Ampere treibt Altra-Prozessoren auf 128 Kerne hoch und will mehr

Auch in den großen Datenzentren ist eine bleibende Dominanz Intels keineswegs sicher. So scheint sich inzwischen auch Ampere Computing mit Upgrades seiner letzten Prozessor-Linie in Position zu bringen, zumindest spürbare Nadelstiche zu setzen. Das Unternehmen machte vor einiger Zeit mit der Vorstellung des Altra-Prozessors auf sich aufmerksam, der mit 80 ARM-Kernen ausgestattet ist. Seit März wird dieser in größeren Stückzahlen angeboten und mehrere Cloud-Betreiber setzen den Chip auch schon produktiv ein. Jetzt hat der Hersteller allerdings noch einen draufgesetzt und will demnächst eine neue Version namens Altra Max anbieten können.

In dem Prozessor sollen dann 128 Kerne zusammengeschlossen sein, berichtet das Magazin EE Times. Der neue Chip ist abwärtskompatibel zum Altra und darauf ausgelegt, in Servern mit zwei Sockets betrieben zu werden. Hier lassen sich dann entsprechend 256 Kerne bereitstellen. Hergestellt wird der Prozessor ebenso in einem 7-Nanometer-Verfahren. Die Chips sollen vor allem in den zahlreichen Cloud-Anwendungen ihre Stärke ausspielen, in denen sehr viele kleinere Aufgaben abzuarbeiten sind.

Planungssicherheit als Kern

Um bei den Betreibern von Datenzentren zu punkten, reichen aber ein bis zwei gute Chips nicht aus. Daher setzt Ampere auf eine Verlässlichkeit in der Planung, die selbst Intel nicht bieten kann. Das Ziel besteht darin, eine lineare Leistungssteigerung nach wachsenden Kernzahlen liefern zu können. Das gelingt den großen Anbietern nicht. Auch bei Intel und AMD steigt die Performance anfangs mit wachsenden Core- beziehungsweise Thread-Zahlen zwar an, doch irgendwann flacht die Kurve beim Leistungs-Zugewinn ab.

"Wir sind sehr nah dran am 'Füge ein Kern hinzu und bekomme auch einen Kern mehr'", erklärte Produktchef Jeff Wittich. Im Grunde arbeite zwar jeder in der Prozessor-Industrie an Steigerungen von Performance, Energieeffizienz und Skalierbarkeit, doch wolle man bei Ampere vor allem dafür stehen, dass die Steigerungen sehr verlässlich und planbar sind. Und diese Planungssicherheit wäre durchaus ein großer Pluspunkt für die angestrebten Geschäfte mit den großen Cloud-Betreibern. Lineares Performance-Wachstum bei Altra-CPUsLineares Performance-Wachstum bei Altra-CPUs Der nun angekündigte Altra Max soll im Laufe des vierten Quartals in Form von Samples an potenzielle Kunden ausgeliefert werden. Wann dann größere Mengen verfügbar sind, ist derzeit noch nicht klar, da man aber einen Jahrestakt anstrebt, dürfte es im kommenden März soweit sein. Allerdings arbeitet Ampere auch schon an der nächsten Generation, bei der auch schon 5-Nanometer-Verfahren erprobt werden.

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