Surface Go ausprobiert - Microsofts kleinstes Tablet im Hands-On

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Microsoft beginnt heute mit dem Vertrieb des Surface Go in Deutschland. Die ersten Vorbesteller dürften ihre Geräte bereits erhalten haben und können sich nun mit dem neuen, kleineren Surface-Tablet erstmals näher auseinandersetzen. Genau dies haben wir auch getan und uns das Microsoft Surface Go auf einer Veranstaltung von Microsoft in Berlin einmal etwas näher angesehen. Microsoft Surface GoAuch das Surface Go wird zusammen mit einem Type Cover angeboten Microsofts Surface-Tablets waren in den letzten Jahren vor allem eines: Nicht wirklich kompakt. Seit dem Start des Surface Pro 3 gab es sie praktisch nicht unter 12 Zoll Bildschirmdiagonale, was auch dem Umstand geschuldet war, dass Microsoft hier im Grunde Laptop-Komponenten verbaute, um möglichst viel Leistung zu bieten. Dabei spielte der Preis wegen des Premium-Anspruchs bisher keine Rolle. Beim Surface Go versucht man nun das Ganze umzudrehen - ausreichend Leistung in einem sehr kleinen Paket zu einem erschwinglichen Preis lautet das Rezept, das zumindest in den USA angesichts von Preisen ab 400 Dollar aufzugehen scheint.

Microsoft Surface GoMicrosoft Surface GoMicrosoft Surface GoMicrosoft Surface GoMicrosoft Surface GoMicrosoft Surface Go
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Sitzt man einmal vor dem Surface Go, fällt zuallererst die geringe Größe auf, denn das Gerät ist trotz relativ breiter Ränder deutlich kleiner als ein Surface Pro. Zu klein ist es allerdings nicht, denn Microsoft sorgt dafür, dass die Maße gerade ausreichen, um ein noch gut nutzbares Erlebnis zu schaffen - selbst bei 100 Prozent Bildschirmskalierung und trotz des geschrumpften Keyboards kann man mit dem Surface Go noch gut sämtliche Bildschirminhalte erkennen und vor allem recht zuverlässig mit der Tastatur arbeiten.

Guter Bildschirm mit ordentlicher Tastatur

Der Bildschirm zeigt kräftige Farben und Kontraste und ist mit 1800 x 1200 Pixeln bei 10,8 Zoll Diagonale obendrein auch noch ordentlich scharf. Die Tastatur fühlt sich ta­tsäch­lich wie ein geschrumpftes Surface Type Cover an und lässt sich ähnlich gut bearbeiten wie die größeren Varianten. Wer schon einmal ein vergleichbares Gerät besessen hat, dürfte in Sachen Tastengröße keine Probleme haben. Im Vergleich mit anderen ähnlich kleinen Geräten hat das Surface Go sogar noch einen Vorteil in Sachen Tastatur: Man merkt, dass Microsoft viel in ein optimales Tippgefühl, ausreichend Hub und deutlichen Anschlag investiert hat, so dass es sich wohl um eine der besten Tastatur-Lösungen in dieser Größenklasse handelt, die der Markt je gesehen hat. Selbst mit großen Händen ließ sich das Gerät nach sehr kurzer Umgewöhnungsphase zügig und weitestgehend fehlerfrei für Eingaben nutzen.
Microsoft Surface GoSurface Go mit eMMC

Selbst der eMMC-Flash überrascht mit annehmbarer Leistung

In Sachen Qualität kann sich das Surface Go durchaus mit den Surface Pro-Modellen messen und muss sich auch nicht vor der anderweitigen Konkurrenz verstecken. Zur Performance können wir leider bisher nur wenig sagen, da wir nur wenig Zeit mit dem Surface Go verbringen konnten.

Beim einfachen Hantieren mit einigen Apps gab es allerdings keinerlei Probleme, auch wenn das Gerät dabei sicher nicht allzu stark von uns beansprucht wurde. Ein Vergleich der Übertragungsraten des mit eMMC-Flash-Speicher ausgerüsteten günstigeren Modells und der teureren Version mit "echter" SSD zeigte, dass die letztgenannte Variante tatsächlich bis zu drei Mal schneller lesen kann. Letztlich bietet aber auch die Basisvariante überraschend gute Übertragungsraten, vor allem für eine eMMC-Speicherlösung.

Microsoft Surface GoSurface Go mit SSD

Fazit

Im Grunde dürfte also auch das Surface Go in der Version mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 GB eMMC-Flash für einfache Aufgaben gut geeignet sein. Wer auf höhere Übertragungsraten angewiesen ist und ein flüssigeres Arbeiten wünscht, sollte sicher eher zur höherpreisigen Variante greifen. Inwiefern sich dies angesichts der deutschen Preisgestaltung lohnen kann, muss jeder Kunde für sich selbst entscheiden.

Das Surface Go selbst ist durchaus ein tauglicher, kompakter mobiler Begleiter, der nicht nur Schülern und Studenten zur Seite stehen kann. Wie stark sich die geringe Akkukapazität von nur gut 26 Wattstunden im Alltag beschränkend auswirkt, muss sich dabei erst noch zeigen.




Technische Daten zum Microsoft Surface Go
Betriebssystem
Windows 10 S, kostenloses Upgrade auf Windows 10 Home möglich
CPU
Intel Pentium Gold 4415Y 1,6 GHz DualCore SoC
Display
PixelSense-Display, 10 Zoll, 1800 x 1200 Pixel, 217 PPI
Arbeitsspeicher 4 GB 1866 MHz LPDDR3 8 GB 1866 MHz LPDDR3
Kameras Vorne 5 MP Infrarot-Kamera (Windows Hello), Hinten 8 MP
Festplatte 64 GB Flash eMMC 128 GB NVMe-SSD
Besonderheiten Unterstützung für Surface Pen, 4096 Druckstufen
Unterstützung für Surface Go Type Cover
Bildschirminteraktionen mit Surface Dial
Anschlüsse USB Typ-C, Bluetooth 4.1, WLAN AC, Micro-SD, 3,5 mm Klinke
Sensoren Umgebungslichtsensor, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Magnetometer
Maße, Gewicht 245 x 175 x 8,30 mm, ab 522 g (ohne Type Cover)
Preis 449,99 Euro
427,49€ für Studenten, Eltern & Lehrer
599,99 Euro
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Apple wird mit den neuen iPad (vermutlich) die dicken Ränder abschaffen, Microsoft führt sie mit diesem Gerät ein. Hat das Gerät keine Softwareerkennung für die Hände an den Rändern?
 
@CoolMatze: finde es auch langsam zeit die dicken hässlichen ränder abzuschaffen.
 
@CoolMatze: Ich finde etwas dickere Ränder nicht so schlecht. 1.)Verursache ich damit keine fettigen Fingerabdrücke usw. auf dem sichtbaren Display / Bildschirm. 2.)Sind die Finger da nicht störend auf / über den Display und verdecken ggf. Angezeigtes. 3.)Wirken sich etwas stärkere "Rempler" / Kratzer usw. (z.B. Sturz) nur auf den Rand aus und nicht gleich des sichtbaren Displays aus.
 
Ich hole mir lieber ein Surface Pro (1. Generation) - für 200€ und mehr Leistung....
 
@GSMFAN: Das allererste Surface Pro war von 2013 (ebenfalls ein 10-Zöller) und hatte noch eine Ivy-Bridge-CPU, die die Akkulaufzeit auf höchstens 4 Stunden eindampfte. Mag sein, daß diese ältere 2-Kern-Ivy-Bridge (+ Hyperthreading) bei 1600 Mhz noch etwas mehr Rechenleistung bietet, aber ob Du mit der Akkulaufzeit glücklich wirst? Zumal der Akku bei einem gebrauchten Gerät vermutlich nicht mehr taufrisch ist.

Das Surface Pro II hatte auch noch 10 Zoll, aber schon die nächste CPU-Generation, was die Akkulaufzeit auf über 7 Stunden erhöhte, aber auch diese Geräte sind schon 4-5 Jahre alt.

Das aktuelle Surface Go ist nur mit der Home-Version von Windows 10 bestückt (und das auch noch in der S-Variante, ist aber noch auf "echtes" Home aktualisierbar). Wer wirklich meint, hier bei max. leicht besserer Leitung noch etwas sparen zu können, und wer nicht die Professional-Edition von Windows braucht, könnte sich nach einem gebrauchten Surface 3 (ohne "Pro") umsehen, ebenfalls 10 Zoll, höchstens 3 Jahre alt und vermutlich leistungsgleich mit dem aktuellen Surface Go, evtl. leicht besser.
 
@departure: Gibt genug Vergleichsvideos vom Surface 3 und Surface Go auf YouTube, das Surface Go läuft deutlich runder als das 3er mit dem Core M3.
 
399$ in den US, wobei in den USA die Preise immer ohne Umsatzsteuer (sales tax) angegeben werden;
weil in jedem US-Bundesstaat einen anderer Steuersatz gilt.

In Deutschland werden die Preise jedoch üblicherweise mit Umsatzsteuer angegeben.
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