Canon läuft Tamron bei 70-300-mm-Telezooms den Rang ab

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Canon bringt mit dem EF 70-300 mm IS II USM ein neues Telezoom-Objektiv auf den Markt. In dem Segment war bisher im Grunde das Tamron aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses die erste Wahl. Canon schickt sich hier aber nun in aller Deutlichkeit an, dem Konkurrenten das Wasser abzugraben.

Unsere Kollegen von ValueTech TV haben beide Objektive gegenübergestellt und empfehlen dann doch eher den Kauf des Canon-Modells - allerdings nur, wenn man nicht schon das Tamron hat. Denn dieses ist nun keinesfalls so schlecht, dass man umsteigen müsste. Zwar bringt es weniger gute Ergebnisse bei der Geschwindigkeit des Autofokus und beim Bildstabilisator mit, doch sind diese nicht so gravierend, dass zu einem Wechsel zu raten wäre.

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Da werden doch wieder Birnen und Äpfel verglichen!
Das Tamron ist ja schon ein paar Tage auf dem Markt. Und es hat, als es rauskam, die Canon-Objektive sehr alt aussehen lassen. Und zwar nicht nur in Preis-Leistung sondern auch in Abbildungsqualität. Um die des Tamron zu erreichen, mußte man sehr viel teurere L-Objektive kaufen.
Daß Canon nun nach Jahren nachzieht ist nachvollziehbar, hatte man doch keinen adäquaten Gegner im Programm.
Das im Objektiv integrierte Display ist Spielerei und kostet (auch bei LCD) unnötig Strom!
Ob das Canon wirklich so gut ist, das muß jeder selbst entscheiden.
200€ Preisunterschied plus 5 Jahre Garantie bei Tamron und eine mitgelieferte Streulichblende die Canon sich wie immer teuer bezahlen läßt, lassen ein wenig am Sinn zweifeln.
Sicherlich wird Tamron in Kürze wieder was neues nachlegen, was noch besser bei ähnlichem Preis ist.
 
Canon läuft Tamron den Rang ab. Das klingt wie Fiat läuft Maybach den Rang ab.
Was Abbildungsleistung angeht hab ich bei Tamron noch nie etwas gesehen das den Kompromiss in Sachen günstigerer Preis Wert gewesen wäre. Wer "irgendwie nen guten Fotoapparat" haben will, ne Einsteiger DSLR kauft um dann rauszufinden das ihm die Objektiv-Wechselei zu stressig ist, DER kauft Tamron. Das soll gleichzeitig keine Heiligsprechung von Canon sein. Die ruhen sich auch zuviel auf ihrem Namen und dem "L" aus und verlangen zuviel Geld. Letztlich will man aber ne gewisse Qualität und um dahin zu kommen muss man eben manchmal auch in den sauren Apfel beissen.
 
@Caliostro: Definitiv nicht, Tamron hat (wie in o1 erwähnt) sehr gute Objektive im Programm, vor allem auch wenn man P/L betrachtet. Klar, wenn man 4T€ ausgibt und das dann mit einem 300€-Objektiv vergleicht MÜSSEN Unterschiede da sein, alles andere wäre ein Witz. Aber vergleiche Canon/Nikon/Sony-Objektive der GLEICHEN Preisklasse mit Tamrons, dann wirst du sehen, was hier gemeint ist. ;-) Habe selbst das 70-300 USD und es ist einfach nur genial für den Preis. Habe zum Vergleich eins im Preissegment um ich glaube die 800€ von Nikon gehabt, das war nicht besser - nur eben mehr als doppelt so teuer.
Und ganz ehrlich, selbst ambitionierte oder Semi-Profi-Fotografen haben selten L-Objektive, da muss man schon ne ganze Stange Geld verdienen, vielleicht sogar mit dem Foto. Alles andere ist meiner Erfahrung nach sowas von unnötig.
 
@larsh: Das du selbst sowas besitzt kann man zwischen den Zeilen schon lesen :)
Tamron wird sicher auch das ein oder andere "akzeptable Glas" haben.
Wers genau wissen will informiert sich bei: http://www.photozone.de/ oder http://www.lenstip.com/lenses_reviews.html
Mir kann das zum Glück egal sein. Ich nutze Fuji. Da hängen selbst die Zooms die Festbrennweiten von Canikon ab. Ich hab mindestens vier Kollegen mit höherpreisigen APS-C Nikons die alle mal einen "Ausflug" zu Tamron gemacht haben. Alle waren ausnahmslos enttäuscht über die Abbildungsleistung/Schärfe und werden das Experiment nicht mehr wiederholen. Bei denen ging es allerdings auch nicht explizit um ein 70-300mm.
Es mag Ausnahmen geben, aber im großen und ganzen denke ich das man sich keine Spiegelreflex oder Systemkamera zulegt um sich dann qualitativ mit dem zufrieden zu geben was Tamron abliefert. Das ist als würde man nen Sportwagen auf Fahrradreifen fahren. Eine gute Kamera ist nichts ohne ein gutes Objektiv, wer da spart betrügt sich selbst.
 
@Caliostro: Ja man kann auch reinfallen. Unser Tamron 17-50 (erstes Objektiv nach dem Kit, mittlerweile 7 Jahre alt) war am Anfang auch eine Krücke und wir wollten es schon wieder verkaufen. Habens dann zur Justage geschickt - Welten. :) Das hört man bei Tamron oft: die Justage ab Werk ist nicht so gut wie bei den Kamera-Herstellern. Zum Glück kostet es nur Zeit und kein Geld.
 
@Caliostro: Tamron hat in der letzten Zeit hervorragende Objektive herausgebracht, sei es das 15-30 mm Zoom, das 70-200 G2 Zoom oder diverse Festbrennweiten. Nicht mehr vergleichbar mit den alten "Suppenzooms", die lehren auch die Kamerahersteller selbst das Fürchten. In der Verarbeitungsqualität und Leistung übrigens um Welten besser als der vielgepriesene Sigma-Schrott.
 
@rallef: Es stimmt schon das man die Entwicklung der Firmen im Auge behalten muss. Sigma hat sich deutlich verbessert, Tamron evtl. auch. Unterm Strich ignoriert man mal die Marke und verlässt sich auf nen kompetenten Test (wie die von den beiden verlinkten Seiten) und nicht auf Marketing-Hype-Reviews.
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