ECG Guard: Statt Fitness-Tracker gleich ein EKG für den Alltag

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Durch die Sensorik, die inzwischen für mobile Geräte zur Verfügung steht, sollen nicht nur einfache Fitness-Tracker gebaut werden können. Es soll auch möglich werden, Systeme im Alltag zu platzieren, die bisher eher im klinischen Kontext zu finden waren. Das Unternehmen SRM aus Stuttgart will beispielsweise ein System unter die Leute bringen, mit dem Anwender einfach EKG-Daten im Alltag sammeln.

Das System namens ECG Guard soll den Nutzern so eine genauere Kontrolle über ihre Herzfunktionen geben - was insbesondere bei Anwendern mit einschlägigen Problemen von Vorteil sein kann. Auch Langzeit-EKGs können mit dem System angefertigt werden. Parallel zu den medizinischen Daten liefert die Auswertung der Informationen aber auch Hinweise darüber, wie das eigene Schlafverhalten ausfällt, wie sich Trainings-Fortschritte gestalten und einiges mehr.

Mehr als nur Pulsmessung

Die Analyse der Daten und die Steuerung des Gerätes, das mit einem Brustgurt am Körper getragen wird, erfolgt wie inzwischen üblich über eine Smartphone-App. In dieser finden sich über die Herzfrequenz-Daten hinaus auch Informationen zur Körpertemperatur und es können Stresssituationen erkannt und analysiert werden. Wer etwas für seinen Rücken tun will, kann das Gerät auch mit einer Haltungskontrolle beauftragen. Sitzt man in falscher Position am Schreibtisch, meldet sich das System mit einem Vibrationsimpuls.

Die Stuttgarter Entwickler wollen die Markteinführung des ECG Guard aktuell mit einer Crowdfunding-Kapagne unterfüttern. In deren Rahmen kann man das Projekt unter anderem durch den Vorab-Kauf eines ECG Guard, der dabei dann ab 329 Euro zu haben ist, unterstützen. Es ist aber auch möglich, schon vorab größere Kontingente zu ordern, falls man einen professionellen Anwendungszweck hat. Aktuell wird als voraussichtlicher Liefertermin der Februar des kommenden Jahres genannt.
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