Death Note: Trailer zur Netflix-Version des Mangas veröffentlicht

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Die überaus beliebte Manga-Serie Death Note wird im August auch eine Netflix-Adaption erhalten: Der Streaming-Dienst veröffentlichte nun einen ersten längeren Trailer zu dem Film rund um den Schüler Light Yagami und das todbringende Notizbuch.

In Death Note fällt dem Schüler Light Yagami ein Notizbuch mit übernatürlichen Kräften in die Hände: das Death Note. Sobald der Junge den Namen einer Person in das Buch schreibt, stirbt diese daraufhin wenig später durch die Kraft des Todesgottes Ryuk, dem das Death Note gehört. Light nutzt diese geheimnisvolle Macht zunächst dazu, Kriminelle zu töten, bringt dabei aber auch die Polizei auf seine Spur.

Regie bei Death Note führt Adam Wingard, in der Hauptrolle ist der Schauspieler Nat Wolff zu sehen. Für die Stimme des Todesgottes Ryuk konnte Netflix zumindest im englischen Original den Hollywood-Star Willem Dafoe gewinnen. Death Note startet am 25. August auf Netflix.
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Warum L jetzt plötzlich jemand ist der aussieht wie ein Ghetto Gangster und Emotionen hat ist mir schleierhaft.
Grade letzteres war ein Kernelement der Serie.
 
@Kiergard: Zwei Fragen dazu: hast du mal einen "Ghetto-Gangster" gesehen und warum sollte ein Mensch keine Emotionen haben?

Die meisten Leute, die die Serie sehen werden, werden die Vorlage mit Sicherheit nicht kennen, folglich sind die Änderungen völlig unerheblich.
 
@gutenmorgen1: Ein Mensch kann natürlich Emotionen haben aber der spezifische Charakter hatte eben nie welche gezeigt.
Das hat natürlich zu allerlei witzigen sozialen Interaktionen mit den anderen Charakteren geführt.
Am Ende ist er eben dadurch einer der Favoriten der Serie geworden.

Hier kommt dein letzter Satz halt ins Spiel. Wenn ich eh IRGENDWAS mache wozu nehme ich mir dann eine tolle Steilvorlage?

Ist ja wie ein Elfmeter ohne Tormann wo ich es schaffe von der anderen Seite des Feldes ein Eigentor zu machen ;)
Wäre also für dich auch ok wenn ich Herr der Ringe mit Space Marines ins Weltall verlege :)
 
@Kiergard: Änderungen an bekanntem Stoff für Neuinterprätationen gab es immer schon.
Aus "Huernen Sewfrid" von Hans Sachs wurden "Die Nibelungen" von F. Hebel, daraus "Der Ring des Nibelungen" von Richard Wagner und daraus wurde "Der Herr der Ringe" von Tolkien.

Änderungen an bekanntem und beliebten Soff gibt es gerade bei Filmumsetzungen immer. Mir wäre kein Buch, Comic oder Manga bekannt, der praktisch 1:1 in einen Film oder eine Serie umgesetzt wurde.
 
@Kiergard: Ich sehe das als prinzipielles Problem vom amerikanischen Mainstream-Kino/TV heutzutage:
die sehen einen erfolgreichen Film bzw eine TV-Serie und wollen an den Erfolg anknüpfen.
Daher glauben sie, sie müssen möglichst alle Ecken und Kanten abschleifen, damit am Ende das möglichst massentaugliche Einheitsprodukt nach Schema F rauskommt.
(L wird hier wohl der typische Emo-Teenager aller US-TV-Serien sein, damit "der jugendliche Seher sich mit ihm identifizieren kann".)
Was dabei völlig ignoriert wird, ist, dass gerade diese Ecken und Kanten das Produkt außergewöhnlich, und damit erfolgreich gemacht haben.
Raus kommt am Ende leider der übliche 0815-Einheitsbrei.
 
@gutenmorgen1: Wie Kiergard schon schrieb. Light zeigt in der gesamten Serie kaum Emotionen (bzw. nur sehr selten), was ihn deswegen so interessant und beliebt macht.

Ich finde dass die Änderungen in der Verfilmung viel ausmachen. Die meisten Menschen sehen sich eine Verfilmung an und machen sich dann anhand derer ein Bild daraus. Falls der Film schlecht sein sollte bzw. er dem Seher nicht gefällt fällt das alles aufs Original zurück. Dementsprechend wird kein Interesse gezeigt und ggf. ein schlechtes Bild für die Original-Vorlage gefällt.
 
@Kiergard: Richtig .. anscheinend wird das wieder eine Verfilmung die sehr weit weg von der Manga Vorlage ist die eben so genial war. Das kann nur in die Hose gehen ..
 
Mehr könnte man Death Note nicht verunstalten. Wird bestimmt wieder mal ein Schandfleck wie Dragonball Evolution. Das weiß ich jetzt schon. Die Amis schaffen es immer wieder einen fernöstlichen Hit zu massakrieren. Werde mir den Film dennoch ansehen, und auch nur weil ich ein Riesen Fan dieses Franchises bin.
 
@Ryou-sama: Davon ab, dass der Trailer eigentlich schon die gesamte Geschichte verrät finde ich das Gesehene recht vielversprechend. Und wann war schon mal der Fan eines Buchs oder Comics mit dem dazugehörigen Film einverstanden? Eigentlich nie.
 
@Matico: Nicht unbedingt. Die ersten beiden Verfilmungen von 2006 sowie die Live Action Serie von 2015 fand ich richtig gut, da sie sich ziemlich nah an das Original halten. Die hatten zwar ebenfalls einige kleinere Änderungen, diese wurden aber mMn. ziemlich gut umgesetzt um die Handlung nicht aus dem Konzept zu werfen.

Bei der US-Version hat man (wieder mal) das Gefühl dass, außer dem Namen und der groben Handlung, alles verworfen und daraus ein eigenständiger Streifen wurde. Für mich sieht das eher wie ein Action Film aus in dem Light diesmal von der Justiz "wortwörtlich" gejagt wird und das Katz-Maus-Spielchen zwischen L und Kira (welches übrigens maßgeblich zum Erfolg dieser Serie beigetragen hat) auf der Strecke bleibt.
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