Brüsseler Wettbewerbshüter zwingen Google in die Knie
Die Google-Mutter Alphabet knickt jetzt offenbar vor der EU-Kommission ein. Vor Ablauf der neuesten Frist soll das Unternehmen eingewilligt haben, den Forderungen nach einem Umbau der Einbindung seiner Shopping-Suche nachzukommen und andere Anbieter nicht mehr zu diskriminieren.
Das Wettbewerbsverfahren hat lange gedauert und endete vor einiger Zeit mit einer ziemlich herben Strafe: 2,4 Milliarden Euro soll Google laut der Entscheidung in Brüssel für die Verletzung des Wettbewerbsrechtes zahlen. Verbunden war dies mit verschiedenen Auflagen und der Drohung, dass demnächst noch weitaus höhere Strafzahlungen anfallen könnten.
Hintergrund dessen waren Beschwerden mehrerer Betreiber von Preisvergleichs-Plattformen. Diese warfen Alphabet vor, dass dessen eigene Preissuche in der Google-Suchmaschine stets prominent eingebunden wird, wenn Nutzer nach bestimmten Produkten suchen. Damit, so beklagte man, würde die marktbeherrschende Stellung der Suchmaschine missbraucht, um der eigenen Preisvergleichs-Plattform einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Nach langer Prüfung und vielen Diskussionen sahen dies auch die Wettbewerbshüter der EU-Kommission als erwiesen an.
Denn wenn man mit einer Klage gegen die Auflagen nicht erfolgreich gewesen wäre, hätten weitere hohe Geldstrafen gedroht. 5 Prozent des täglichen Umsatzes für jeden Tag, an dem die Änderungen nicht umgesetzt sind. Die Zustimmung dürfte wohl auch damit zusammenhängen, dass die Anwälte Alphabets gar nicht erst darauf hofften, dass in Brüssel ohnehin nur halbherzig agiert wird - diese Erfahrung konnte man sich von Microsoft und Intel abholen, die bereits vor Jahren von der EU-Kommission in die Knie gezwungen wurden.
Hintergrund dessen waren Beschwerden mehrerer Betreiber von Preisvergleichs-Plattformen. Diese warfen Alphabet vor, dass dessen eigene Preissuche in der Google-Suchmaschine stets prominent eingebunden wird, wenn Nutzer nach bestimmten Produkten suchen. Damit, so beklagte man, würde die marktbeherrschende Stellung der Suchmaschine missbraucht, um der eigenen Preisvergleichs-Plattform einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Nach langer Prüfung und vielen Diskussionen sahen dies auch die Wettbewerbshüter der EU-Kommission als erwiesen an.
Risiko zu hoch
Das Urteil bestand allerdings nicht nur aus der hohen Strafe, sondern auch aus der Auflage, endlich die als erforderlich angesehenen Änderungen herbeizuführen. Das Unternehmen hatte bis gestern Zeit, die Forderungen zu akzeptieren und muss sie dann bis Ende September auch umsetzen. Sicherlich hätte Alphabet versuchen können, vor Gericht einen anderen Weg zu erstreiten, doch entschied man sich für das geringere Risiko.Denn wenn man mit einer Klage gegen die Auflagen nicht erfolgreich gewesen wäre, hätten weitere hohe Geldstrafen gedroht. 5 Prozent des täglichen Umsatzes für jeden Tag, an dem die Änderungen nicht umgesetzt sind. Die Zustimmung dürfte wohl auch damit zusammenhängen, dass die Anwälte Alphabets gar nicht erst darauf hofften, dass in Brüssel ohnehin nur halbherzig agiert wird - diese Erfahrung konnte man sich von Microsoft und Intel abholen, die bereits vor Jahren von der EU-Kommission in die Knie gezwungen wurden.
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