LG Gram: Sehr leicht trotz großen Displays - aber kein Top-Notebook

Bei Windows-Notebooks will sich der Hersteller LG mit besonders leichten Modellen von der Konkurrenz abheben. Zwar bieten auch andere Hersteller Geräte an, die man in der Tasche kaum bemerkt, doch kann sonst kaum einer mit großen Bildschirmen dienen. Unser Kollege Alexander Böhm hat sich die LG Gram-Geräte mit 16- und 17-Zoll-Panels daher mal etwas genauer angesehen. LG Gram 2021LG Gram 2021: die Notebook-Serie gibt es jetzt erstmals auch mit 16-Zoll-Display Dabei zeigt sich, dass die Südkoreaner hier in Sachen Verarbeitung und Materialqualität durchaus etwas Gutes abgeliefert haben. Darüber hinaus wird auf moderne Komponenten und Technologien gesetzt. So erhalten die Geräte auch das Intel Evo-Logo, mit dem der Chiphersteller Notebooks auszeichnet, die kompakt sind, gute Laufzeiten aufweisen und schnell geladen werden können. Geboten werden in den Geräten darüber hinaus:

  • Intel Core i5- und Core i7-CPUs der 11. Generation
  • 8 und 16 Gigabyte LPDDR4x-Arbeitsspeicher
  • PCIe-NVMe-SSDs, bei Bedarf in zwei M.2-Steckplätzen
  • IPS-Panels mit 2560 x 1600 Pixeln
  • 2 Thunderbolt-4-fähige Type-C-Ports, 2 USB-A-Ports, HDMI und MicroSD-Kartenleser
  • WiFi 6 und Bluetooth
  • Akku mit 80 Wattstunden

Kauf sollte gut überlegt sein

Das Gewicht der Geräte beschränkt sich bei den 16-Zoll-Modellen auf 1,19 Kilogramm, das 17-Zoll-Gerät wiegt 1,35 Kilogramm. Mit weniger wird man in dieser Größenklasse wohl kaum wegkommen. Ein solches Gewicht findet man sonst eher bei Notebooks im Bereich um die 13 Zoll. Die Systeme sind also besonders für Anwender gedacht, die sie viel mit sich herumtragen müssen und trotzdem gern an einem größeren Display arbeiten.

Im Test zeigte sich allerdings, dass man hier auch etwas Vorsicht mitbringen sollte. Denn die LG Gram-Notebooks sind weder zum Spielen noch für komplexere Aufgaben wie Videobearbeitung geeignet. Dafür ist die Performance der eingebauten CPU schlicht zu schwach. Und obwohl die Akkus von ihren Daten her ziemlich groß sind, machen sie die Rechner nicht zu Dauerläufern. Angesichts dessen sollte man sich gut überlegen, ob man bereit ist, die über 1500 Euro zu investieren, bei denen es bei den gezeigten Modellen losgeht.

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Habe noch das 2017er Modell (15.6 Zoll, damals noch aus Spanien importiert). Läuft bis heute perfekt und wirklich schnell, ist flüsterleise und täglich mindestens 10 Stunden im Einsatz. Hat alle Anschlüsse, die ich brauche und der Akku bringt mich immer noch durch fast den ganzen Tag - ist für mich das perfekte Notebook.
Und nein - ich spiele keine 3D Spiele darauf. Aber ich arbeite mit Excel Tabellen mit mehreren 10000 Zeilen und 10 Arbeitsblättern. Dafür ist die Leistung (wohlgemerkt - 2017!) mehr als ausreichend.
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