Windows 10: Was tun, wenn die Datei-Zuordnung verrutscht ist?

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Die Zuordnung von Dateitypen zu bestimmten Anwendungen erleichtert das Leben des Nutzers erheblich - und kann es auch zur Hölle machen, wenn aus irgendeinem Grund die entsprechenden Einstellungen geändert sind. Denn nichts bietet wohl einen geringeren Informationsgehalt, als ein digitales Foto, das im Texteditor geöffnet wird. Hier bekommt der User schließlich nur einen Zeichensalat angezeigt.

Wenn etwas verstellt ist, gibt es unter Windows 10 im Wesentlichen zwei Wege, die Zuordnung wieder geradezubiegen. Ein Weg verläuft über den "Apps & Features"-Bereich der Systemeinstellungen. Hier kann unter den Standard-Apps die Zuordnung für die Dateitypen verändert werden. Der zweite Weg - den die meisten Nutzer allerdings schon von früheren Windows-Versionen kennen dürften, führt über das Kontextmenü und die Dateieinstellungen. Wie beide Varianten im Detail funktionieren, zeigen euch die Kollegen von SemperVideo.

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Mich würde mal interessieren, warum diese Dateizuordnungen bei Windows 10 ständig zurückgesetzt werden und das schon seit der ersten Version bis zur aktuellen.. Man könnte fast denken, hier steckt eine Absicht dahinter, um die Microsoft Apps zu pushen..
 
@GlockMane: Feature Updates sind im Grunde wie Neuinstallationen. Da wird einfach die neue Windows Version drübergebügelt und sämtliche interne Einstellungen gehen verloren.

Da werden durchaus jetzt wieder einige Nutzer das Bedürfnis verspüren aufzuschreien, wenn sie so etwas lesen. Denn bei einigen ist immer alles wie gehabt. Auch nach den großen Feature Updates. Ja wer ausschließlich mit dem "arbeitet" was man vorgeworfen bekommt, da wird das wohl auch so sein. Das trifft aber leider auch nicht mal bei jedem Laie zu.

Der Punkt ist: Die Feature Updates sind an diesem Problem schuld, oder eher die Verfahrensweise wie diese installiert werden. Ist die selbe Verfahrensweise wie ein Upgrade von Vista auf 7, oder von 7 auf 8 usw., nur dass hier 10 auf ein neueres 10 umsteigt. Damals noch recht instabil, hat sich dies zumindest deutlich gebessert. Allerdings werden ein Großteil der Einstellungen nicht berücksichtigt. Windows setzt hier einfach die Standardeinstellungen wie es das für eine Neuinstallation tun würde.

Ich persönlich glaube nicht einmal dass man hier einen großen Hintergedanken hat. Man sieht sich einfach nur nicht in der Pflicht hier Zeit und Geld zu investieren um die Upgraderoutinen weitestgehend an die Nutzerbedürfnisse anzupassen. Intern wird wahrscheinlich auch nur mit dem dort herrschendem Standard gearbeitet. Wer also davon abweicht muss im Endeffekt auch selber klarkommen.

Als Microsoft damals angekündigt hat das Updates erzwungen werden war ich eine der wenigen die das gut fand. Denn man hat natürlich die Sicherheit im Kopf und kennt es aus dem eigenem Umfeld, wie sorglos und nachlässig viele damit umgehen. So wie es Microsoft jetzt allerdings durchzieht halte ich für überzogen. Kein Mensch braucht jedes halbe Jahr eine Neuinstallation in Form eines Upgrades, denn nichts anderes sind die Feature Updates. Die meisten Nutzer, ganz egal ob Laie oder Profi, wollen ein stabiles und sicheres System was schlicht und einfach funktioniert. Nicht jeder braucht die neuen Features und daher sollte man ja mindestens noch die Wahl haben. Soviel ändert sich auch nicht das zukünftige Sicherheitsupdates für ältere Windows 10 Versionen nicht mehr kompatibel wären. Zudem ist der Upgradevorgang bestenfalls stabil, allerdings weit gefehlt von ausgereift.

Aber das ist auch nur meine bescheidene Meinung!
 
@Tanyyya: Das ist Unsinn, die Einstellungen werden übernommen nur klappt das noch nicht in jedem Fall zu 100%, da muss man auf jeden fall dran arbeiten und ich arbeite nicht mit dem "was man vorgeworfen bekommt". Feature Updates alle halbe Jahr hab ich privat kein Problem mit aber man sollte zumindest das aufschieben dieser bis zu 365 Tage auch für Home user ermöglichen, "zukünftige Sicherheitsupdates für ältere Windows 10 Versionen" kommen auch noch eine Zeitlang so das man da ruhig auch mal ein Feature Update überspringen kann.
 
@PakebuschR: "Das ist Unsinn, die Einstellungen werden übernommen nur klappt das noch nicht in jedem Fall zu 100%"...irgendwas stimmt in Deiner Ausage nicht....dass das mit der Übernahme nicht klappt ist doch das Problem!
 
@Seadocker: Er meinst aber "Da wird einfach die neue Windows Version drübergebügelt und sämtliche interne Einstellungen gehen verloren", dem ist natürlich nicht so.
 
Die Frage die sich mir stellt ist eher, warum man nicht wie früher einfach vom Programm aus die Dateizuordnungen ändern kann, so wie z.b. beim VLC und anstatt dessen *alles* *HÄNDISCH* mit Windows Bordmitteln ändern muss. Wenn ich ein Programm installiere verknüpft es sich gleich mit seinem Dateityp. Windows macht das dann kurz darauf wieder rückgängig. Auch ohne update.. einfach so..
Plopp.. wurde zurück gesetzt :-(
 
@Johnny Trash: Weil dann oft Programme ungefragt die Einstellungn ändern und dies auch gern von Schadsoftware ausgenutzt wird.
 
@PakebuschR: Naja, schön.. das macht durchaus sinn, finde ich aber trotzdem scheisse..
 
@Johnny Trash: Ich denke die Vorteile überwiegen hier zumindest aus sicht eines Laien und Sicherheit geht dann doch vor.
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