Microsoft hofft auf günstiges Ende von EU-Wettbewerbsverfahren

US-Urteil soll Regelung vorwegnehmen Nach dem Erfolg in dem US-Wettbewerbsverfahren hofft Microsoft auch auf ein schnelles Ende des Wettbewerbsverfahrens in der EU. Wie das Wall Street Journal berichtet, will der Softwarekonzern das Urteil in den USA als Grundlage für eine Regelung mit der EU-Kommission nutzen. Microsoft wolle den Vergleich mit dem US-Justizministerium weltweit anwenden, erklärte Horacio Gutierrez, Rechtsvertreter des Konzerns in Europa. Damit würden einige Punkte des europäischen Verfahrens bereits gelöst.

Gutierrez, hofft, dass die europäischen Ermittler das Ergebnis als einen "wichtigen Referenzpunkt ansehen und im Verfahren berücksichtigen." Der Vorwurf der EU-Wettbewerbshüter lautet allerdings, dass der Konzern seine Position auf dem Markt für Desktop-Betriebssysteme dazu ausnutzte, um den Markt für Server-Software zu beeinflussen. Daneben untersucht die EU auch die Verbindung von Windows mit dem Media Player. Ein eigenes vorläufiges Verfahren soll sich mit Windows XP beschäftigen.

Das europäische Wettbewerbsverfahren gegen Microsoft wurde 1998 eröffnet und im Jahr 2000 nochmals erweitert. Die Untersuchungen wurden im Herbst 2001 ausgesetzt, um das Ende des US-Verfahrens abzuwarten. Bis Jahresende wird allerdings ein vorläufiges Ergebnis auch von der EU erwartet. (pte)

2002-11-04T11:42:47+01:00
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