'Spyware' ab Werk: Amazon stoppt Verkauf von Billig-Smartphones
Der amerikanische Smartphone-Anbieter BLU Products hat ein Problem: sein wichtigster Vertriebspartner Amazon hat diverse Geräte aus dem Sortiment genommen, weil laut Sicherheitsexperten noch immer Bedenken wegen der unerwünschten Übertragung von Nutzungsdaten an Server in China bestehen.
Wie diverse US-Medien berichten, hat Amazon den Verkauf der von dem Versandgiganten über seine eigenen Lager vertriebenen Modelle von BLU eingestellt. Aktuell sind diese nicht mehr lieferbar, womit Amazon auf Berichte über die Übertragung von Daten an Server in China ohne Zustimmung des Nutzers reagiert haben dürfte. Es ist nicht das erste Mal, dass BLU Products wegen Spyware auf seinen Geräten in den Mittelpunkt des Medieninteresses gerät.
Wie CNET in der letzten Woche meldete, haben Sicherheitsexperten der Firma Kryptowire auf der Hackerkonferenz Black Hat davon berichtet, dass BLU noch immer Spyware des chinesischen Herstellers Adups mitliefert. Diese sei zwar inzwischen "freundlicher" geworden, aber eben immer noch vorhanden. Kryptowire hatte zuvor den Netzwerkverkehr auf mindestens drei verschiedenen BLU-Smartphones abgehorcht und dabei festgestellt, dass Adups dabei Rechte auf Nutzerebene ausnutzte.
Zu den ohne Wissen des Nutzers übertragenen Daten gehörten die individuelle Geräte-ID, eine Liste der installierten Apps, die Telefonnummer, die ID des jeweiligen Netzwerkzugangspunkts und die MAC-Adresse. Ähnliche Daten wurden schon auf früheren Geräten wie dem BLU R1 HD aufgezeichnet und nach China übertragen, was BLU bereits im letzten Jahr massive Kritik einbrachte.
Problematisch war dies vor allem deshalb, weil das R1 HD von Amazon selbst als Prime-Produkt mit reduziertem Preis und vorinstallierter Werbe-App vertrieben wurde und es durch den niedrigen Preis von nur knapp 60 Dollar zum Verkaufsschlager avancierte. Noch heute ist das BLU R1 HD das meistverkaufte Smartphone bei Amazon USA.
BLU selbst widersprach den Berichten und Erkenntnissen der Sicherheitsspezialisten und behauptete, dass es keinerlei Spyware, Malware oder geheime Software auf seinen Geräten gebe. Inzwischen sei bei allen Smartphones von BLU die Datensammlung durch Adups abgeschaltet worden. Adups liefert eigentlich eine Update-Software, mit der die Geräte, welche allesamt auf Plattformen von Mediatek basieren, mit neuen Updates versorgt werden können.
Wie CNET in der letzten Woche meldete, haben Sicherheitsexperten der Firma Kryptowire auf der Hackerkonferenz Black Hat davon berichtet, dass BLU noch immer Spyware des chinesischen Herstellers Adups mitliefert. Diese sei zwar inzwischen "freundlicher" geworden, aber eben immer noch vorhanden. Kryptowire hatte zuvor den Netzwerkverkehr auf mindestens drei verschiedenen BLU-Smartphones abgehorcht und dabei festgestellt, dass Adups dabei Rechte auf Nutzerebene ausnutzte.
Zu den ohne Wissen des Nutzers übertragenen Daten gehörten die individuelle Geräte-ID, eine Liste der installierten Apps, die Telefonnummer, die ID des jeweiligen Netzwerkzugangspunkts und die MAC-Adresse. Ähnliche Daten wurden schon auf früheren Geräten wie dem BLU R1 HD aufgezeichnet und nach China übertragen, was BLU bereits im letzten Jahr massive Kritik einbrachte.
Problematisch war dies vor allem deshalb, weil das R1 HD von Amazon selbst als Prime-Produkt mit reduziertem Preis und vorinstallierter Werbe-App vertrieben wurde und es durch den niedrigen Preis von nur knapp 60 Dollar zum Verkaufsschlager avancierte. Noch heute ist das BLU R1 HD das meistverkaufte Smartphone bei Amazon USA.
BLU selbst widersprach den Berichten und Erkenntnissen der Sicherheitsspezialisten und behauptete, dass es keinerlei Spyware, Malware oder geheime Software auf seinen Geräten gebe. Inzwischen sei bei allen Smartphones von BLU die Datensammlung durch Adups abgeschaltet worden. Adups liefert eigentlich eine Update-Software, mit der die Geräte, welche allesamt auf Plattformen von Mediatek basieren, mit neuen Updates versorgt werden können.
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Magcubic HY300F: Ballförmiger Beamer ist für den WM-Spaß ungeeignet
- Wanbo Togo Pro: Gimbal-Beamer für Urlaub und Co. im Test
- Ctone Matrix Mini M2: Mini-PC mit viel Speicher fürs Geld im Test
- Forza Horizon 6: Fehlermeldung beim ersten Start - Was nun zu tun ist
- Klein, günstig aber mit Schwächen: Magcubic Mini-Beamer im Test
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Letzte Chance: Dauerhaft 300 GB für 14,99 Euro & monatlich kündbar
- Smartphones verhindern zahlreichen Teenager-Schwangerschaften
- SpaceX bricht bei Börsengang alle Rekorde, doch es bleiben Fragen
- Pokémon-Go-Spielerscans: Landen private Daten in Militärdrohnen?
- Erstmals töteten komplett autonome Drohnen auf dem Schlachtfeld
- Telekom-Deal: iPhone 17 und 50 GB 5G effektiv für mtl. 6,58 Euro
- Apple: Das ist neu in iOS 27, MacOS 27 & Co. - Die komplette Liste
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen