Windows 10 Build 15002: "Kleiner" Bug im WSL mit großer Wirkung

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Mit der Insider-Build 15002 von Windows 10 hat Microsoft auch die Integration des Windows Subsystem for Linux (WSL) deutlich vorangetrieben - und dabei allerdings auch einen Bug eingebaut, der Bash-Nutzer in der alltäglichen Arbeit ein Stück weit zur Verzweiflung bringen dürfte. In einer Bash-Session ist es in der fraglichen Preview nicht möglich, laufende Tasks wie üblich mit dem Shortcut Ctrl-c zu beenden. Auch Ctrl-z, mit dem Tasks im Hintergrund abgeschossen werden können, funktioniert nicht. Wenn der Nutzer wie gewohnt versucht, ein laufendes Programm mit Ctrl-c zu beenden, interpretiert die Shell dies einfach nur als Eingabe eines normalen c.

Wer häufiger mit Terminals arbeitet, dürfte ahnen, welche Auswirkungen dieser recht marginal erscheinende Bug haben dürfte. Er zeigt aber auch die hohe Komplexität, die der Entwicklungsprozess hat. Laut Microsoft liege die Ursache in einem Abstimmungsproblem zwischen den Windows- und Bash-Entwicklerteams. In den Diskussionen zwischen diesen und der gemeinsamen Arbeit an diversen großen Features, die im WSL dazugekommen sind, gab es offenbar unbemerkt eine Unstimmigkeit, die zu dem Problem führte.


Vorerst helfen Workarounds

Wer in der neuen Build die Bash nutzen will, kann sich vorerst mit zwei Wegen behelfen. Eine Möglichkeit besteht darin, Linux-Programme jeweils in einer eigenen Bash-Konsole auszuführen und diese dann bei Bedarf jeweils komplett zu beenden. Alternativ lässt sich auch ein anderer Shortcut auf die Funktion mappen. Nach der Eingabe von "stty intr \^k" sollte Ctrl-k den gleichen Effekt bringen, wie man es von Ctrl-c erwartet. Nur mit der originalen Kombination geht es so weiterhin nicht.

Bei Microsoft wurde man auf das Problem bereits aufmerksam, bevor die Build 15002 veröffentlicht wurde. Allerdings stufte man den Fehler als unwichtig genug ein, um dafür nicht den Release der kompletten Preview zu verschieben. Denn die Zahl der tatsächlich betroffenen Nutzer dürfte doch recht überschaubar sein und das WSL ist ohnehin noch in einem experimentellen Stadium. Den Angaben zufolge gibt es auch schon eine Fehlerkorrektur, die in die Code-Basis eingeflossen ist. Ausgeliefert wird diese aber dann erst mit den nächsten Insider-Builds.

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