Asus verabschiedet sich von Desktop-PCs:
Fokus auf Gaming & Business
Beim taiwanischen Hersteller ASUS zieht man offenbar Konsequenzen aus den aktuellen Trends auf dem PC-Markt und verabschiedet sich weitestgehend vom "normalen" Desktop. Das Unternehmen will sich künftig angeblich auf andere Formfaktoren konzentrieren.
Wie der Branchendienst DigiTimes berichtet, hat ASUS kürzlich entschieden, weniger klassische Desktop-PCs für Endverbraucher auf den Markt zu bringen und sich mit derartigen Produkten vor allem in China und Taiwan auf den Business-Markt zu beschränken. Darüber hinaus setzt man angeblich verstärkt auf alternative Designs und High-End-Geräte für Gaming-Fans.
Dem Bericht zufolge will ASUS verstärkt All-In-One-PCs, Gaming-Systeme der Mittel- und Oberklasse sowie Enterprise-Desktops entwickeln. Hintergrund sind die schwachen Verkaufszahlen von durchschnittlich ausgestatteten Desktop-Rechnern an private Kunden, die in den letzten Jahren immer stärker eingebrochen sind.
So soll ASUS im Jahr 2016 nur noch rund eine Million Desktops abgesetzt haben, nachdem man es ein Jahr zuvor noch auf drei Millionen Einheiten brachte. Aktuell wachsen die Lieferzahlen angeblich nur noch im Gaming- und Enterprise-Segment, während die Nachfrage nach klassischen Desktops durch die wachsende Popularität von Notebooks sinkt. Darüber hinaus geht es seit der zweiten Jahreshälfte 2016 wohl auch bei besonders kleinen Desktops abwärts.
ASUS hat aktuell ohnehin einige Schwierigkeiten, seine Aktionäre zufriedenzustellen. So musste das Unternehmen jüngst den niedrigsten Gewinn seit 23 Quartalen vermelden - also seit 2011. Die Umstellung auf andere, teurere Formfaktoren hilft dem Konzern allerdings schon jetzt. So legten die Stückzahlen bei Gaming- und Ultra-Thin-Notebooks zuletzt jeweils um 50 Prozent zu.
Anlässlich der Computex 2017 Ende Mai wird ASUS seine traditionelle Jahres-Pressekonferenz abhalten und neben einigen neuen Notebooks und 2-in-1-Geräten wohl auch neue Smartphones sowie diverse neue Gaming-Produkte aus der ROG-Serie vorstellen.
Dem Bericht zufolge will ASUS verstärkt All-In-One-PCs, Gaming-Systeme der Mittel- und Oberklasse sowie Enterprise-Desktops entwickeln. Hintergrund sind die schwachen Verkaufszahlen von durchschnittlich ausgestatteten Desktop-Rechnern an private Kunden, die in den letzten Jahren immer stärker eingebrochen sind.
So soll ASUS im Jahr 2016 nur noch rund eine Million Desktops abgesetzt haben, nachdem man es ein Jahr zuvor noch auf drei Millionen Einheiten brachte. Aktuell wachsen die Lieferzahlen angeblich nur noch im Gaming- und Enterprise-Segment, während die Nachfrage nach klassischen Desktops durch die wachsende Popularität von Notebooks sinkt. Darüber hinaus geht es seit der zweiten Jahreshälfte 2016 wohl auch bei besonders kleinen Desktops abwärts.
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