UPS macht aus dem Lieferwagen einen mobilen Drohnen-Träger

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Der Logistik-Dienst UPS hat ein neues Verfahren zur Unterstützung seiner Tätigkeit durch Drohnen getestet. Diese sollen nicht von den Logistikzentren aus Adressaten in der Umgebung anfliegen, sondern vom Lieferwagen abheben und so deren Effizienz erhöhen.

Die bisherigen Modelle für Lieferdrohnen beschränken sich in der Regel auf feste Standorte, wodurch der Radius eingeschränkt ist. Der Einsatz der Luftpost lohnt sich bei diesen im Grunde nur in dichter besiedelten Gegenden, wo die klassischen Paketfahrer ohnehin schon ziemlich effizient arbeiten können.

Im ländlichen Raum hocheffektiv

Die Idee, den Lieferwagen auch als mobilen Startplatz zu verwenden, soll hingegen gerade im ländlichen Raum zu deutlichen Effizienzsteigerungen führen können. Hier müssen oft längere Wege von einem Empfänger zum nächsten zurückgelegt werden. Die parallel eingesetzte Drohne wirkt sich dabei fast so aus, als hätte man einen zweiten Lieferanten in die jeweilige Gegend geschickt: Während der Fahrer selbst einen Kunden beliefert, transportiert die Drohne eine weitere Sendung zu einer anderen Adresse.

Das Flugsystem startet dabei von einer Vorrichtung unter dem zurückschiebbaren Dach eines entsprechend umgerüsteten Lieferwagens. Die Transportvorrichtung für die Pakete und der Bordcomputer der Drohne können vom Fahrer unterwegs bestückt werden. Hat das Flugsystem seinen Auftrag erledigt, kehrt es automatisch zum Fahrzeug zurück und landet - auch dann, wenn das Auto längst in Richtung des kommenden Empfängers weitergefahren ist. Die Navigation zu sich bewegenden Objekten ist durch den Kontakt beider Stellen untereinander im Grunde kein größeres Problem.

UPS arbeitet bei der Umsetzung des Projektes mit dem Drohnenhersteller Workhorse zusammen, der sich auf Flugsysteme für den Transport-Einsatz spezialisiert hat. Erste Testläufe mit dem neuen System fanden dieser Tage im US-Bundesstaat Florida statt.
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Wir bei den Drohnen auch jeden Morgen der korrekte Sitz der Bügelfalte kontroliert? Bestimmt dürfen die schlechtbezahlten Fahrer die Drohnen dann kostenlos jeden Abend putzen.
 
Die Frage der Umsetzbarkeit stellt sich mir...
Klar man hat hier ein Szenarion gesehen, aber..
Jedes Mal "minutenlang" die Zieladresse programmieren?
Wie wird es dann letztlich hingeliefert?(muss der Adressat zu Hause sein)
Dann die Gewichts- und Größenbeschränkungen...Wetterbedingungen...

Also mir scheint das ein sehr eingeschränktes Szenario zu sein, das auf vermutlich 10% der Lieferungen im Zielgebiet zutreffen könnte(persönliche Schätzung).
 
@bLu3t0oth: In den USA gelten bei Paketen andere Gesetze. In Deutschland trägt UPS die Verantwortung bis Du das Paket , gegen Quittung, übernommen hast. In den USA gillt schon der "wurf" über den Gartenzaun als erfolgreiche Zustellung, egal ob Du zuhause bist oder nicht. Du hast bestellt, Du wurdest darüber informiert das das Paket am 15.03. zugestellt wird, also stell sicher das Du es einsammeln kannst wenn es vor der Tür abgelegt wird weil Du nicht öffnest. In Städten ist es etwas anders, aber wenn Du einen Garten hast, kann er es dort ablegen, oder als Drohne "abwerfen"
 
@Besenrein: Ok, krasse Sache^^
 
@bLu3t0oth: Ich denke das läuft dann einfach durch einscannen des Paketes.
 
@bLu3t0oth: ich denk mal das wird halt nur spezielle lieferungen betreffen. 1. die die dafür extra zahlen. und 2. muss es ja auch drohnen geeignet sein. und ich geh mal stark von aus das da nicht viel programiert wird sondern lediglich was angescant von der drohne womit sie dann gps daten bekommt. aber... naja das sah trotzdme nach zu viel aufwand aus. und vorallem nur eine... wie wäre es mit 6 kleineren dann halt nur mit beschränkung im gewicht. aber grad die haufenweise kleinen lieferungen machen es ja so stressig.
 
ich will auch ne drohne! ich glaub ich muss mal per ups bestellen!
 
Skynet wird dankbar sein^^
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