PC-Eigenbau: So ermittelt man die ideale Netzteil-Leistung

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Wer sich seinen eigenen Rechner zusammenstellt, steht stets auch vor der Aufgabe, das passende Netzteil auszusuchen. Liefert dieses letztlich zu wenig Leistung, bekommt das System schlicht nicht genug Strom und funktioniert nicht. Man kann natürlich jederzeit sehr großzügig sein und auf das Maximum setzen - dann kann es aber auch sein, dass die Ersparnisse beim Eigenbau von der nächsten Stromabrechnung aufgefressen werden.

Der Anbieter Be Quiet hilft allerdings bei der Entscheidung für das richtige Produkt. Anhand der Komponenten, die verbaut werden sollen, wird in einem Online-Rechner der Strombedarf ermittelt und eine Empfehlung gegeben. Die Kollegen von SemperVideo zeigen euch hier, wie das funktioniert.

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"Man kann natürlich jederzeit sehr großzügig sein und auf das Maximum setzen - dann kann es aber auch sein, dass die Ersparnisse beim Eigenbau von der nächsten Stromabrechnung aufgefressen wird."

Das ist natürlich Unsinn. Wenn das Netzteil mehr Maximalleistung bereitstellen kann, wird trotzdem nicht mehr Strom "verbraucht". Ein 1000 Watt Netzteil "verbraucht", mit den gleichen Komponenten, in etwa so viel Strom wie ein 400 Watt Netzteil.
 
@Skidrow: es ist aber weniger effizient als ein passendes Netzteil, wodurch es sich in der Stromabrechnung bemerkbar macht. :)
 
@Sascha355: Es ist nur "weniger effizient" weil es bei einem 1000W beispiel, nicht zu 90% ausgelastet wird. sondern vllt. nur zu 40%.

Aber das ist wie beim Auto... klar kannst du mit 1.4L Hubraum 200KM/h erreichen. für einen Motor mit 3L Hubraum, ist es aber weniger anstrengend diese Geschwindigkeit zu fahren. Die effizienz liegt hier nicht zur debatte. Da es nur um die mögliche Dimensionierung und nicht um die maximale Effizienz geht.
gleiches auch beim Netzteil... beides ist egal, ob 400W oder 1000W Netzteil. Man verbraucht zum einen bei beiden das selbe, es ist nur ne Preis und Auslegungsfrage..

z.B.:du kannst auch für n Netzteil ohne Zertifizierung möglichst wenig Geld hin blättern, oder du stehst auf Zertifizierungen/Zuverlässigkeiten/Funktionsumfänge, dann wirds halt etwas teuer...

Faustregel für so ein konstruk wie im beitrag Beschrieben (habe mir kein video angeguckt weil mir das Thema zu blöd ist): Maximale TDP des Herstellers aller Komponenten addieren + 10% = mindestleistung des Netzteils.

Im notfall muss man nur jeden Karton in die Hand nehmen und die Leistung ablesen und Zusammenzählen, oder sich mal etwas gedanken machen ob man sich überhaupt an eine eigenbastelei ran trauen sollte, wenn man die Dimensionierung des Netzteils nicht ausrechnen kann(lieber finger weg!).
 
@Recruit: ein Netzteil bei 90% zu fahren grenzt schon an Wahnsinn. Mehr als 60-70% unter Volllast sollten es nicht sein, wenn man dauerhaft ein stabiles System haben möchte (die höchste Effizienz liegt i.d.R. auch in diesem Bereich). Netzteile altern nun mal und können später nicht mehr die gleiche Leistung stabil bereitstellen wie im Neuzustand, das sollte man schon einkalkulieren.
 
@Link: Deine Annahme ist leider nicht mehr aktuell und nicht pauschalisierbar. Lies dir doch noch einmal meinen Beitrag durch. "Mindestleistung" heißt nicht das dies der Optimale Wert ist. Je nach Zertifizierung ist die optimale Belastung abweichend.
Eine Kapazitätenbegrenzung liegt da heute nicht mehr so vor wie noch vor 10 Jahren. Zumindest nicht bei guten Netzteilen. Ein PC der im Peak 614 Watt Verbraucht, wird bestimmt nicht dauerhaft auf 614Watt Belastung laufen. Daher wären 650Watt schon OK. Je nach Zertifizierung ist das auch durchaus In Ordnung, dann soltle man nur nicht erwarten das man mit einem für solch eine Belastung zertifiziertes Netzteil imm günstiger davon kommt als für ein höher ausgelegtes womöglich optimaleres.

Wie gesagt. Meine Formel (Maximale Belastung + 10%) ist immer ein Mindestwert. Das Sollte bei allen Stromkalkulationen beachtet werden, da es auch bei Elektronikbauteilen tolleranzen gibt, die mit den 10% Tolleranz ausgelegt oder benannt werden.

Ich z.B. habe hier in meinem ArbeitsPC ein Netzteil, das unterschiedlich belastet wird. Je Nach Kabelbaum sind die Komponenten intern alle getrennt. Dadurch kann ich jeden baum mit 100% Belasten und habe trotzdem noch 10% Puffer. Da ich das nicht habe, is die hohe belastung von Haus aus ausgschlossen. (z.b. ein Kabel zum BD-Rom, ist da nur mit diesem Bestückt und nicht mit 5 weiteren Geräten, die Festplatten zu dritt. Da ich aber nicht überall eine Maximale Belastung erreiche, bin ich großzügig ausgelegt.
 
@Sascha355: Ein Netzteil hat in der Regel seine höchste Effizienz auf der Hälfte seiner Nennleistung. Ob man allerdings die fünf Prozent Unterschied zwischen Optimal und Worst Case messen kann, wage ich zu bezweifeln, da sich die Effizienz auf den aktuellen Verbauch bezieht. Da haben wenige Minuten der weißen Google offen auf dem Bildschirm wohl größere Auswirkungen.
 
@Skidrow: Hab mich über den DAU-Artikel auch gerade amüsiert.
 
@SunnyMarx: Vielleicht will er denn DAUs helfen nicht so viel Geld auszugeben.
 
@Menschenhasser: Klar... Haut man ein 300 Watt-Netzteil rein, und zu Weihnachten kommt von nem Onkel mit Ahnung ne GeForce 1080, die dann reingeklatscht wird.

Es ist einfach eine falsche Aussage, die auch für DAUs einfach nur falsch ist.
 
@SunnyMarx: Ein Dau wird aber selten seinen PC aufrüsten.
 
@Menschenhasser: Eben. Der nutzt den Kram, bis er ihm am Halse raus kommt. Dann wird das Teil zu Elektroschrott und man kauft den nächsten Stangenwaren-Laptop!
 
@Skidrow: und das ist falsch! es gibt nicht um sonst diese komischen Siegel in silber gold und Platin. Jedes Netzteil wird so konstruiert das es bei bestimmten Lastsituationen besonders effektiv arbeitet, es kann also sein, das in deinem Beispiel, zwar nominel weniger Leistung benötigt wird, durch einen erhöhten Blindleistungsanteil dreht dein Stromzähler trotsdem schneller, als wenn man ein Netzteil benutzen würde, das auf eine Maximallast von 500 Watt ausgelegt ist. denn Blindleistung ist nicht nutzbar, wird aber vom Zähler trotzdem mitgemessen und somint vom Energieversorger berechnet.

wer behauptet, das ein 1kw Netzteil genauso viel Leistung verbrät, obwohl nur 0,4kw last anliegen wie ein 0,5kw Netzteil, der hat einfach absolut keine Ahnung.

das 0,5er liegt bei 0,4kw Last genau im 80% Bereich und arbeit somit besonders effektiv! das 1kw Netzteil, welches ja auch für 80% zertifiziert ist, dümpelt dagegen irgendwo bei 50-60% rum und verbrät unnötig Ernergie. Die differenz zu den benötigten 0,4kw geht als Wärme und Wandlungsverluste verloren, landen aber trotzdem auf der Stromrechnung.
 
@darkerblue: vielleicht solltest du mal darauf hinweisen, das ein 80 plus zertifiziertes netzteil und darüber alle besseren zertifikate schon ab 20% auslastung dieses erreichen müssen ! also wenn du selbst ein 1kw nt hast, muss es schon bei 200w auslastung 80%wirkungsgrad erreichen. Es handelt sich auch nicht um blindleistung du meinst ist Verlustleistung. Blindleistung ist was ganz anderes.... Der letzte satz ist aber fast richtig :D

https://plugloadsolutions.com/80PlusPowerSupplies.aspx
 
@xxxFrostxxx: Blindleistung ensteht durch Spulen und bewirkt eine Verschiebung der Phasen zwischen Strom und Spannung, dies kann durch einen Kompensator wieder ausgeglichen werden, welcher aber nur in einem durch seine Baugrößen vorbestimmten Bereich, effektiv funktioniert, ist die Last zu gering, wird schlimstenfalls gar keine Kompensation erreicht und somit schlägt die Phasenverschiebung voll durch, und aufs Jahr gerechnet kommt da schon was zusammen, das EVU wirds freuen, geld für nicht erbrachte Leistung erhalten und das nur weil jemand zu faul war, mal genau nach zu rehnen.
 
@darkerblue: Und wie hoch ist der Unterschied in Watt/Jahr und €/Jahr im Durchschnitt??

Ich wollte lediglich den Blödsinn aus dem Artikel widerlegen, der nämlich suggeriert, ein Rechner mit ~250 Watt im Verbrauch würde mit einem 1000 Watt Netzteil auch 1000 Watt verbrauchen!

Aber ich wusste schon, dass gleich einer mit "Herr Lehrer ich weiß was!!!!11" um die Ecke kommt.
 
@darkerblue: Wie du geschrieben gast, das ist falsch! Blindleistung wird vom Privatkunden NICHT bezahlt! anders siehts hier beim Grosskunden aus, hier bezahlt man es, jedoch ist man auch bemüht es möglichst gering zu halten!
 
@fabian86: ööhhmm ja wohl her Lehrer. Blindleistung zahlt auch der normal Verbraucher, denn eine Phasenverschiebung lässt den drehstromzähler schneller drehen. Schau mal hier auf winfuture.de zu Thema led Lampen. Da kann es passieren. Das der Zähler 500% mehr anzeigt als tatsächlich verbraucht. In einem normalen ottonormal Haushalt ist der blindleistungsanteil jedoch eher gering und es lohnt sich nicht,dafür kompensationsanlagen zu installieren. In der Industrie sieht das schon anders aus,vorallem e-Motoren und leuchstofflampen bewirken eine Phasenverschiebung.
 
@darkerblue: Nein eben nicht! Man kann es überall nachlesen! Selbst bei Wikipedia steht das Private dies nicht bezahlen: "Elektrische Großverbraucher in der Industrie müssen neben der bezogenen Wirkenergie auch für ihren Blindenergiebezug bezahlen. Privat- und Kleinverbraucher, die im Gegensatz zur Industrie überwiegend Strom für die Wärmeerzeugung beziehen, verursachen geringe Blindleistungsbelastung und werden deswegen und wegen des hohen Aufwandes für deren Erfassung von den Kosten freigestellt"
 
@fabian86: hhmm ich habe doch geschrieben, das ein gerät welches ein Blindleistung verursacht, den Stromzähler schneller drehen lässt, sprich man muß mehr Energie reinstecken als auf dem typenschild steht. in einem einfachen rechenbeispiel: ein Leuchtstoffröhre von 72Watt Wirkleistung verursacht 2 watt blindleistung = 74watt gesammtleistung. dein Stromzähler erfasst 74watt und diese mußt du auch bezahlen, obwohl du eigentlich nur 72watt verbrauchst hast. wenn du jetzt, wie in der Industrie riesige Hallen mit Röhren beleuchtest, kommt da ordentlich was zusammen un deswegen werden dafür kompensationsanlagen aufgebaut um den Blindleistungsanteil wieder zu reduzieren, denn für die Industrie rechnet sich der aufwand, für ottonormal verbraucher nicht. und das die Energiekonzerne überall schreiben man müsste die blindleistung NICHT bezahlen, liegt daran, das die korrekte Erfassung im ottonormalhaushalt zu umständlich und auch zu kostenintensiv ist, der drehstromzähler erfasst einfach nur jedes einzelene Watt, ob der Verbraucher das auch wirklich verbraucht hat oder ob das irgendwo im Haushalt als blindleistung abgefallen ist, spielt für die Energiekonzerne keine Rolle. der Verbraucher kann es ja eh nicht nachweisen und seien wir fair im ottonormalhaushalt spielt es auch nur eine geringe rolle, ob da nun 4000kw/h im Jahr verbraucht werden oder 4040kw/h wovon 40kw/h irgendwo wegen blindleistung verloren gegenagen sind. dem einfachen Stromkunden fehlt schlicht die Möglichkeit, seine in seinem Haushalt entstandene Blindleistung zu erfassen, und deswegen wird die Blindleistung offiziel nicht berechnet. denn dann müßte man den Verbrauch auf Wirkleistung und Blindleistung aufschlüsseln, es ist jedoch viel einfacher, nur die Gesammtleistung vom Zähler erfassen zu lassen.
 
@darkerblue: Nur hat man im Privaten einen Wirkleistungszähler, darum bezahlt man die Blindleistung nicht!
 
@fabian86: was ist ein wirkleistungszähler? dies wäre ein Zähler welcher den Blindleistungsanteil ignoriert, und somit wäre der blindleistungsanteil an sich ja super einfach zählbar. nein im Haushalt werden einfache Drehstromzähler eingesetzt, welche nur die Gesamtleistung erfassen, inklusive Blindleistung. eh man ich bin Elektriker, erzähl mir keinen Stuss du held. ein stinknormaler Drehstromzähler erfasst watt pro stunde. eine phasenverschiebung von Strom zu Volt welche aus einer Blindleistung resultiert, wird vom Drehstromzähler als gesamtleistung gezählt.

interessanst dazu der letzte teil
Kurzauszug aus wikipedia: "und werden deswegen und wegen des hohen Aufwandes für deren Erfassung von den Kosten freigestellt, oder die Kosten finden sich im Preis der Wirkarbeit (angegeben in kWh) wieder"

was wiederrum dazu führt das alle haushalte anteilig ihren obolus an die Energieunternehmen abführen.
 
@Skidrow: Das ist Unsinn. Netzteile haben immer ein Effizienzproblem bei geringer Last. Abseits vom neuen 80+ Titanium geht es erst bei 20% Last mit den Anforderungen los. Und 20% sind bei einem 1000-Watt-Netzteil eben mal schnucklige 200 Watt. Das verbrauchen moderne Spiele PCs teilweise gerade einmal unter Volllast.

Im Leerlauf sind heute weniger als 40 Watt kein Problem - das sind gerade einmal 4% Last bei einem 1-kW-Monster. Die Effizienz ist hier deutlich schlechter als bei einem 350-Watt-Netzteil, dass da immerhin noch bei über 10% werkeln würde.
 
@Stratus-fan: Hast du eine Quelle die besagt, dass Netzteile mit 1000 Watt immer auch 1000 Watt verbrauchen, wohingegen Netzteile mit 400 Watt lediglich 400 Watt verbrauchen?
 
@Skidrow: Nein, da das falsch ist findet man dafür auch hoffentlich keine Quelle^^
 
@Stratus-fan: Danke. Mehr wollte ich gar nicht aussagen!
 
@Skidrow: Wenn ich so einfach helfen kann... Immer gerne ;)
 
@Skidrow: es geht aber nicht darum, das 1 1kw NT immer 1kw verbraucht sonderen darum, das es bei geringer Last weniger efektiv ist und dadurch mehr strom verbraucht, als ein kleineres NT.
 
Dann hab ich mit 93,4% fast maximale Effizienz... Alles richtig gemacht :D
 
In dem Rechner von be quit fehlen:
- CPU-Anzahl
- Mainboard-Type
- SLI-Konfiguration von Grafikkarten
- SSD/HDD Unterscheidung
- Keyboard-, Maus-Type
- Disketten-, CD-, DVD- , BD-Laufwerk
- PCI/PCIe Soundkarten
- PCI/PCIe RAID-Controller
- PCI/PCIe Netzwerkkarten
- PCI/PCIe TV-Tuner-Karten
- PCI/PCIe WLAN Karten
- USB2.0 und USB3.0 Geräte
- Firewire Geräte
...

Wer also mehr als die Standardkomponenten eines Bürorechners im Computer hat braucht einen der fast alles berücksichtig wie

http://powersupplycalculator.net/

Dem fehlt leider nur die Wasserkühlung.^^
 
@Gispelmob: und falls neue peripherie und bauteile hinzu kommen......

Ich machs dir einfacher ;) Zettel + Stift und simpelste Mathematik. (Alternativ eben mit Excel auflisten).
Einfach zu jedem Bauteil die Maximale Leistung raussuchen (gibt jeder Hersteller,notfalls auf der Internetseite, mit an) aufschreiben, zusammen zählen, +10% Tolleranz = Aufrunden zum nächsten im Handel erhältlichen Wert, fertig. Nix Kalculator etc... mein Modell funktioniert schon seit 1998 und ist auch noch heute aktuell ;)
 
@Recruit: Warum solch Aufwand wenn es doch bereits fast perfekte Tools gibt^^
 
@Gispelmob: nichts ist perfekt.... es gibt immer dinge die nicht aufgelistet und beachtet werden...
 
@Gispelmob: das konnte man bei der früheren Version alles grob einstellen

das Teil kann man jetzt eh vergessen, laut Verbrauchsmesser komme ich außer bei Witcher3 nie über die 200W, die alte Version hat mir für das System noch ein 400W empfohlen (habe 480W mit CM), jetzt sollen es mind. 500W sein
 
@Gispelmob: Nimm den von Enermax, da hast Du die Wasserkühlung dann auch noch.
 
@rul1976: War die Antwort für Gispelmob wegen fehlender Wasserkühlung
 
Die Kurve der heutigen Netzteile ist meist so, dass das Netzteil bei mittlerer Auslastung am ineffizientesten ist. Daher ist es garantiert nicht sinnvoll, wie im Video beschrieben, bei einem max. Peak von 509 Watt gleich zu einem 750 Watt Prügel zu greifen. Wenn man etwas Reserve möchte, ist man da eher bei 650 Watt gut aufgehoben. Es ist auch nicht unbedingt wie bei einem Verbrennungsmotor, dass die höhere Belastung gleich bedeutend mit kürzerer Haltbarkeit einhergeht.
 
@rAcHe kLoS: nein, am ineffizientesten wird es <20%, auch in der Nähe von 100% wird es etwas ineffizient (von anderen Problemen in diesem Bereich mal abgesehen). Die höchste Effizienz ist i.d.R. im Bereich von 60-70% zu finden.
 
Hehe, lustig, lustig.

Netzteilrechner gibts wie Sand am Meer. Auch kein Wunder, denn Netzteilhersteller wollen - genau, Netzteile verkaufen. *daumenhoch*

Auf solche Rechner ist daher nichts zu geben. Wenn man besonders effizient sein möchte, müßte man schon den Verbrauch der Komponenten zusammenzählen - notfalls abschätzen -- und dann noch ein bissel dazutun und dann hat man das.

Besser kommt man mit einem Meßgerät, was man zwischen PC und Dose hängt. Gibts beim Stromversorger oder beim gut eingerichteten Elektrohandel.

Daß die TDP was mit Stromerbrauch zu tun hat... ist zwar richtig, aber nur die halbe Miete. TDP = Thermal Design Power = die spezifizierte Wärmeleistung, die abgeführt werden (können) muß - nicht aber die Stromaufnahme.

50% wie "max Effizienz" ist leider ein Märchen aus ATX 1.x-und-früheren Zeiten, wo Netzteile noch hauptsächlich 5V liefern mußten. Kurz: Das ist Quatsch.

Moderne Netzteile sind bei 80-90% am effizientesten und bei Minimallast am ineffizientesten; die Hersteller geben sich aber Mühe, die Effizienzkurven zu glätten und möglichst hochzuhalten. Insbesondere zwischen 10 und 20%, wo es heutzutage kaum noch Netzteile gibt, die dort nicht etwa ähnlich effizient sind wie bei 20-30% Last. Das war aber nicht immer so; es gab und gibt durchaus auch Netzteile, die ein 80Plus Logo haben und aber unterhalb von 20% Last weniger als 50% effektiv sind.

TLDR, wer ein Netzteil kaufen will und *informiert* kaufen will, der wird im deutschsprachigen Raum um die Artikel und Testberichte von ComputerBase nicht drumrumkommen. Mit was Glück wird man auch im Handel gut beraten - aber dort soll halt verkauft werden und man kriegt im Zweifel das teurere Netzteil.

"Normalbenutzer"? Office-PCs kommen mit ~300W Netzteilen aus. "Normale" Gamer mit ~500W, und Power-User - eh, DAS war unbeabsichtigt ^^ --- mit 600-750W max.

Mehr ist nur dann nicht albern, wenn man mehr als einen echten Stromfresser verbaut hat: Multi-CPU setups. Oder Multi-GPU-Setups. Oder man läßt seinen PC die Peripherie extensiv mit Strom versorgen, zB per USB3.

Alles andere ist in 90% der Anwendungsfälle reines Prolling oder aber ein völlig falsches Verständnis davon, was man als Netzteil braucht - hier ist "mehr" nicht unbedingt besser, sondern es gibt ein Fenster mit einem Optimum, welches irgendwann anfängt und irgendwann aufhört, sodaß man nicht "so klein wie geht" ebensowenig wie "so groß wie geht" ansetzen kann.
 
mein pc hat mit einer 1080 und 4690k (4.3 ghz) keine probleme mit nem 550 watt netzteil. dazu noch 16 gb ram, 2 ssds und eine hdd.
 
@cs1005: Siehste und ich hab mit einem 650W von Cooler Master Probleme. Es wird nämlich am wärmsten von allen Komponenten im System. Wieso die solche Heizungen bauen ist mir schleierhaft. So warm wurde das 750W NoName für 50 EUR was vorher drin war nicht.
 
@Gispelmob: meines ist von corsair. Und hat schon ein gutes jahr aufm buckel. Läuft wie tag 1. Dazu ist der lüfter such sehr leise bzw dreht nur untet last. Echt genial
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