Remote Desktop: So gebt ihr eurem Windows 10-PC eine Fernsteuerung

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Die Möglichkeit, auch dann auf den eigenen Rechner zugreifen zu können, wenn man gerade nicht persönlich an der Hardware sitzt, erfreut sich bei vielen Windows-Nutzern großer Beliebtheit. Und natürlich kann das Remote Desktop-Feature auch unter Windows 10 genutzt werden.

Die ganze Sache ist im Grunde relativ einfach, wie euch unsere Kollegen von SemperVideo hier zeigen. Der Nutzer muss den Fernzugriff nur an seinem System freigeben, schon kann von überall über das lokale Netzwerk oder auch das Internet auf diesen zugegriffen werden. Benötigt wird am entfernten PC oder Notebook lediglich der Remote Desktop-Client, den Microsoft mit Windows mitliefert und auch für andere Systeme anbietet.

Microsoft Remote Desktop PreviewMicrosoft Remote Desktop PreviewMicrosoft Remote Desktop PreviewMicrosoft Remote Desktop PreviewMicrosoft Remote Desktop PreviewMicrosoft Remote Desktop Preview

Dann muss der Anwender oft nur noch die richtige Adresse wissen und schon kann es losgehen - zumindest wenn der fragliche PC über das lokale Netzwerk erreicht wird oder direkt selbst am Internet-Anschluss hängt. Meist steht heute zuhause aber noch ein Router zwischen dem LAN und dem Internet, der eine direkte Verbindung erst einmal nicht möglich macht. Daher muss in diesem Fall eine Port-Weiterleitung eingerichtet werden. Das ist allerdings nicht unbedingt kompliziert und verschiedene Router-Firmwares bieten eine direkte Möglichkeit, die Verbindung mit einem Klick zu erlauben.

Besonders spannend dürften allerdings die neuesten Entwicklungen im Remote Desktop-Bereich sein. Microsoft hat es sich ja zum Ziel gesetzt, seine neue Windows 10-Plattform auf allen Endgeräten einheitlich verfügbar zu machen. Das bedeutet auch, dass zukünftig der entfernte Zugriff auf die Nutzeroberfläche des heimischen PCs mit dem Smartphone möglich wird. Eine entsprechende Version der benötigten Software wurde gerade als Preview bereitgestellt und dürfte bald allgemein verfügbar sein. Wie auch schon bei den bisherigen Varianten für PCs und Notebooks ist das entsprechende Tool komplett kostenlos zu haben.

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Muss der Rechner dafür eingeschaltet sein?
 
@AnnaFan: Ja (Sagt er im Video)
 
@wertzuiop123: Ist suboptimal für mich. Da ich oft für längere Zeit an zwei verschiedenen Orten bin, kann ich den Heim-PC nicht immer laufen lassen (kostet zu viel Strom).
 
@AnnaFan: google mal nach Wake on Lan ;)
 
@Speedp: Kenne ich. Ist aber nicht so sicher das Verfahren. Wenn es jemand schafft sich Zutritt zu verschaffen, ist die Schei**e richtig am Dampfen.
 
@AnnaFan: Der Rechner soll also weder eingeschaltet bleiben, noch soll er sich selbst einschalten. Makes sense...
Edit: mir ist gar nicht aufgefallen, dass das eine alte News ist. Sonst hätte ich gar nicht geantwortet :P
 
@AnnaFan: Einfach dafür sorgen das WOL nur übers eigene Netzwerk aktiviert und verwendet werden kann & mit der Fritzbox von überall per VPN in das Heimnetzwerk einloggen und über WOL den PC starten & via Remote Desktop drauf zugreifen. Mach ich seit einige wochen selbst so und es ist super komfortabel.
 
@AnnaFan: Verstehe ich gerade jetzt nicht. WOL soll zu unsicher sein. Ist klar. Ich würde mir ehr Sorge um den Remote Zugriff machen, schon alleine bei solchen Antworten.
 
@AnnaFan: Nö
 
Remotedesktop (Server) ist doch nur für Windows 10 Pro und Enterprise verfügbar!? Bei Home bekommt man nur den Client, um sich mit anderen zu verbinden.
(Falls das mit Video gesagt wird, vergesst meine Anmerkung. Kann hier gerade nur den Text lesen.)
 
@Runaway-Fan: Habe das Video auch nicht gesehen (aus Prinzip nicht); aber laut Screenshot wird im Video die Enterprise Version von Win10 verwendet... Als 30 Tage Evaluation Version, also nicht aktiviert ;-)

Das deutet darauf hin dass dem so ist wie Du sagst.
 
Versteh grad den unterschied zu Windows 7/Vista/8 nicht.. ist doch genau die gleiche Vorgehensweise. Nutzte ich bei meinen Rechner schon immer. Wobei ich DameWare einfach komfortabler finde.
 
Was heißt "Zugriff via Smartphone möglich wird"? Microsoft hat schon vor Jahren ne RemoteDesktop App rausgebracht, Terminalservices werden auch komplett unterstützt, selbst Touch funktioniert, Office schaltet in Touch-Modus etc.
 
mir gefällt besser Teamviewer11 ...
 
@mark10000: Das sind aber zwei paar Schuhe..
 
Mit der Smartphoneapp scheint es nur funktionieren, wenn man aktuell ca 150 Euro für ein Windowsupdate zu Home, Premium etc ausgibt, sofern man das gratis Update zu Windows 10 genutzt hat.
Ich frage mich wieso, denn mit Chrome und Google Desktop Remote geht das schon lange, kostenlos und ohne Portweiterleitung. Der Nachteil ist, dass man Chrome installieren und konstant im Infobereich geöffnet haben muss.
 
@YannicS: Wenn man schon vorher Windows 7/8 Pro/Ultimate/Enterprise hatte, dann klapts auch nach dem kostenlosen Update auf Windows 10 einfach so.
 
Was schon immer stört das der Rechner auf den man zugreift nicht gleichzeitig benutzbar ist.
Für die VMs nutze ich Remote Desktop aber wenn ich am HTPC (von der Workstation aus) was machen will (der trotzdem aufm TV/Beamer alles zeigen soll nutze) ich AnyDesk.
Bis jetzt finde ich AnyDesk am schnellsten.
 
@Paradise: Dann kommt jetzt der ultimative Tipp für dich - RDP Wrap (https://github.com/stascorp/rdpwrap/).. :)
 
@GlockMane: "concurrent RDP sessions" hilft bei dieser Sache in wie fern?
 
@Paradise: Sorry, dann verstehe ich dein Szenario doch nicht.. Dachte du willst quasi zwei unabhängige Sitzungen zur gleichen Zeit..
 
@GlockMane: Nein, nicht von mehreren Rechnern auf einen zugreifen. Nur von einem aber der lokale User (der derselbe ist) soll eingeloggt bleiben. Auch soll sich die Auflösung und so weiter nicht ändern.
Aber mit AnyDesk hab ich ja ne Lösung. Nutze ich ja auch um auf den MAMA (XP) PC zuzugreifen da Einstellungen machen usw. am Röhren TV mit nur ein paar Pixeln grauenhaft ist - da fehlt ja immer die Hälfte vom Bild :-D
 
Das issn ganz toller Tipp RDP nach außen zu öffnen. Hut ab!
 
@ThreeM: Hab mich auch gerade gewundert was die Sche** soll.
Als Redaktion die Empfehlung rauszugeben den RDP-Port von außen per port forwarding erreichbar zu machen.
Ganz großes Kino.

@winfuture: Das solltet ihr bitte ganz dringend nochmal überdenken. :-/
 
sollte man nicht besser noch darauf hinweisen, dass es noch sinnvoller wäre, den Zugang aus dem Internet ins Heimnetzwerk nur via VPN zu machen und das zu erklären, dass die Ports seiner Rechner direkt im Internet zu veröffentlichen (via PortForwarding)???
 
Für alle, die eine simple Möglichkeit suchen, einen VPN Server zu erstellen -> SoftEther.. Läuft bei mir auf einem Raspberry Pi und hat einen eigenen Client für Windows und stellt gleichzeitig eine OpenVPN Funktionalität zur Verfügung, um z.B. von Android zu verbinden.. Läuft einwandfrei! So mache ich SAT TV (DVBViewer), Dokumentenmanagement (M-Files), Mediaserver (Serviio), nvidia Gamestreaming und alles was mir gerade nicht einfällt unterwegs verfügbar.. Die PCs können per WOL geweckt werden.. Habe zwar schon händisch einen OpenVPN Server eingerichtet, aber mit SoftEther ist das ganze fast kinderleicht.. RDP direkt veröffentlichen ist ziemlich unsinnig, zumal man mit einer VPN Verbindung auch gleich Zugriff auf alle Dienste im eigenen Netzwerk hat und nicht jeden einzeln nach außen veröffentlichen muss..
 
Seit ihr des Wahnsinns fette Beute? Portweiterleitung für RDP auf dem Internet-Router? DAS geht garnicht!
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