Zwei Monate mit dem Honor 8: Das leistet das 400-Euro-Smartphone

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Mit dem Honor 8 hat die chinesische Huawei-Tochter ein aktuelles Top-Modell im Programm, welches zu einem Preis von weniger als 400 Euro unter anderem ein ansprechendes Äußeres aus Glas und Aluminium, eine schnelle CPU und eine Dual-Kamera auf der Rückseite bietet. Unser Kollege Daniil Matzkuhn hat das in Deutschland bereits seit August erhältliche Smartphone in den letzten zwei Monaten einem ausführlichen Alltagstest unterzogen.

Schönes Design, anfällig für Fingerabdrücke

Das Honor 8 ist in den Farben Weiß, Schwarz und Blau erhältlich. Die Rückseite besteht aus Glas, was zwar vor allem beim blauen Modell recht hübsch aussieht, diese aber leider auch sehr anfällig für Fingerabdrücke macht. Ein Rahmen aus Aluminium sorgt für die notwendige Stabilität, allerdings blätterte während des Testzeitraums die Lackierung an der Unterseite ein wenig ab. Mit einem Gewicht von 153 g und einer Dicke von 7,45 mm liegt das Honor 8 angenehm in der Hand.

Das 5,2 Zoll große Display hat eine Auflösung von 1080 × 1920 Pixeln. Schrift und Fotos sind somit sehr scharf, die Farbwiedergabe sowie Blickwinkelstabilität gefallen, gleiches gilt für die Helligkeit, wodurch sich das Smartphone bei Sonnenlicht problemlos ablesen lässt.

Schnelle CPU, gute Kamera

Dank eines HiSilikon Kirin 950 (4 × 2,3 GHz, 4 × 1,8 GHz) und 4 GB RAM ist das Honor 8 sehr schnell, selbst aktuelle Spiele laufen durchweg flüssig und auch beim Wechsel zwischen mehreren Apps gerät es nicht ins Stocken. Der interne Speicher ist 32 GB groß, rund 24 GB stehen dem Nutzer zur Verfügung. Wer mehr Platz benötigt, darf diesen mittels Micro-SD-Karte erweitern. Alternativ kann der Steckplatz für eine zweite SIM-Karte genutzt werden, wobei nur eine der beiden Karten LTE unterstützt.

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Die Dual-Kamera auf der Rückseite kann insgesamt überzeugen. Sie nimmt Fotos mit einer Auflösung von maximal 12 Megapixeln auf, der zusätzliche Sensor dient vor allem dem Sammeln von Tiefeninformationen. Dadurch lassen sich die Schnappschüsse mit einem Tiefenschärfeeffekt verschönern oder deren Fokus nachträglich verschieben. Dies klappt in der Regel, wenn auch nicht immer, ganz ordentlich. Farben, Schärfe und Dynamik sind gut, bei schlechten Lichtverhältnissen tritt jedoch recht schnell ein Rauschen auf.

Honor liefert das Smartphone mit Android 6.0 und Emotion UI 4.1 aus. Alle Apps landen dadurch direkt auf dem Startbildschirm, einen App-Drawer gibt es nicht. Selbstverständlich kann man aber jederzeit zu einem anderen Launcher wechseln.

Der Akku hat eine Kapazität von 3000 mAh und lässt sich mittels QuickCharge innerhalb von 30 Minuten von 0 auf 47 Prozent aufladen. Bei voller Ladung konnte eine Display-On-Time von etwa viereinhalb Stunden erreicht werden. Selbst bei häufiger Nutzung sollte man somit problemlos durch den Tag kommen.

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