USA: Waffe soll als Smartphone getarnt quasi unsichtbar werden
Noch vor einiger Zeit gab es einige Aufregung um Smartphone-Cases, die Waffen imitierten. Jetzt soll hingegen eine Pistole auf den Markt kommen, die sich als Smartphone tarnt. Die Zoll-Behörden an europäischen Flughäfen wurden bereits für eventuelle Import-Versuche aus den USA sensibilisiert.
Entwickelt wurde die Handfeuerwaffe vom Unternehmen Ideal Conceal aus dem US-Bundesstaat Minnesota. Dieser will das Produkt in den kommenden Wochen in den USA in den Handel bringen. Es handelt sich um eine doppelläufige Pistole, die mit zwei Schuss des Kalibers .380 geladen werden kann und die über eine zusätzliche Laser-Zielvorrichtung verfügt. Der Griff lässt sich einklappen, wodurch die Waffe dann bei flüchtiger Betrachtung aussieht wie ein älteres iPhone-Modell in einer Schutzhülle.
Ideal Conceal hat einen Verkaufsstart für das erste Quartal dieses Jahres angekündigt. Der Preis der Waffe soll bei 395 Dollar liegen. Und das Interesse ist ziemlich groß, der Hersteller soll bereits rund 12.000 Vorbestellungen erhalten haben.
In Europa, wo wesentlich striktere Regelungen den persönlichen Waffenbesitz reglementieren, sieht man ein solches Produkt mit Sorge. Denn im Zweifelsfall könnten so bewaffnete Personen auch problemlos durch Sicherheitskontrollen kommen, wenn das dortige Personal nicht dafür sensibilisiert ist, solche Pistolen zu erkennen.
Ideal Conceal hat einen Verkaufsstart für das erste Quartal dieses Jahres angekündigt. Der Preis der Waffe soll bei 395 Dollar liegen. Und das Interesse ist ziemlich groß, der Hersteller soll bereits rund 12.000 Vorbestellungen erhalten haben.
"Waffen sind notwendig"
Das Unternehmen wirbt sogar damit, dass die Waffe am Körper getragen werden kann, ohne dass sie sofort auffällt. "In der heutigen Zeit ist das Tragen einer verborgenen Pistole eine Notwendigkeit", heißt es in der Produktreklame. Und Smartphones seien heute so gewöhnlich geworden, dass eine Waffe in dieser Form quasi keine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Allerdings ist es selbst in den USA teilweise verboten, eine Waffe mit sich zu führen, die als solche nicht zu erkennen ist.In Europa, wo wesentlich striktere Regelungen den persönlichen Waffenbesitz reglementieren, sieht man ein solches Produkt mit Sorge. Denn im Zweifelsfall könnten so bewaffnete Personen auch problemlos durch Sicherheitskontrollen kommen, wenn das dortige Personal nicht dafür sensibilisiert ist, solche Pistolen zu erkennen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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