Atari VCS Vorverkauf startet mit exklusiver Collectors Edition

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Atari hat die Crowdfunding-Kampagne für die neue Retro-Konsole Atari VCS gestartet: Damit können nun interessierte Gamer weltweit über die Plattform Indiegogo dazu beitragen, dass die erste Serie der neuen Konsole und der neue Controller realisiert werden können. Das Unternehmen zeigt nun ein kurzes Video von der VCS und nennt erste Details zu den technischen Spezifikationen.

Das neue Objekt der Begierde lehnt sich optisch an das Atari 2600 Video Computer System an. Äußerlich also mehr auf "Alt" getrimmt, im Inneren wartet aber moderne Technik. Für den perfekten Retro-Spaß liefert Atari 100 klassische Spiele mit dem Atari Vault mit. Dabei werden auch Asteroids, Centipede, Breakout, Missile Command und Gravitar sein. Damit es nicht zu langweilig werden auch einige PC-Titel spielbar sein. Atari hat sich dafür für Linux entschieden - damit werden dann auch die für Linux verfügbaren Spiele der Gaming-Plattform Steam unterstützt, bei denen die neue Konsole die Hardware-Spezifikationen erfüllt.
Atari VCS Atari VCS Atari VCS

Für Klassiker und Steam

Atari hat sich mit AMD zusammengetan, um einen eigenen Prozessor für das VCS zu entwickeln. Die Konsole unterstützt 4K-Auflösung, HDR und 60 fps-Spiele. Man kann diverse USB-Spiele-Controller, Mäuse und Tastaturen, Webcams, Mikrofone oder Lautsprecher und Kopfhörer anschließen.

"Collector's Edition"

Zum Start soll es zwei Modelle geben, eines davon als Sonderedition für Sammler: Die "Collector's Edition" ist für 299 Dollar zu haben und damit genau 100 Dollar teuer als die normale Variante. Dafür bekommt der Käufer seine Retro-Konsole mit einer Holz-Optik-Front, die normale Version ist schlicht Onyx-Schwarz. Beides zunächst exklusiv über Indiegogo, über weitere Pläne wurde noch nichts gesagt.

Geplant ist das neue VCS im Sommer kommenden Jahres, Atari spricht von Mitte 2019 auszuliefern. Der Vorverkauf ist heute gestartet worden, das Fundingziel bei Indiegogo schon erreicht.

Daten

  • 14,5 x 5,3 x 1,6 Zoll (36,8 x 13,5 x 2 Zentimeter), 1,3 Kilogramm
  • Linux OS (Ubuntu, Linux Kernel 4.10)
  • Anschlüsse / Ports HDMI 2.0, 2.4/5GHz WLAN, Bluetooth 5.0, Gigabit Ethernet, 4 x USB 3.0
  • 32GB eMMC Speicher plus externe HD und SD-Karte
  • 4 GB DDR4 RAM
  • Bristol Ridge A1 CPU
  • Radeon R7 GPU
  • HDCP 2.2
  • Live Streaming mit Twitch.tv
  • Mouse- und Keyboard-Support

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die collectors edition mit dem holz sieht ja schon mal sehr geil aus =)
 
Das Ding hat doch gar kein Konzept. Es sieht retro aus und bringt ein Set Retro Spiele mit. Kostet dennoch 300$ und bringt moderne Technik mit. Warum sollte es eine vierte Konsole schaffen, am Markt zu bestehen? Diese Frage beantwortet mir das Konzept leider gar nicht. Ja, ich finde das Teil auch cool! Aber wenn die 2019 auf den Markt kommt rechne ich spätestens Ende 2020 mit der Erkenntnis, dass es keine Spiele mehr dafür zu kaufen gibt. Ein Staubfänger, wenn auch ein schöner :)
 
@Matico: Wiso? Wird wohl ein Offenes Linux sein und hat bestimmt keine Properitären anschlüsse. Also kann ich auch mein Controller anschliesen und meine andren Emulatorengames drauf laufen lassen oder was ganz andres was Debian mit der Hardware anstellen kann. Streamen von Filmen dürfte wohl auch gehen und Cool siehts auch noch aus. Also unnütze scheint mir das Teil nicht zu sein.
 
@MancusNemo: Das Ding ist offen? Dann nehme ich alles zurück, das habe ich nicht gewusst.
 
@Matico: Es läuft wohl ein Ubunt in Linuxversion 4.10. Wäre doch gelacht wenn man kein Rootzugriff sich ermoglen kann. Steam ist eine Wandelnde Sicherheitslücke, auch unter Linux, da kommt man schon irgendwie rein. Kam ja gerade dazu eine passende Meldung.
 
@MancusNemo: Ach, das ist doch was völlig anderes. Jetzt sind wir wieder bei Homebrew und nie bezahlten Inhalten. Ich hatte an offiziellen Support mit Store gedacht. Das was du da beschreibst interessiert mich überhaupt nicht. Im Gegenteil, es bestätigt meine Vermutung. Denn dann kaufen noch weniger Leute Spiele für die Kiste was eben auch zu noch weniger neuen Spielen führt.
 
@Matico: Wiso was du willst steckt alles im Steam Store.
 
@MancusNemo: Wenn Atari selbst die Kiste im Bereich Software nicht voran treibt und ich auf den Steam Store zugreife sehe ich keinen Grund, mir nicht einfach nen kleinen PC hinzustellen. Ich will da auch nicht gross einsteigen. Wenn du 300 EUR für die Form ausgeben willst (so wie du die Kiste dann nutzt ist es ja nur das) dann viel Spass dabei. Meins ist das nicht. Ich wüsste nicht warum ich mich freuen sollte wenn da Steam drauf läuft, ich aber mit Steam unter Windows auf einem kleinen PC viel mehr Möglichkeiten hätte. Oder habe ich da was verpasst?
 
@Matico: Im prinzip ist das ein Linuxrecher mit Desing und Name korrekt. Man kann sich auch ein älteren Nuc kaufen und kriegt fast das gleiche hin. Nur mit 4K wird das dann nix. Aber sonst wirklich überteuert. Aber für Retro-Emulatoring brauch ich keine 4K. Nur saubres Upscaling auf FullHD (Mehr kann mein TV nicht). Außerdem, mehr als 3K sieht kein Mensch schon rein physikalisch nicht. Wurde schon von zich Youtubern vorgerechnet. Also verstehe ich den Hype um 4K sowieso nicht.
 
@MancusNemo: Sorry, das kann ja nicht stimmen. Wieso sollte man nicht mehr als 4k sehen - vor allem wenn in der Aussage die Grösse des Bildes gar nicht enthalten ist. Als Laie sage ich: Das ist Quatsch. Und ich habe schon mal so ein Monster Bildschirm mit 8K Videos gesehen. Das ist mal richtig geil. Was du meinst ist wahrscheinlich unter der Bedingung, dass das Bild zu klein ist um die Auflösung geniessen zu können.
 
@Matico: Alles ist limitiert zu Hause. Bei einer Puplic view kann so was natürlich sinn machen. Zu Hause aber nicht.

hier das einfach hinter youtube.com/ hängen da wird alles erklärd. Ich bins leid!
watch?v=HfZqhHHKRlY
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