Wissenswerte zur Zeitumstellung

Jeder vierte Deutsche wird an diesem Wochenende die Uhr falsch umstellen, wenn in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Sommerzeit beginnt. Nicht nur wir haben damit Schwierigkeiten, der Verlust von einer Stunde in dieser Nacht stresst die Bürger auch in anderen Bereichen.

15 Prozent mehr Krankmeldungen verzeichnet die DAK in einer Untersuchung an den ersten drei Tagen nach der Umstellung. Laut einer Studie des Auto Club Europas erfolgen in der ersten Woche der Sommerzeit bis zu 30 Prozent mehr Verkehrsunfälle, vermutlich durch den Schlafmangel, der wie Trunkenheit auf die Fahrer einwirkt.

Kein Wunder, dass 74 Prozent der Deutschen die Zeitumstellung überflüssig finden.
Quelle: Statista
Diese Infografik empfehlen
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Interessant wäre zu wissen, "warum" die Umstellung nicht wieder umgestellt.
 
@kerneloel: U. a., weil das ein "EU-Ding" ist, bei dem sich die Staaten einig sein müssten; Alleingänge sind da nicht drin.
 
@DON666: Im Grunde hätte es die EU schon lange beschließen können /sollen. Die Meinung dazu ist doch im Grunde in allen Ländern die Gleiche. Aber die beschließen lieber unnötige Sachen . .
 
@teddy4you: Das Problem ist vermutlich, dass die Zeitumstellung zwar tierisch nervig ist, aber leider nicht ganz nervig genug, als dass man sich tatsächlich dafür einsetzt, was zu ändern. Nach zwei oder drei Tagen ist das ganze schließlich eh wieder vergessen.
 
@kerneloel: Ideal wäre es, die Zeit für immer auf Sommerzeit zu belassen. Das käme uns nicht nur im Sommer zugute, sondern GANZ BESONDERS im Winter!
 
@DON666: Ich glaube das ist so nicht richtig. Die Zeitumstellung ist keine zwingende EU-Vorgabe.
Immerhin haben die Briten diesen Blödsinn ja auch nicht mitgemacht und die sind ja (noch) in der EU.

Davon abgesehen bin ich ebenfalls der Meinung das das Ganze ein verrückter Quatsch ist, der abgestellt gehört und zwar sofort.
 
@Tempest: selbstverständlich machen die Briten die Zeitumstellung mit! Die sind ja auch (noch jedenfalls) in der EU.
 
@Tempest: Aber die Briten machen auch überhaupt nichts bei der EU mit
 
@happy_dogshit: Wenn es ums Geld verteilten geht, sind die Briten die die ersten in der Reihe.
 
@happy_dogshit: Ist doch gut, wenn wenigstens einer nicht nach Mama-Merkels-Pfeife tanzt ...
 
@teddy4you: Du bist der Erste, der sich darüber freut, daß die Briten uns auch auf deine Kosten auf der Nase tanzen. So doof möchte ich nicht sein.
 
@Tempest: wenn du ein Handwerker wärst der draußen ohne elektrisches Licht arbeiten soll, findest du die Stunde nützlich...
 
@Hammerschaedel: ich denke im Sommer sollte es genug Stunden mit Sonnenlicht geben, in denen man arbeiten kann. Wie lange soll den ein Arbeitstag sein? Außerdem sind Lampen mit Akku jetzt auch nicht gerade eine Neuheit, falls mal irgendein Notfall eintritt.
 
@Hammerschaedel: So besonders oft wird es nicht vorkommen, dass jemand im Sommer bis 22:00 Uhr vor seinem Laden auf der Straße sitzt und irgend etwas zusammendengelt oder um 21:00 noch eine Hauswand anstreicht.
Immer wieder amüsant mit welchem an den Haaren herbeigezogenem Blödsinn die Sommerzeit als sinnvoll erklärt wird.
 
@chronos42: Vor allem weil der normale Sonnenzyklus diese Stunde bis Sonnenuntergang in fünf Wochen von sich aus ausgleicht, morgens der Sonnenaufgang ist eine Different von vier Wochen. Wenn zurück auf Normalzeit gestellt wird spart man morgens Licht, da es früher hell wird - und wir sitzen morgens im Büro oder stehen auf der Baustelle und nicht um 18-22 Uhr, wenn es wieder dämmert.
Die "Ersparnis" findet also höchstens im Privathaushalt statt, was aber auch nicht stimmt, da man im Sommer sonst auch kein Licht bräuchte, da nun mal im Sommer die Tage länger sind. In den Tagen in denen es wirklich greift ist was man abends spart aber leider morgens wieder ausgegeben, da man unter der Dusche jetzt erst mal wieder Licht braucht. Die Regelung stammt aus einer ganz anderen Zeit, die wurde sich um 1900 ausgedacht - da waren es ganz andere Arbeitszeiten, wenn man 16 Stunden in der Fabrik steht bringt es vielleicht was.
 
@chronos42: Ich, als Arbeitnehmer, finde die Sommerzeit wesentlich besser. Aus einem ganz einfachen Grund: Wenn ich Nachmittags nach Hause komme, dann habe ich noch mehr vom Tag.

Wenn ich morgens früh auf Arbeit hocke, dann juckt es mich herzlich wenig, dass es draußen schön hell ist und die Sonne scheint, während ich drin sitzen muss. Da habe ich es lieber in meiner Freizeit länger hell.
 
@Hammerschaedel: Denkfehler, die Sommerzeit würde wegfallen.
 
@Hammerschaedel: Dann müsste der Handwerker einfach eine Stunde früher aufstehen, dann ist es auch schön lang hell.
 
@Chiron84: Also dann um 3.00 Uhr? Denn da geht an manchen Tagen dann die Sonne auf.
 
@Tempest: Selbstverständlich machen die Briten die Zeitumstellung mit. Gestern war eine Stunde Unterschied und heute ist es immer noch so.
 
@Tempest (02): Geregelt sind die europäischen Sommerzeiten (WESZ, MESZ, OESZ) für die EU in der Richtlinie 2000/84/EG zur Regelung der Sommerzeit und den ergänzenden Mitteilungen 2001/C 35/07[68] und 2006/C 61/02. >>> Wikipedia >>> es gibt also eine feste EU-Regelung!
 
@Tempest: Die Briten machen mit und die Zeitumstellung ist ein "EU-Ding".
 
Erst stellt man die Uhr vor, dann wieder zurück. Ich verstehe nicht, wie man sich das nicht merken kann und im Frühjahr und Herbst rumrätselt, ob vor- oder zurückgestellt wird.

Und wenn 74% der Deutschen meinen, die Zeitumstellung sollte ganz abgeschafft werden, ist das interessant zu wissen, mehr aber auch nicht. Demokratie heißt, alle vier Jahre zur Wahl gehen zu dürfen. Viele verwechseln das mit: Das Volk bestimmt, und die Politik setzt es um.
 
@Michael41a: Es gibt mehr Möglichkeiten, sich an der Politik zu beteiligen, als Kreuzchen machen. Nur muss man dazu von der Couch hochkommen und was tun.
 
@iPeople: Stimmt, davon hat mir jemand erzählt, der selbst in eine Partei eingetreten war. Er konnte voll mitmischen, seine Meinung sagen und Vorschläge machen. Das kann man aber nur, wenn man keine Karriere anstrebt, denn wenn man DAS will, hat man nur zu unterstützen, was die Parteispitze will.

Er ist ausgetreten, als er das begriffen hat.

So, und jetzt möchte ich hören, was man Deiner Meinung nach tun kann, um in der Politik mitzumischen, ohne Politiker zu werden.

Außerdem gibt es Leute mit Job. Allen, die nicht in der Politik mitmischen vorzuwerfen, sie liegen nur auf der Couch, finde ich ziemlich daneben.
 
@Michael41a: Dem kann ich aus eigener Erfahrung zu 100% zustimmen!!! Und das bei einer Partei, die sozial und demokratisch im Namen trägt.
 
@kontrapunkt: Aber nur noch im Namen. Habe mich für die auch mal eingesetzt, heute bekomme ich Brechreiz, wenn ich nur an diese widerwärtige, asoziale und korrupte Dreckspartei denke. Ich hoffe, die Spezialdemokraten werden bei der nächsten Bundestagswahl vom Wähler vernichtet.
 
@chronos42: ja, habe mich erst vor kurzem mit einem Abgeordneten unterhalten, er hat die Welt nicht mehr verstanden warum man sie so abstraft. Selbst wenn die Agenda2010 ansich richtig war, die Umsetzung bleibt desaströs und es war eben die SPD und nicht die CDU. Überhaupt, SPD/CDU, mittlerweile kann ich aufgrund der Äusserungen die Leute nicht mehr auseinanderhalten und wenn ich Wirtschaft wähle, dann eben das Original. Die SPD steht irgendwie für keine Linie, zumindest nicht für Soziales.
 
@Yepyep: Die Agenda 2010 war insofern nicht richtig, weil das Geld, was bei den Arbeitslosen durch die Reform eingespart werden sollte, den Reichen als Steuererleichterung gegeben wurde. Genau die gleiche Höhe - und zwar ab dem Tag, als H4 eingeführt wurde.
Des weiteren ist es schlimm, wenn Menschen dazu gezwungen werden, ohne Lohn (Ein-Euro-Job) zu arbeiten (ALG II ist KEIN Lohn!). Ich bin nicht grundsätzlich gegen Zwangsarbeit, aber bitte mit Lohn!
Ansonsten stimme ich mit Dir überein.
 
@Michael41a: meine ich ja, eine Änderung überfällig aber die Umsetzung hätte ich in dieser Variante der CDU zugeordnet und nicht der SPD. Deswegen ist die SPD im Sinkflug und die Wahlbeteiligung auch.
 
@Yepyep: Die nehmen sich alle nicht viel. Gerade die Linken in Berlin haben den Hartzern zu schaffen gemacht. Es war auch eine von der Linkspartei (den Namen habe ich vergessen), die noch vor der Einführung von H4 vorgeschlagen hat, Langzeitarbeitslosen psychiatrische Gruppentherapien zu verordnen. Anscheinend hielt sie Leute, die keinen Job finden, für nicht ganz dicht im Kopf. Auch die Gewerkschaften haben für H4 gestimmt. Und ein Großteil des Volkes hat applaudiert.

Die Arbeitslosen standen damals allein da, sie wurden zu einer Gruppe, die jeder als faul beschimpfen und denen man wegen kleinster Vergehen das Existenzminimum nehmen durfte.
 
@Michael41a: Die Umsetzung der Hartz-Gesetze war schlecht. Umgesetzt wurde nur Hartz4, 1-3 sind auf der Strecke geblieben.

Und nein, die Politikerin der Linkrn hielt Arbeitslose nicht für bekloppt, sondern sie forderte Psychologische Betreueung für jene, die unter ihrer längeren Arbeitslosigkeit litten. Arbeitslosigkeit kann nämlich zu schwerwiegenden mentalen und psychologischen Problemen führen. Das Gefühl, nicht gebraucht zu werden, lastet bei einigen schwer auf den Schultern. Darum ging es.
 
@Michael41a: Du kannst Volksbegehren organisieren . Also das war einfach .
 
@iPeople: Im Internet gibt es massig Petitionen. Ich wüßte nicht, daß eine wirklich Erfolg hatte. Davon abgesehen sagt das Wort "Volksbegehren" ja schon aus, daß die Politik allgemein nicht auf das Volk hört. Gebrochene Wahlversprechen dürfte es ebenso wenig geben, wenn nur der Wille des Volkes umgesetzt wird.
 
@Michael41a: Ich rede nicht von armseligen Petitionen im Internet, sondern von richtiger Arbeit mit Aufklärung vor Ort, umfassende Informationen zum warum und richtigen Unterschriften.

Der Wille des Volkes ist oftmals nicht mit der Realität vereinbar. Aber ich gebe Dir Recht, diesbezügliche Wahlversprechen sind oft nichts weiter als leere Versprechen. Das liegt daran, dass Politiker, die dem Volk ungeschmönt ins Gesicht sagen, was dieses nicht hören will, kein Kreuzchen auf dem Wahlzettel bekommen. Das Volk will doch belogen und verarscht werden. Sieht man doch daran, dass es immer wieder Bauernfänger, wie die AfD, zu Mehrheiten schaffen. Das Volk will viel Geld fürs Nichtstun, staatliche Unterstützung auf allen Ebenen, aber der Staat hat sich gefälligst aus allem herauszuhalten. Das funktioniert nunmal nicht. Endergebnis: Unzufriedenheit. Nicht, weil die Erwartungen nicht erfüllt werden, sondern weil viele ihre Erwartungen nicht hinterfragen. Die selben hinterfragen auch Wahlversprechen nicht, und sind noch mehr enttäuscht. Im Prinzip lügen sich die Leute selber in die Tasche.
 
@iPeople: Zum Thema AfD. Ist nicht die Demokratie das Problem? Also: Die Regierung regiert schlecht, das Volk ist wütend, will Veränderungen. Schon präsentiert man eine neue Partei, wo sich der Volkszorn entladen kann. Anschließend geht das Spiel wieder von vorn los. Wenn das nicht funktioniert, gibt es eben zwei, drei neue Parteien, wo sich die Stimmen der wütenden Bevölkerung verteilen.
Außerdem: Partei heißt, eine Gruppe von Menschen setzt IHRE Weltsicht durch. Partei und Volkswille sind also zwei verschiedene Sachen. Nicht umsonst stehen sich vor Gericht zwei "Parteien" gegenüber.
Klar, Anarchie, die meiner Meinung nach beste Staatsform, funktioniert nicht mehr, weil es viel zu viele Menschen gibt. Das geht nur bei kleinen Gruppen. Aber Demokratie ist auch nicht das Gelbe vom Ei.
 
@Michael41a: Parteien sind Interessenverbände. Normal formieren sich Leute mit gemeinsamen Interessen zu einer Partei zusammen, Leute aus dem Volk. Deswegen heißt es auch metaphorisch, es stehen sich 2 Parteien gegenüber, als 2 Gruppen mit unterschiedlichen Interessen. Gerade Demokratie ist eine der Gesellschaftsformen, die es anzustreben gilt. Demokratie lebt aber vom mitmachen, und nicht davon, dass man andere machen lässt und hinter jammert.
 
@iPeople: Bist Du ganz sicher, dass das so einfach ist?
 
@222222: ich weiß zumindest um die jedem Bürger gegebenen Möglichkeiten.
 
@iPeople: Das dürfte bei Vielen, die denn überhaupt dazu bereit sind, aber auch daran scheitern, dass sie dann vielleicht doch nicht so überzeugt sind. Bei z.B. der Linken ein Kreuzchen machen, ja, aber Parteibeitritt, im schlimmsten Fall auch noch irgendwie Aktiv und nicht nur seinen Jahresbeitrag zahlen? Das ist dann schon etwas ganz anderes. "Politisch aktiv" aber ohne Partei? Das würde ja auch noch gehen. Gerade jetzt bei den Flüchtlingen, vorher bei Griechenland oder die Atomkatastrophe in Japan, gut ich bin jetzt da nicht so aktiv, aber weder in den einem Fall z.B. die Antifa im anderen Fall z.B. Greenpeace dürften ungeahnte Mitgliedsanträge bekommen haben. Hinzu kommen dann noch irgendwelche festgelegte Strukturen, Parteiprogramme usw. denen man sich unterordnen müsste.
Sicher generell hast du schon Recht, ein Kreuzchen ist einfach gemacht und erfordert auch keine größeren Mühen, und viele Leute sind in dieser Richtung faul, aber selber politisch aktiv werden, selbst wenn eine Bereitschaft zu eigenen Anstrengungen vorhanden ist, ist vielleicht auch nicht für jeden was.
 
@Lastwebpage: Dann sollen die Leute aufhören, zu jammern, man könnte absolut gar nichts tun. Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
 
Hmm, ich hatte auch lange meine Probleme damit, ob vor, oder zurückgestellt wird. Irgendwann hat mir ein Kollege eine einfache Eselsbrücke genannt.
Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel vor und im Herbst wieder zurück.


Kommentar abgeben Netiquette beachten!