Zebra Technologies TC51: Robuster Touch-Computer mit Android

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In diesem Video unserer Kollegen von NewGadgets wird das TC51 vorgestellt, ein robustes Smartphone oder: Smartphone-ähnliches Gerät, wie es der Hersteller Zebra Technologies selbst bezeichnet. Das TC51 richtet sich vor allem an professionelle Anwender im Außendienst und Einzelhandel.

Robustes Mobilgerät

Ein stabiles Gehäuse schützt das TC51 sowohl vor Stürzen als auch Wasser. Das 5 Zoll große Display lässt sich selbst im Regen problemlos bedienen und erlaubt Eingaben mit herkömmlichen Stiften. Zudem reagiert es auch dann, wenn der Nutzer Handschuhe trägt.

Ein integrierter Barcodescanner kann sogar stark beschädigte Barcodes einlesen. Über einen Push-to-Talk-Button ist die Kommunikation mit Walkie Talkies möglich. Der Akku kann im Hot-Swap-Modus gewechselt werden, ohne dass dabei das Gerät neugestartet werden muss. Die Kamera hat eine Auflösung von 13 Megapixeln.
Zebra Technologies TC51 Zebra Technologies TC51 Zebra Technologies TC51

Android mit und ohne Google Services

Für genügend Leistung soll ein Qualcomm Snapdragon MSM8956 sorgen, dessen sechs Kerne mit jeweils 1,8 GHz getaktet sind. Als Betriebssystem kommt Android 6.0 Marshmallow zum Einsatz. Ein Update auf Android-Nougat befindet sich jedoch in der Vorbereitung. Kunden können zwischen Ausführungen mit und ohne Google Mobile Services wählen. Spezielle Sicherheitsfunktionen von Zebra Technologies erlauben das sichere Verschlüsseln von Daten auf dem Gerät.

Zusätzlich zum bereits erhältlichen TC51-Modell wird Anfang 2017 eine Variante mit zusätzlichem LTE-Modem erhältlich sein.

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Hardwaretechnisch natürlich ziemlich interessant, allerdings mit dem gleichen Nachteil wie die meisten anderen Androiden: bereits bei Markteinführung hoffnungslos veraltete Software.
Selbst aktuell 3 - 4 Jahre alte Smartphones bieten mit u.a. einem 720p - 1080p Display und einem 2500 - 3000 mAh Akku noch Hardware, die mit aktueller Hardware locker mithalten können.
Bei sowas muss man einfach einsehen, dass die einzigen beiden Knackpunkte die vraltete Software und die Reparatur bzw. der Austausch einzelner beschädigter oder veralteter Einzelteile sind.
 
@BloodEX: Ein 1080P würde ich mir nicht mehr geben. Mein jetziges Smartphone ist fast drei Jahre alt und bietet QHD 1440x2560 ein neues müsste das mindestens bieten alles andere wäre ein Rückschritt.
 
@JacksBauer: Eben. Ob man nun unbedingt QHD aufwärts aufm Handy braucht, ist ja wieder ein anderes Thema, 720p (FHD vll für etwa 5" aufwärts) würde ja schon locker ausreichen, nur sind die Softwareupdates bei den meisten Androiden einfach unter aller Sau, weil jeder was eigenes Süppchen kochen will.
 
@BloodEX: Brauchen ist eine andere Sache, aber ich bin an die hohe DPI gewöhnt und mir fällt das schon sehr auf wenn ich ein 1080P Handy in der Hand habe. Warum sollte ich bei einem neuen Modell Abstriche machen?
 
@JacksBauer: Genau. SoC und Akku sind die ehesten Dinge, die gewechselt werden bräuchten, während z.b. die Lautsprecher größenbedingt eh nur zweckmäßig sind und da die Fortschritte ohnehin eher langfristig sind, bleibt immer noch die Sache mit der Software. Vieles wäre ja auch als schlichter Reskin und als Apps umsetzbar, evtl auch als Gesamtpaket, das man sich im Store oder von deren Seite laden könnte, dann hätte man auch sehr einfach die neueste Version von Android und nicht diese von Sicherheitslecks überquellende Altlast. Besonders im kommerziellen Einsatz sollte es eigentlich von höchster Priorität sein, dass Sicherheitslecks möglichst schnell gestopft werden und sich nicht erst nach Monaten oder gar Jahren eine dann längst wieder veraltete Version mit wieder neuen (und bereits bekannten, aber in der Version ungestopften) Lücken ins Haus zu holen.
 
@BloodEX: Ich bekomme bei meiner Custom Stock Rom immer die neuesten Updates nur paar Tage später.
 
@JacksBauer: wie du schreibst... Custom.
 
@JacksBauer: @gonzohuerth: Jup. Mag wunderbar bei Massenware-Smartphones funktionieren, bei denen praktisch so ziemlich alles ohnehin auch über den Browser erledigt oder über den Play-Store bezogen werden kann, aber (ein großes aber): mit Custom Roms gehen auch so ziemlich alle nicht auf solchen Roms vorhandenen Apps verloren. Was bei Massenware-Smartphones positiv ist, da dadurch die ganzen unnützen Apps, dessen bloße Existenz vielen schon peinlich genug ist, entfernt werden können, hat bei diesen Geräten den Effekt, dass auch die Apps, die gerade das Verkaufsargument sind (etwaige verbesserte Ansprechung bzw. Auslesung des "intelligenten Akkus", Barcode-Scanner, Walkie-Talkie, etc.), verloren gehen, was den Zweck des Gerätes praktisch auf 0 reduziert.
 
Ist das ein Touchscreen von Neonode? Habe auf die schnelle keine Informationen dazu bekommen. Ich trauere immer noch meinem N2 hinterher. Auch wenn das hier natürlich ein anderes Kaliber ist und mich durch seine Dicke schon ein bisschen abschreckt.

@BloodEX. So "ehm...business...ehm" wie Zebra das platziert wird man die Softwareupdates wohl gleich teuer mit bezahlen, denke ich.
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