HP schickt modernen Drucker in Computer-Sendung der Achtziger

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Auf den ersten Blick weiß man nicht so genau, ob die Werbestrategen bei HP lediglich von der Nostalgie gepackt wurden oder sich lediglich trauen, ihre aktuellen Produkte nur gegen Museums-Technik antreten zu lassen. Letztlich muss man ihnen aber zugestehen, dass sie es durchaus geschafft haben, einen ziemlich realistischen Retro-Clip zu produzieren.

In dem kürzlich veröffentlichten Video schickt man zwei heutige Mitarbeiter des Unternehmens inklusive eines modernen Tintenstrahl-Druckers in eine Computer-Fernsehsendung des Jahres 1983. Solch ein Versuch kann schnell schiefgehen und in Klamauk ausarten. Das tut es hier aber keineswegs.

Da staunt man

Ältere Nutzer dürften sich hier durchaus an ihre frühen Zeiten erinnert fühlen, in denen Nadeldrucker, die lautstark Endlospapier mit Farbe versahen, in Büros und in Ausnahmefällen auch schon in Haushalten Einzug hielten. Präsentiert wird das Ganze in einem sehr realistischen Fernsehstudio-Setting dieser Zeit, bei dem auf viele Details geachtet wurde. Jüngere Zuschauer bekommen so einen ziemlich guten Eindruck davon, wie die damals hochmoderne Technik mit großem Ernst dem staunenden Publikum präsentiert wurde.

Natürlich - daran besteht im Grunde von Beginn an kein Zweifel - kann der moderne Drucker in dieser Umgebung eines der besseren Modelle aus der damaligen Zeit in nahezu allen Belangen schlagen - sei es in der gedruckten Darstellung, bei der genadelte ASCII-Art einem ordentlichen Fotodruck gegenübersteht, oder auch hinsichtlich der Geschwindigkeit, mit der die Ergebnisse aus den Druckern herauskommen. Es gibt letztlich aber eine Disziplin, in der die modernen Vertreter der Drucker-Zunft sich den alten Zeiten geschlagen geben müssen: Ohne das Endlos-Papier der damaligen Zeit, an das sich so mancher sicher genau aufgrund des gezeigten Falles erinnern wird, lässt sich einfach keine ausreichend lange Bahn mit großer Geburstagsgratulation anfertigen, die man anschließend ins Büro hängen kann.
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Wie geil. Da beste 'Detail', finde ich, ist, wie schnarchlangsam das alles vorgetragen wird. Kann man sich heute garnicht mehr vorstellen, aber war wirklich so ;)
 
@Zumsl: Da finde ich das 4:3 Detail und der weiße Streifen links viel geschmackvoller eingearbeitet. Das Beste Detail aber finde ich, sind die 360er VHS-Auflösung und die Kopftrommel-Bandfehler, wie z.B. bei 00:00:45
 
@Zumsl: Tja zu einer Zeit als man noch nicht hektisch alle 2 Minuten aufs Smartphone schauen musste wer einem welches Bild geschickt hat.
 
Gefällt mir. Finde die Idee und Umsetzung nett.
 
Am besten ist doch das "Computer Show" in den letzten Sekunden :D
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