Hyundai Nexo: So sieht die Wasserstoff-Mobilität im Jahr 2020 aus

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Die Elektromobilität kommt und es ist auch klar, dass diese nicht auf einem einzelnen Gleis fahren wird. Nicht alle Szenarien werden durch batteriebetriebene Elektroautos abgedeckt werden können. Für die Nische der Langstrecken-Fahrten wird auch im PKW die Brennstoffzelle mit Wasserstoff-Antrieb ihren Platz finden.

Unser Kollege Alexander Böhm hatte nun die Gelegenheit, euch anhand des Hyundai Nexo zu zeigen, wie hier der aktuelle Stand ist. Denn die Entwicklung geht bei dieser Antriebstechnologie sicherlich ebenso schnell vorwärts, wie man es zuletzt bei den Akku-Stromern beobachten konnte.

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"Denn die Entwicklung geht bei dieser Antriebstechnologie sicherlich ebenso schnell vorwärts, wie man es zuletzt bei den Akku-Stromern beobachten konnte."

Seit Mercedes ihr NECAR 4 advanced vorgestellt hat (das war 2000), war alles wesentliche nahezu fertig entwickelt. Außer einem höheren Betriebsdruck und geringfügig höherer Effizienz hat sich 20 Jahre später nichts mehr getan, weder beim Nexo noch beim Mirai.

Wenn ich mir da mal angucke, wie sich E-Autos in der Zeit entwickelt haben. 2000: Citroen Saxo Electrique. Heute: Vom e-Up bis zum Tesla Model S alles dabei.
 
@TomW: Bei Elektroauto hat sich seit 1888 auch nichts großartiges getan. Akku ist halt effizienter geworden. So what. Elektroautos haben eine deutlich längere Historie als Wasserstoffautos.

Abgesehen davon - wie haben sich denn E-Autos in den letzten 20 Jahren entwickelt? Deine Aufzählung besteht nur aus Automodellen, nicht aus Technologieentwicklungen.
 
@XiRoT: Wasserstoffautos gabs bereits, bevor es Autos gab (Hippomobile).

Die Entwicklung von E-Autos wurde in den 20ern defacto eingestellt, ernsthafte Entwicklungen auf dem Gebiet gibt es erst wieder seit den 90ern. Mercedes hat schon in den 60ern angefangen, Wasserstoffantriebe zu entwickeln. Zwischen 1994 und 2002 entwickelte Mercedes dann nahezu alle Komponenten, was Anfangs den gesamten Laderaum eines MB100 einnahm, brauchte später nur den Platz unterm Fahrzeugboden. Deutlich höhere Betriebsdrücke, effizienteres Design der Brennstoffzelle, 100 kW Leistung, war alles da.

Besagter Saxo gehörte im Jahr 2000 so ziemlich zu den einzig verfügbaren "echten" E-Autos (wenn man Twike und ähnliche Geschichten außen vorlässt). 11 kW Leistung, 91 km/h Höchstgeschwindigkeit, NICad Akkus mit 12 kWh Kapazität, 2002 kostete der Spaß 27.000€ neu.

Ein E-Up 13 Jahre später hatte 40 kW Leistung, mehr AUsstattung und ging bei ebenfalls 27.000€ los.
 
Das alles gab es vor ca. 10-15 Jahren schon.

"Seit Dezember 2008 fahren zehn HydroGen4 Fahrzeuge in Berlin als Beitrag von Opel zur Clean Energy Partnership (CEP). Als Partner von Opel testen neun große Unternehmen - ADAC, Allianz, Axel Springer AG, Coca-Cola, Hilton, Linde, Schindler, Total und Veolia -die Fahrzeuge im Alltagsbetrieb."

https://www.lifepr.de/pressemitteilung/adam-opel-ag/Opel-Brennstoffzellenfahrzeuge-10-000-Kilometer-durch-Berlin/boxid/119994

Da haben damals auch Mercedes und BMW in Berlin mitgemacht.

Heute wird die Deutsche Automobilindustrie verteufelt als wenig innovativ!
Wäre die Politik innovativ wären solche Autos heute öfters auf der Straße als die Teslas ...
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