Privatfernsehen in Deutschland: Die fetten Jahre sind vorbei
Vor 40 Jahren, am Neujahrstag 1984, startete das Privatfernsehen in Deutschland. Und zum Jubiläumsjahr zeigt der Blick auf die Marktanteile der Privatsender, dass die fetten Jahre des deutschen Privatfernsehens vorbei sind. Als erster privater Sender ging PKS, die Programmgesellschaft für Kabel- und Satellitenfunk und Vorgänger des heutigen SAT.1, an den Start. Nur einen Tag später, am 2. Januar 1984, folgte der Sender RTL plus, der seit 1993 nur noch RTL heißt.
RTL erreichte 2003 noch rund 15 Prozent des Gesamtpublikums, wie von der AGF Videoforschung veröffentliche Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung zeigen. 2021 waren davon noch 7,2 Prozent übrig. Seitdem konnte sich der Sender immerhin wieder an die Acht-Prozent-Marke heranrobben.
Auch bei den meisten anderen relevanten Sendern hat die Reichweite des linearen Programms abgenommen, wie der Blick auf die Grafik zeigt. Sat.1 etwa erreicht nur noch halb so viel Zuschauer wie zur Jahrtausendwende. Bei ProSieben sind von einstmals acht Prozent Marktanteil noch drei Prozent geblieben. Lediglich bei Vox dürften die Sendeverantwortlichen die Zahlen einigermaßen entspannt zur Kenntnis nehmen.
RTL erreichte 2003 noch rund 15 Prozent des Gesamtpublikums, wie von der AGF Videoforschung veröffentliche Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung zeigen. 2021 waren davon noch 7,2 Prozent übrig. Seitdem konnte sich der Sender immerhin wieder an die Acht-Prozent-Marke heranrobben.
Auch bei den meisten anderen relevanten Sendern hat die Reichweite des linearen Programms abgenommen, wie der Blick auf die Grafik zeigt. Sat.1 etwa erreicht nur noch halb so viel Zuschauer wie zur Jahrtausendwende. Bei ProSieben sind von einstmals acht Prozent Marktanteil noch drei Prozent geblieben. Lediglich bei Vox dürften die Sendeverantwortlichen die Zahlen einigermaßen entspannt zur Kenntnis nehmen.
Inhalte zu dieser Infografik: