Hardware-Ausfall legt populäre Webseiten & andere Dienste lahm
In sozialen Netzwerken lief die Gerüchteküche in Sachen Ursache am Samstagvormittag heiß: Viele populäre Webseiten wie "Spiegel Online" und "wetter.com" waren über Stunden nicht erreichbar, auch O2 hatte mit Problemen zu kämpfen. Der Grund war aber einfach: Stromausfall.
Im Netz waren im Zuge der Ausfälle schnell Gerüchte laut geworden, ein geplanter Angriff können die Ursache für diese weitreichenden Probleme sein. Gestützt wurden diese Vermutungen von gleich mehreren Meldungen angeblicher Mitglieder der Hackergruppe Anonymous, die sich zu dem Angriff bekannten. Wie sich zeigt, ist der wahre Grund für die Ausfälle in diesem Fall aber wesentlich einfacher und unspektakulärer: Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Branchenkreisen erfahren haben will, ist eine "herkömmliche technische Panne" eindeutig als Verursacher identifiziert.
Während der andauernde Reparaturphase konnten Störungen im Datennetz demnach nicht gänzlich vermieden werden. Am Samstagnachmittag waren dann aber fast alle der betroffenen Dienste wieder ohne Probleme im Netz zu erreichen. Die Auswirkungen auf Telefonie-Verbindungen im Westen Deutschlands waren nach Angaben eines Firmensprechers von Telefónica am Samstagabend vollständig behoben.
Viele populäre Seiten offline
Wenn mehrere beliebte Dienste für längere Zeit vom Netz gehen und zeitgleich auch noch ein Mobilfunkanbieter mit Problemen zu kämpfen hat, kann man von einem massiven Ausfall sprechen, der von Millionen von Nutzern garantiert nicht unbemerkt bleibt. An diesem Samstag Vormittag waren Webseiten wie "Spiegel Online" und "Focus Online" nicht mehr erreichbar. Auch Dienste wie Maxdome, fussball.de, tv-spielfilm.de und wetter.com sowie Blick.ch waren vom Netz gegangen. Im Westen Deutschlands hatten außerdem vor allem Kunden von O2/Telefónica mit Störungen im Mobilfunknetz zu kämpfen.Im Rechenzentrum knallt es
Nach Informationen der deutschen Nachrichtenagentur hatte eine gravierende technische Störung in einem großen Rechenzentrum in Gütersloh zu den weitreichenden Störungen im Datennetz geführt. Demnach sei bei einem Provider in der IT-Anlage in Nordrhein-Westfalen zunächst der Strom ausgefallen. Bei diesem Vorfall wurden entscheidende Bauteile aber offensichtlich so schwer beschädigt, dass diese nicht mehr in Betrieb genommen werden konnten und ausgetauscht werden mussten.Während der andauernde Reparaturphase konnten Störungen im Datennetz demnach nicht gänzlich vermieden werden. Am Samstagnachmittag waren dann aber fast alle der betroffenen Dienste wieder ohne Probleme im Netz zu erreichen. Die Auswirkungen auf Telefonie-Verbindungen im Westen Deutschlands waren nach Angaben eines Firmensprechers von Telefónica am Samstagabend vollständig behoben.
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