Zucker und Flachs: Holländische Studis bauen Bio-Auto

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Ein Team niederländischer Studenten hat ein Elektroauto mit dem Projektnamen "Lina" entwickelt. Das Besondere: Das Fahrzeug besteht nicht aus konventionellen Materialien wie Aluminium oder Carbon, sondern zu großen Teilen aus Zuckerrohr und Flachs.

Lina wird von zwei Elektromotoren angetrieben und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 85 km/h. Das Gewicht des Autos beträgt rund 300 kg. Die für den Bau genutzten Tafeln bestehen aus Flachs, in deren Inneren steckt eine Schicht aus Zuckerrohr, wobei eine Wabenstruktur für Stabilität sorgt. Beide Stoffe sind äußerst fest und im Gegensatz zu anderen Materialien nachhaltig und biologisch abbaubar.

Lina hat bereits eine Zulassung der Kfz-Behörde und ein Nummernschild erhalten und darf daher legal auf der Straße fahren. Ob und wann das E-Auto in Serie geht, bleibt abzuwarten.
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Die Frage ist nicht wie "Öko" die Materialien sind, sondern wie die Ökobilanz der Herstellung und Verarbeitung ist. Siehe zB die Brennstoffzelle, toll Öko, aber zur Herstellung von Wasserstoff sind enorme Mengen Energie erforderlich.
 
@Alfred J Kwack: Zur Herstellung von Stahl und Aluminium sowie zur Förderung, Raffinierung und dem Transport von Öl sind ebenfalls enorme Mengen Energie erforderlich.
Wenn man korrekterweise bei Ökoartikeln die gesamte Ökobilanz betrachtet, muss man dies auch bei den Alternativen tun.
 
@TiKu: Das ändert jetzt genau was an meiner Frage? Ach Ja, darum ging es dir ja nicht, es ging ja nur um kluge Belehrungen...
 
@Alfred J Kwack: Nein, es steht die Behauptung im Raum, dass die Ökobilanz der Herstellung und Verarbeitung von Alternativen meist besser ist als die Ökobilanz der etablierten Verfahren!
Was ich meine auch so richtig ist!
 
@rOOts: Nein es besteht lediglich die Behauptung im Raum das die Produktion der Brennstoffzelle und des wasserstoffes viel Energie verbrauchen. Der rest kam von dir.
 
@Alfred J Kwack: Hast du dir das Video überhaupt angeschaut? Dort wird zu den Emissionen bei der Herstellung ein Satz gesagt und auch besteht das Auto aus Zuckerrohr und Waden. Wo wird also die Ökobilanz wohl schlechter aussehen?
 
von den Holländern hätte ich mir schon den Einsatz von Hanf erwartet ; )
 
@lstrike: Die Idee wäre dann ja nur von "Cheech und Chong" geklaut - die hatten ja einen Van aus gepresstem Marihuana... Aber wäre doch geil - da macht ein Fahrzeugbrand doch mal richtig Spass ;-)
 
@lstrike: Hanf ist ganz schlecht, weißt du nicht, was Cheech und Chong passiert ist als sie den Lieferwagen aus Dope überführt haben?
 
FAKE! Das Teil haben nie im Leben Holländer gebaut. Es hat keine Anhängerkupplung.

:D
 
85 km/h respekt ;-) Das ist die Geschwindigkeit für die Drossel für die 125er der 16 Jährigen ;-)

Und zersetzt sich das Teil dann nach zwei Jahren von selbst?
 
@andi1983: für in der stadt auf arbeit fahren reicht es vollkommen aus.

Aber die zweite Frage würde mich auch interessieren
 
@xerex.exe: Wenn du in die Arbeit über eine Landstraße fährst, ist es schon ein gefährliches Verkehrshindernis und verleitet andere zum gefährlichen Überholen.
 
@andi1983: Kennst du Geschwindigkeitslimits in Holland?
Anscheinend nicht!

80km/h außerhalb geschlossener Ortschaften! Es sei denn auf Schnellstraßen.
Und dank Elektromotor wird das Auto im Vergleich zu einem Verbrenner recht schnell die Höchstgeschwindigkeiten erreichen.
Abgesehen davon weiß jeder der in Holland unterwegs ist, dass die Straßen dort auch häufig selbst in der Theorie gar nicht mehr hergeben würden und 100km/h nicht sicher wären...
 
@acidmaniac: Und deswegen darf man keine allgemeinen Schlüsse ziehen?

Wie man an aktuellen kleineren E-Autos sehen kann, beschleunigt da nichts schneller wie ein Verbrenner. Die kleinen E-Autos brauchen alle 12-14 Sekunden von 0-100. Und bieten gerade eine Höchstgeschwindigkeit von knapp über 100.

Und das ist ja der Grund wieso die Grünen so geil drauf sind auch bei uns die Geschwindigkeiten auf Postkutschen-Niveau zu senken. Damit man die lahmen
E-Autos pushen kann.
 
12-14 Sekunden von 0-100km/h sind vollkommen ausreichend...!

Aber für alle Raser sind das ja Verkehrshindernisse.

Und die Übertreibung von wegen Postkutschenniveau ist auch gelinde gesagt lächerlich!
 
@acidmaniac: Klar alles was mit lahmen E-Autos zu tun hat ist plötzlich ausreichend.

14 Sekunden ist die Beschleunigung eines VW-Transporters.

Und an der Geschwindigkeit ist überhaupt nichts übertrieben. Die Straßen sind gerade und ausgebaut wie nie. Die neuen Fahrzeuge sind vollgestopft mit Technik die das Fahren immer sicherer machen. Und dann regelt man alles wegen E-Autos auf 80-100 herunter? Alles klar...
 
@andi1983: du kannst lesen oder ?
 
erinnert mich irgendwie an den Trabant, der war ja auch nahezu komplett Biologiiisch abbaubar ^^
 
@bear7: Auch der Kleber?
:D
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