in manchen Fällen sind 2 bis 5 jahre alte Daten immer noch ausreichend genug.