ASUS VivoBook E12: Die mobile Schreibmaschine bekommt ein Update

Notebook, Laptop, Asus, Vivobook, ASUS VivoBook E12 Bildquelle: ASUS
Der taiwanische Computerkonzern ASUS hat ohne große Ankündigung eine Art Nachfolger seiner einst äußerst erfolgreichen Notebooks der EeePC-Serie auf seiner Website gelistet. Das ASUS VivoBook E12 tritt mit einer Basisausstattung an und verfügt über ein 11,6 Zoll großes Display und ist wahlweise in Varianten mit Flash-basiertem Speicher oder klassischer Festplatte zu erwarten.
Das ASUS VivoBook E12 E203NA und das ASUS VivoBook E12 E203HA sind praktisch identisch, doch das erstgenannte Modell hat eMMC-Flash als Festspeicher an Bord, während beim zweiten Modell normale Festplatten mit Kapazitäten von bis zu einem Terabyte verbaut werden. Beide Modelle haben ein 11,6 Zoll großes Display mit 1366x768 Pixeln Auflösung, wobei der Hersteller nicht angibt, ob es sich um simple TN- oder um blickwinkelstabile IPS-Panels handelt.

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Die Basis bildet beim ASUS VivoBook E12 jeweils der Intel Celeron N3350 Dualcore-SoC oder der mit vier Rechenkernen ausgerüstete Intel Pentium N4200. Die Chips haben jeweils einen Basistakt von 1,1 Gigahertz und erreichen bei stärkerer Belastung eine Turbo-Frequenz von bis zu 2,4 Gigahertz. Weil die Chips jeweils eine Verlustleistung von maximal sechs Watt aufweisen, können sie hier wohl lüfterlos verbaut werden.

Der Arbeitsspeicher ist in den Basisvarianten jeweils zwei Gigabyte groß, es gibt aber auch empfehlenswertere Ausgaben mit vier GB RAM. Wählt man das E203NA, sind eMMC-Speichermodule mit 32, 64 oder 128 GB verbaut, während das E203NAH mit einer 500 GB oder ein Terabyte großen Festplatte daherkommt. Gefunkt wird jeweils mittels Gigabit-WLAN oder Bluetooth 4.1. ASUS VivoBook E12ASUS VivoBook E12: Reichlich Ports für so ein kleines Notebook ASUS verpasst dem VivoBook E12 grundsätzlich zwei USB-3.0-Ports von voller Größe sowie einen USB Type-C-Port, der auch USB 3.1 unterstützt. Hinzu gesellen sich auch noch ein kombinierter Audioausgang, ein HDMI-Port und ein MicroSD-Kartenleser. Oberhalb des Displays ist außerdem natürlich eine Webcam angebracht, die eine HD-Auflösung bieten soll.

Dank eines 38-Wattstunden-Akkus dürften die neuen ASUS-Notebooks recht ordentliche Laufzeiten erzielen, so dass damit letztlich bis zu zehn Stunden ununterbrochene Nutzung möglich sein sollen. Mit 16,9 Millimetern sind die in einem Kunststoffgehäuse realisierten Geräte relativ dünn und mit 980 Gramm vor allem auch noch extrem leicht. Wann und zu welchem Preis die neuen VivoBook E12-Modelle auf den Markt kommen, ist aktuell noch offen. Vermutlich erfolgt die offizielle Präsentation auf der Computex Ende Mai.

Vermutlich bewegen sich die neuen, kleinen VivoBooks in der Preisregion von 250 bis 400 Euro und treten damit die Nachfolge der verschiedenen Varianten des ASUS VivoBook E200 an, das aktuell noch immer zu Preisen ab rund 220 Euro gehandelt wird. Begrüßenswert ist hier die Verwendung der neueren Intel "Apollo Lake"-Prozessoren, die vor allem in Sachen Grafikleistung erheblich mehr bieten können. Notebook, Laptop, Asus, Vivobook, ASUS VivoBook E12 Notebook, Laptop, Asus, Vivobook, ASUS VivoBook E12 ASUS
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