150.000 Attacken in drei Jahren:
Angriffe auf GPS & Co. nehmen stark zu
In den letzten drei Jahren war der GPS-Empfang durch 150.000 Angriffe gestört worden - so zumindest die Erkenntnis zweier Unternehmen, die das Ortungssystem unter steigendem Beschuss sehen. Probleme macht dabei neben dem Militär und Verbrechern eine Gruppe, die es mit dem Spielen deutlich zu ernst meint: Spieler von Pokemon Go.
Demnach lassen sich aktuelle drei Störszenarien beschreiben:
Wie die Forscher betonen, gibt es dabei vor allem eine besondere Gruppe von GPS-Störern, die sich nicht in die bisher üblichen Kategorien einsortieren lassen. "Wir haben einen enormen Sprung an Vorfällen bei Ortungssystemen beobachtet, zum Teil wegen Pokemon Go", so Jeremy Bennington, Leiter für die technologische Strategie bei Spirent. Diese betrügerischen Spieler umgehen die ortsbasierten Funktionen des Spiels, indem sie ein falsches GPS-Signal erzeugen - und dieses kann dann wiederum Auswirkungen auf andere GPS-Nutzer in der Umgebung haben.
In der zweiten Kategorie der Angreifer finden sich klassische Verbrecher, die laut Spirent darauf setzen, mit GPS-Jamming unter anderem die Position von gestohlenen Fahrzeugen zu verbergen. Mit Spoofing können sich beispielsweise Schmuggler vor Grensschutzdrohnen schützen. Zu guter Letzt gesellen sich zu den Ortungssystem-Störern auch noch das Militär und Geheimdienste, die unter anderem bei ihren Operationen mit Störsendern arbeiten.
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GPS wird immer öfter gestört
Ortungssysteme wie GPS sind für viele ein praktisches Alltagswerkzeug, in kritischen Situationen kann die genaue Ortsbestimmung aber auch Leben retten. Störungen in diesem System sind deshalb nicht nur ärgerlich, sondern im Zweifelsfall auch tödlich. Das Unternehmen Spirent hat laut heise in einer Untersuchung mit einem Partnerunternehmen über die letzten drei Jahre feststellen müssen, dass sich Attacken gegen GPS & Co. deutlich häufen. So habe man seit 2015 insgesamt 150.000 vorsätzliche Störungen registriert, von denen die untersuchten Systeme GPS, GLONASS, Galileo und Beidou betroffen waren.Demnach lassen sich aktuelle drei Störszenarien beschreiben:
- Beim Jamming wird das Funksignal der Satelliten gestört und eine korrekte Ortung unterbunden
- Beim einfachen Spoofing wird ein zuvor aufgezeichnetes, echtes Satellitensignal von einem Dritten erneut ausgestrahlt
- Beim fortgeschrittenen Spoofing wird ein falsches GPS-Signal ausgesendet, das mit echten Satellitensignalen zeitlich synchronisiert ist.
Wie die Forscher betonen, gibt es dabei vor allem eine besondere Gruppe von GPS-Störern, die sich nicht in die bisher üblichen Kategorien einsortieren lassen. "Wir haben einen enormen Sprung an Vorfällen bei Ortungssystemen beobachtet, zum Teil wegen Pokemon Go", so Jeremy Bennington, Leiter für die technologische Strategie bei Spirent. Diese betrügerischen Spieler umgehen die ortsbasierten Funktionen des Spiels, indem sie ein falsches GPS-Signal erzeugen - und dieses kann dann wiederum Auswirkungen auf andere GPS-Nutzer in der Umgebung haben.
In der zweiten Kategorie der Angreifer finden sich klassische Verbrecher, die laut Spirent darauf setzen, mit GPS-Jamming unter anderem die Position von gestohlenen Fahrzeugen zu verbergen. Mit Spoofing können sich beispielsweise Schmuggler vor Grensschutzdrohnen schützen. Zu guter Letzt gesellen sich zu den Ortungssystem-Störern auch noch das Militär und Geheimdienste, die unter anderem bei ihren Operationen mit Störsendern arbeiten.
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