AMD Ryzen: Die Chipsatz-Features im Detail erklärt

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AMDs neueste CPU-Plattform Ryzen hat in Form des Ryzen 7 1800X, Ryzen 7 1700X und Ryzen 7 1700 den Einzelhandel erreicht. Unser Kollege von Zenchillis Hardware Reviews spricht in seinem Video über den AM4-Sockel, der die Grundlage für die neuen Prozessoren bildet, sowie die besonderen technischen Merkmale und Unterschiede der Chipsätze X370, B350 und A320.

Als sogenannter SoC (System on a Chip) stellt Ryzen eine Reihe weiterer Chipsatz-Funktionen bereit, etwa für die SATA-Konnektivität oder die Kommunikation mit USB-Geräten und Grafikkarten. Die genaue Nutzbarkeit der verfügbaren Datenleitungen (Lanes) hängt genauso wie die Übertaktbarkeit vom jeweils genutzten Chipsatz des Mainboards ab, sodass sich je nach Kombination verschiedene Anwendungsszenarien ergeben.

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Warum wird behauptet die Zen-CPU hätte eine iGPU?
Danach sagt er aber, daß Ryzen keine iGPU hat.

Der wiederspricht sich in einem Satz.

Die Anzahl der USB 3.1 Gen1 Anshclüsse ist auch falsch, es sind nur 6.
4 sind im SOC integriert, auf eurem Bild ist das also falsch.

A300/X300 ist der integrierte Chipsatz vom SOC, das ist auf eurem Bild auch ziemlich unklar angezeichnet, schaut so aus als wäre das ein extra Chip.
 
@Elkinator: Hat der nicht auch gesagt, dass die APUs "ZEN" heißen und die reinen CPUs RYZEN?
 
@SunnyMarx: Naja, das ist ja auch Blödsinn.

Die Die nennt AMD Zepplin.
Das Package für die AM4 CPU nennt AMD Summit Ridge.
Der Verkaufsname für die CPU ist Ryzen.

Neme der Die unbekannt, jedenfalls ist mir keine bekannt.
Das Package für die AM4 APU nennt AMD Raven Ridge.
Der Verkaufsname der APU ist Ryzen.
 
@Elkinator: Ich glaub, bei der ganzen Namensgebung blicken selbst die Jungs von AMD nicht mehr wirklich durch.
 
@SunnyMarx: Eigentlich ist das ja eh ganz einfach.
 
@Elkinator: So einfach, wie bei USB 3.1 Gen 2? :-D
 
@SunnyMarx: Ja, was soll daran den schwer sein?

Es gibt USB 3.1 Gen1 und Gen2.

Also wer sich 2 Bezeichnungen nicht merken kann der tut mir echt leid!
 
@Elkinator: Mit USB 3.1 Gen 2 hast Dich noch nicht soviel beschäftigt, gelle... Man merkt es überdeutlich!
 
@SunnyMarx: Doch, ich weis davon so ziemlich alles...
 
@Elkinator: Scheinbar nicht, sonst würdest nicht sagen, dass es einfach wäre. *lach*
Schau Dir mal die Spezifikation von dem Dreck an! Bei Heise war neulich ein Bericht zu diesem neuen "Standard".
 
@SunnyMarx: Doch, du kannst mein Wissen wohl kaum beurteilen!

Was verstehst du denn nicht?
Vielleicht kann ich dir helfen?

Das mit den vielen Symbolen ist eigentlich echt idiotensicher, noch einfacher kann man das wohl kaum gestalten...
 
@Elkinator: Weil es einfach Schwachsinn ist, mit Symbolen arbeiten zu müssen. Auf vielen Kabeln sind erst gar keine Symbole drauf. An vielen Geräten fehlen die Symbole auch. Und um ehrlich zu sein, habe ich keinen Bock, mich ständig mit einer Taschenlampe hinter den Rechner zu werfen, um nach den passenden Symbolen zu schauen.

USB bis 3.0 war ein einfacher Standard. Steckst, was rein, läufts. Erwischst den falschen Port, läufts langsamer, aber es läuft. USB 3.1 Gen 2 ist designtechnisch absoluter Schrott. Der einzige Unterschied hätte sein dürfen, dass es dickere Kabel für die höheren Ladeströme gibt. Alles andere hätte man so umsetzen können, dass alles mit jedem Kabel funktioniert.

Achso... Zu deinem Wissen... Mir ist vollkommen egal, wie Allmächtig Du Dich zu fühlen glaubst. Die Fachpresse und Fachleute in meiner Umgebung, ebenso wie ich, sind der Meinung: USB 3.1 Gen2 ist "broken by design"! Und da wirst auch Du nichts dran ändern. Und damit ist die Diskussion an dieser Stelle beendet.
 
@SunnyMarx: OK, du bist halt jemande dem solche Dinge geistig zu hoch sind.
Ich finde das halt sehr einfach und mir ist da genau nichts zu kompliziert, auch wenn dich das stört!
 
Die bisherigen Tests sind nicht gerade der Brüller.
 
@Paradise: Abseits von Spielen doch, da sind sie der Brüller. Was Gaming anbelangt bleibt wohl der 7700k die erste Wahl. Aber warten wir mal ab, die Plattform ist extrem jung, die BIOS-Versionen noch verbuggt. Vllt hilft auch schon ein Windows Scheduler Update... ich beobachte Ryzen weiterhin, denn die Rohperformance ist gewaltig.
 
@SpiDe1500: Vor allem wenn man anfängt ein paar wichtige Loops in Assembler für die jeweilige Architektur zu optimieren, kann man da noch einiges rausholen (so im Bereich von 10-20%). Bei Intel hat sich da seit Haswell bei sehr wenigen Befehlen etwas geändert (Latenz und Durchsatz). Diese Daten sind auch vollständig verfügbar (Agner Fog's instruction tables). Intel bietet sogar ein Tool das den Durchsatz simuliert (IACA, bis Broadwell). Bei AMD hat sich da praktisch alles geändert, genaue Infos über Latenzen und Pipeline Design sind noch schwer zu bekommen. Sobald sich das ändert und es für die Spieleentwickler interessant wird darauf zu optimieren (und auf mehr Kerne), dürfte die Spieleleistung extrem steigen. Als Beispiel: Ich hab letztens eine C Routine von mir für meinen Haswell neugeschrieben (AVX2 genutzt, Latenzen und Microops reduziert). Ergebnis war, dass der Code jetzt über 10 mal so schnell ist (Faktor 8 kommt dabei allein von AVX2).
 
@SpiDe1500: Die nächtste CPU wird bei mir definitiv wieder ein AMD.
Hatte mit meinem alten Bulldozer bis jetzt auch nicht Probleme.
Was ich nur blöd finde, ist dass es so viele Variationen von Ryzen gibt.
Da muss man sich genau überlegen, welchen Prozessor man kauft.
 
@M4dr1cks: So viele gibt es doch eh nicht.
Du mußt mal entscheiden wieviele Kerne du brauchst, dann bleiben eh nicht mehr viele zur Auswahl.

Als Gamer hast du da Ryzen 5 als 4C und 6C.

Ryzen 7 ist für Gamer wenn sie nichts anderes machen was die Kerne auch nutzen kann überdimensioniert!
 
@Elkinator: Danke für den Tipp. Dan werde ich mir wohl den 5er holen.
 
@Elkinator: Ryzen 5 wird es, zumindest allen bisherigen Infos zufolge, nicht mit 8 Cores geben. Lediglich 4 und 6 Cores (mit entsprechend 8 oder 12 Threads). 8 Cores (16 Threads) bleiben vorerst dem Ryzen 7 vorbehalten.
 
@thelord: Hab mich vertippt, meinte natürlich eh 4C und 6C
 
@Paradise: Was Games anbelangt soll da Softwareseitig wohl noch einiges zu machen sein (abwarten), ansonsten sind die Ergebnisse schon Top.
 
Ich finde es irgendwie kurios das die Raid 5 Unterstützung gestrichen wurde...
Hatte eigentlich vorgehabt auf einem kleinen Ryzen ein neues kleines Storage System aufzubauen, aber ohne das Raid 5 wird das nichts.
Hat bei den älteren Sockel immer einwandfrei funktioniert und für meine Belange gereicht, auch wenn es kein "richtiges" Hardware-Raid im eigentlichen Sinne war/ist.
 
@Master_P.: Du kannst dir gern einen RAID-Controller in einen PCIe Slot stecken und damit RAID 5 oder 6 nutzen. Ist sowieso besser die Paritätsbits nicht von der CPU berechnen zu lassen sondern vom Chip auf dem Controller.
 
@Gispelmob: Daher hatte ich ja extra erwähnt, mir haben die bisherigen onBoard-Controller von AMD da bisher ausgereicht.
Des Weiteren reichen die bisher locker aus ein GBit-Lan zu befüttern und ein zusätzlicher Controller verbraucht halt auch wieder zusätzlichen Strom, was bei 24/7 nicht zu unterschätzen ist. Da liegt man je nach Controller nämlich auch schnell auf dem Level was Mainboard+CPU so im Idle verbrauchen. Hatte ich vor Jahren auch schon mal.
 
@Master_P.: Ein zusätzlicher Controller hat einen eigenen Chip der die Berechnungen vornimmt, er hat eigenen Cache und wenn man etwas mehr Geld ausgiebt auch eine BBU. Außerdem ist der ganze Spaß auch noch unabhängig vom BIOS/UEFI und hat seine eigenen und vorallem viel unfangreicheren Einstellungen. Ein RAID übr den Chipsatz bietet immer nur eine Grundfunktion.
 
@Gispelmob: Ist mir bewusst und bekannt, allerdings für mich nach Austesten in meinem kleinen privaten Umfeld einfach nur oversized.
Zu den höheren Unterhaltungskosten kommen höhere Anschaffungskosten bei für mich mit 2-3Usern sehr sehr geringen Mehrwert.
Bin bisher immer gut mit den onBoard AMD Raids gefahren und habe auch aktuell keine Probleme mit einem Intel onBoard-Raid 5.
 
@Master_P.: Also mein RocketRAID 2320 hat mich 20 EUR gekostet. Dazu jeweils 4x 500 GB SATA3 Festplatten zu jeweils 30 EUR. Wenn man sich bissl Zeit nimmt und auf ebay günstig neues Zeug einkauft, muss man keine hunderte EUR investieren. Momentan läuft da ein RAID 10 und die Schreib- und Leseleistung liegt bei jeweils über 400 MB/s. Am Mainboard klappte das nicht, durch die Erstellungen eines RAID mit den ersten 4 SATA Anschlüssen wurden die restlichen SATA Anschlüsse von AHCI auf PCI/IDE Mode umgestellt. Man konnte davon nicht mehr booten (DVD) und sie waren ziemlich lahm. Deswegen richtigen RAID-Controller rein und alles läuft prima. Ein Vorteil ist auch dass man den RAID-Controller mit den Festplatten einfach auf ein anderes Mainboard stecken beim Umbau und es funktioniert weiterhin.
 
@Gispelmob: Ist halt immer die Frage was man erreichen möchte.
Ich habe nach diversen Versuchen die onBoard-Raids als für mich genau passend und ausreichend erachtet.
Davon abgesehen würde ich sowie gebrauchte Platten eher nicht in Betracht ziehen.
Ich löse es auch seit den letzten Aufrüstungen so, dass zum "Storage"-System ein weiteres System upgegraded wird, in dem das identische Mainboard einen Platz bekommt. Somit habe ich auch hier sofort Redundanz und bei meinen Test war der Umzug der Platten an das identische Board nie ein Problem.
Und auch wenn die Anschaffung von dem Controller nicht die Welt ist. Mein Hyper-V ist im Idle (was er die meiste Zeit ist) bei knappen 20W unterwegs. Je nach zusätzlichen Controller hast du das Ganze schnell noch mal zusätzlich drauf....
Und suche eigentlich neuere Hardware für mein Storage was derzeit mit 3x2TB und 5x6TB jeweils Raid-5 glaube auf AM2 läuft.
 
@Master_P.: Kein Probleme mit Raid5? Schon mal wieder herstellen müssen?
Seit es in Windows Home Server den "Drive Extender" gab und nun Software wie "StableBit DrivePool" ist RAID für mich absolut unnötig.
Man braucht nicht gleich große Platten und kann auch nur bestimmte Ordner duplizieren die einem wichtig sind und spart somit Platz. Selbst die alten 1TB Platten haben so noch ihren nutzen.
 
@Master_P.: Es waren neue Platten. Gebrauchte kauf ich höchstens wenn sie weniger als 10 Stunden haben. Nur der Controller war gebraucht.

Ja und RAID5 ist lahm. Vorallem wenn eine Platte kaputt ging und ein Rebuild läuft. RAID5 hab ich nur in meinem Storage Server mit 16 Einschüben.
 
@Master_P.: Ich nicht, Promontory kommt von ASMedia, die haben auch sonst kein Raid 5.
 
@Elkinator: Sorry, aber stehe gerade etwas auf dem Schlauch... Promontory und Asmedia?
 
@Master_P.: X370/B350/A320 = Promontory = Controllerchip von ASMedia.
 
@Elkinator: Ah, danke.
Waren das früher Eigenentwicklungen von AMD oder auch zugekauft?
Denn wenn ich mich recht entsinne kann sogar meine pisselige Zotac-Box mit E1800 bzw. sogar der ganz alte E350 mit dem dazugehörigen Chipsatz Raid-5
 
@Master_P.: War früher eine Eigenentwicklung, wobei man da aber auch IP zugekauft hat.
 
@Master_P.: Ich hab mir ein Storage-System auf der Grundlage von Windows Storage Pools aufgebaut. Da brauche ich nicht auf die Hardware zu schauen und das Board kann abrauchen, ohne dass ich die Daten verliere. Die Pools werden in allen Windows 10-Systemen erkannt.
 
@SunnyMarx: Als ich mein letztes System aufgebaut habe war mir die Performance unter 2012R2 absolut nicht ausreichend. Das Raid-5 Pendant kam da gerade auf knapp über 30MB schreibend und das war mir dann doch etwas wenig...
 
@Master_P.: Ich empfehle dir "StableBit DrivePool". Kannst sogar ne SSD als Cache einbauen.
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