NASA-Netzwerk wurde über Raspberry Pi der JPL-Ingenieure geknackt

Street View, Nasa, kennedy space center Bildquelle: Google
Insbesondere in Umgebungen, in denen Mitarbeiter kreativ an Problemlösungen arbeiten, sollte man ganz genau schauen, was getan wird. Das zeigt nun das Beispiels eines Angriffs auf die Netzwerke der US-Raumfahrtbehörde NASA, bei der sich Kriminelle über einen an die Infrastruktur angeschlossenen Raspberry Pi Zugang verschafften. Die Mini-Rechner kommen am Jet Propulsion Laboratory (JPL) immer wieder in Bereichen zum Einsatz, in denen irgendetwas schnell mal mit einer Steuerungseinheit ausgestattet werden muss. In den meisten Fällen werden sie dabei aber nicht mit einer Anbindung ans lokale Netzwerk und darüber hinaus auch noch mit Zugriff aufs Internet ausgestattet. In mindestens einem Fall setzten sich die Entwickler dann aber doch über entsprechende Einschränkungen hinweg und sorgten so für ein Sicherheitsproblem, das auch direkt ausgenutzt wurde.

Dies geht beispielhaft aus dem jüngsten Bericht des Generalinspektors hervor, der über den sachgemäßen Einsatz von Steuermitteln wacht - also entsprechend auch darüber, ob Gelder durch fahrlässige Aktionen verschleudert werden. Und der Raspberry ist dabei nur ein konkretes Symptom für ein tieferliegendes Problem, wird im jüngsten Bericht herausgearbeitet.

Noch mehr Probleme

Denn am JPL wie auch den anderen NASA-Einrichtungen gibt es zwar eine eigene Datenbank, in der alle Geräte eingetragen sein sollen, die Kontakt mit dem Netzwerk haben. Doch seien die hier vermerkten Inhalte alles andere als korrekt und vollständig. Die Folge dessen ist, dass die Admins kaum einen Überblick darüber haben, was in ihrer Infrastruktur vorgeht.

In dem Inspektionsbericht wird aber auch gerügt, in welcher Form die NASA externen Nutzern Zugang zu ihren Systemen gewährt. In einer geteilten Infrastruktur laufen unter anderem Daten von diversen Raumfahrt-Missionen auf, die dann von den jeweiligen Partnern aus der Wirtschaft oder dem akademischen Betrieb abgerufen werden. Hier gibt es allerdings keine ordentliche Segmentierung der User, hieß es - obwohl dies technisch den heutigen Möglichkeiten entspräche. Aufgrund der verschiedenen Probleme wurde die IT-Infrastruktur der NASA zu nicht gerade kleinen Teilen als "riskant" eingestuft.
Street View, Nasa, kennedy space center Street View, Nasa, kennedy space center Google
Mehr zum Thema: NASA
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren2
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 17:20 Uhr WLAN-Lautsprecher, Multiroom-Lautsprecher mit Höhen- und Bassregler; Satter Sound und kraftvoller Bass 20W Treiber, Unterstützt die Anbindung an Spotify, Airplay, DLNA, iHeartRadioWLAN-Lautsprecher, Multiroom-Lautsprecher mit Höhen- und Bassregler; Satter Sound und kraftvoller Bass 20W Treiber, Unterstützt die Anbindung an Spotify, Airplay, DLNA, iHeartRadio
Original Amazon-Preis
119,99
Im Preisvergleich ab
119,99
Blitzangebot-Preis
98,59
Ersparnis zu Amazon 18% oder 21,40
Im WinFuture Preisvergleich

Tipp einsenden