Tellkamp: NSA-Überwachung erinnert an die Stasi
In einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit (morgige Ausgabe) sagte Tellkamp: "Mich erinnert die Debatte um das Abhören an die DDR und die Stasi. Ich dachte immer, ich arbeite an Stoffen, die hoffnungslos von gestern sind. Jetzt kommt vieles in verändertem Gewand wieder."
Er zog dabei vor allem Parallelen zu der Auswirkung einer durch Überwachung und Repressionen geprägten Gesellschaft auf die in ihr lebenden Menschen. "Zuletzt kam mir der Gedanken bei einem Fernsehfilm über die Türkei. Da gab es die junge Intellektuelle, den angestellten Professor, angepasst, vorsichtig, lavierend, die Intellektuelle, etwas blauäugig. Genau wie bei uns damals, genau die gleichen ewigen Figuren", erklärte er.
Er bezieht sich damit auf einen Effekt, den Michel Foucault in seinem Buch "Überwachen und Strafen" beschrieb. Demnach führt die Überwachung der Bevölkerung zu Verhaltensänderungen, indem diese sich teils auch unterbewusst versucht so zu verhalten, wie es die Überwacher wünschen. Kritiker der zunehmenden Überwachungsmaßnahmen berufen sich neben der Gefahr von Datenlecks oft auf dieses Phänomen, da es letztlich dazu führen kann, dass beispielsweise die in einer Demokratie erforderlichen kritischen Auseinandersetzungen zunehmend abnehmen, da die Bürger möglichst nicht auffallen wollen.
Naturgemäß weniger pessimistisch sieht dies der NSA-Chef Keith Alexander. Er sagte gegenüber der Zeitung, dass ihm die Diskussion um die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit wichtig sei. "Ich glaube, um es mit dem Präsidenten zu sagen, die gegenwärtige Debatte um Privatsphäre, Bürgerrechte und nationale Sicherheit ist gesund; es ist eine Debatte, die entscheidend ist für das Wohlergehen einer jeden repräsentativen Demokratie", führte er aus.
Der Viersternegeneral steht seit 2005 an der Spitze der NSA. Die Entwicklung des Internets nennt er eine der großen Herausforderungen seines Jobs. "Ich übernahm die Führung der National Security Agency zu einer Zeit, in der sich die Innovationen in der Informationstechnologie in einem beispiellosen Tempo entwickelten, zusammen mit dem exponentiellen Wachstum in der globalen Nutzung des World Wide Web", sagte Alexander.
Er zog dabei vor allem Parallelen zu der Auswirkung einer durch Überwachung und Repressionen geprägten Gesellschaft auf die in ihr lebenden Menschen. "Zuletzt kam mir der Gedanken bei einem Fernsehfilm über die Türkei. Da gab es die junge Intellektuelle, den angestellten Professor, angepasst, vorsichtig, lavierend, die Intellektuelle, etwas blauäugig. Genau wie bei uns damals, genau die gleichen ewigen Figuren", erklärte er.
Er bezieht sich damit auf einen Effekt, den Michel Foucault in seinem Buch "Überwachen und Strafen" beschrieb. Demnach führt die Überwachung der Bevölkerung zu Verhaltensänderungen, indem diese sich teils auch unterbewusst versucht so zu verhalten, wie es die Überwacher wünschen. Kritiker der zunehmenden Überwachungsmaßnahmen berufen sich neben der Gefahr von Datenlecks oft auf dieses Phänomen, da es letztlich dazu führen kann, dass beispielsweise die in einer Demokratie erforderlichen kritischen Auseinandersetzungen zunehmend abnehmen, da die Bürger möglichst nicht auffallen wollen.
Naturgemäß weniger pessimistisch sieht dies der NSA-Chef Keith Alexander. Er sagte gegenüber der Zeitung, dass ihm die Diskussion um die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit wichtig sei. "Ich glaube, um es mit dem Präsidenten zu sagen, die gegenwärtige Debatte um Privatsphäre, Bürgerrechte und nationale Sicherheit ist gesund; es ist eine Debatte, die entscheidend ist für das Wohlergehen einer jeden repräsentativen Demokratie", führte er aus.
Der Viersternegeneral steht seit 2005 an der Spitze der NSA. Die Entwicklung des Internets nennt er eine der großen Herausforderungen seines Jobs. "Ich übernahm die Führung der National Security Agency zu einer Zeit, in der sich die Innovationen in der Informationstechnologie in einem beispiellosen Tempo entwickelten, zusammen mit dem exponentiellen Wachstum in der globalen Nutzung des World Wide Web", sagte Alexander.
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Christian Kahle
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