So lässt sich Google Drive als Schadware-Sandbox verwenden

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E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern sollte man grundsätzlich nicht öffnen. Auch eine installierte Antivirensoftware kann möglicherweise neue Schadprogramme nicht zuverlässig erkennen, wodurch diese dann auf den eigenen PC gelangen. Eine recht einfache Möglichkeit, Dokumentenanhänge von E-Mails gefahrlos zu öffnen zeigen unsere Kollegen von SemperVideo.

Dabei kommt Google Drive als "Sandbox" zum Einsatz, weshalb ein Google-Benutzerkonto erforderlich ist. Verdächtige Dokumente können ganz einfach per Drag-and-drop in ein neues Verzeichnis in Google Drive kopiert werden. Google konvertiert die Dateien dabei automatisch in ein Format, das im Browser angezeigt werden kann.

Sollte es sich in Wirklichkeit um kein Dokument, sondern ein getarntes Schadprogramm handeln, kann dieses nicht erfolgreich konvertiert und geöffnet werden. Auch Dokumente mit schädlichen Skripten oder Makros werden auf diese Weise "entschärft", sodass deren Textinhalt gefahrlos im Browser lesbar wird.

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Gibt es ein Addon für Thunderbird, mit dem man solche Dateianhänge direkt an Google Drive weiterleiten kann, auch wenn man kein Google Mail Konto in Thunderbird nutzt?
 
@haha: ohne Gmail Konto wird das nicht gehen, zum Aufruf von Drive braucht man ein Login.
 
"Schadware-Sandbox"? Denglisch für Anfänger?
 
Okay, jetzt mal ehrlich: die Nutzung von Google als Konverter als "Sandboxing" zu bezeichnen ist schon mutig. Abseits davon hat die Methode auch noch ein anderes Problem: die Formatierungen bleiben nur schwerlich wirklich erhalten. Falls ich also mit dem Dokument noch irgendwas anderes vorhabe außer es einmalig zu lesen - zum Beispiel ausdrucken, ausfüllen, signieren oder was auch immer - muss ich dennoch das Original öffnen und hab dann das Problem, dass der "Google Drive Sandbox Security Geheimtipp" mir außer Zeitverschwendung schlicht gar nichts gebracht hat. Ganz abgesehen davon könnte man das mit Ghostscript wohl auch gänzlich lokal erledigen und bräuchte Google nicht einmal dazu. In der Fortsetzung dieses Videos seht ihr dann: YouTube als Sandbox für schädliche Videos nutzen (immerhin konvertiert es ja Video Dateien).
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