Video-On-Demand: Die Länder mit den höchsten Umsätzen

Am 27. Mai startet auf Netflix die vierte Staffel von Stranger Things, eines der Aushängeschilder der Video-Streaming-Plattform. Den größten Impact dürfte die Firma damit in den USA haben, in der laut Prognosen des Statista Digital Market Outlook 2021 nicht nur 30,2 Milliarden Euro mit Video-Streaming generiert wurden, sondern auch mit nahezu fünfzig Prozent eine außergewöhnlich hohe Nutzerpenetration vorliegt. Wie die Grafik zeigt, gehört auch Deutschland zu den wichtigsten Märkten für Netflix, Amazon Prime Video und Co.

Rund 2,5 Milliarden Euro wurden voraussichtlich bei einer Penetration von 28 Prozent in diesem Segment im Jahr 2021 umgesetzt. Damit landet Deutschland in der Top 5 hinter China und dem Vereinigten Königreich. Generell nimmt der nordamerikanische Kontinent eine wichtige Rolle für Streaming-Anbieter ein, mit den bereits genannten USA, Kanada und Mexiko sind alle drei geografisch zur entsprechenden Region gehörenden Länder in den Top 8 vertreten.

Insgesamt lag der geschätzte Umsatz mit Streaming-Abos im vergangenen Jahr bei etwa 59 Milliarden Euro. Bis 2026 sollen in diesem Segment etwa 92 Milliarden Euro umgesetzt werden, was einem jährlichen Umsatzwachstum von etwa acht Prozent entspricht. Andere digitale Video-Angebote hinken deutlich hinterher. So betrug der Umsatz mit Pay-per-View-Programmen 2021 nur rund acht Milliarden, Video-Downloads brachten voraussichtlich rund fünf Milliarden Euro ein.
Quelle: Statista.com
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