Kaspersky warnt vor "lebensgefährlichen Cyberangriffen auf Haustiere"

Hund, Haustier, Mops Bildquelle: Public Domain
Waldi und Kitty sind offenbar in Gefahr: Denn aktuell warnt das Sicherheitsunternehmen Kaspersky, dass heutzutage immer mehr Menschen vernetzte und smarte Haustier-Gadgets verwenden. Doch diese sind oftmals unzureichend gesichert und überraschend viele Leute sind bereits über Haustier-Elektronik gehackt worden.
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"On the Internet, nobody knows you're a dog" (Im Internet weiß niemand, dass du ein Hund bist) ist einer der ältesten Sprüche, die das weltweite Netzwerk in seinen Anfangstagen umschrieben haben. Das Zitat geht auf einen Cartoon des Magazins The New Yorker aus dem Jahr 1993 zurück und wurde zu einem geflügelten Satz.

Ein Vierteljahrhundert später ist der Satz quasi wortwörtlich zu nehmen, denn längst sind Haustiere tatsächlich online. Laut einer aktuellen Kaspersky-Umfrage kommen bereits in jedem fünften Haushalt mit Tieren smarte Geräte zur Überwachung und Sicherheit der Haustiere wie vernetzte Temperaturkontrollen fürs Aquarium oder Futterspender zum Einsatz.


Risiken

Laut Kaspersky gibt es hier teils erhebliche Sicherheitsrisiken, denn 14 Prozent der Nutzer mit solchen Gadgets wurde bereits einmal gehackt. Die Auswirkungen derartiger Angriffe können schwerwiegend sein, so das Sicherheitsunternehmen, man schreibt dazu in einer Pressemitteilung: "Die Folgen eines Angriffs für die Tiere sind lebensbedrohlich (32 Prozent), gesundheitsgefährdend (ebenfalls 32 Prozent) und emotional stressig sowohl für das Tier (23 Prozent) als auch den Halter (19 Prozent)."

Es ist zwar eher unwahrscheinlich, dass es jemand ernsthaft auf die Tiere selbst abgesehen hat, für die Halter sind das aber Schwachstellen, mit denen man sich ein unnötiges Risiko schafft. Kaspersky: "Die Geräte und die zugehörigen Apps enthalten oft Schwachstellen, über die Informationen von außen manipuliert oder persönliche Daten von Tierhaltern abgefangen werden können."

Kaspersky gibt zum Thema "tierische Sicherheit" einige Tipps, die teils allgemeiner Natur sind, aber die man durchaus beherzigen kann und sollte.

  • Beim Kauf eines vernetzten Gerätes sollte besonderes Augenmerkt auf die Sicherheit gelegt werden. Informationen über vorhandene Schwachstellen und deren Patches können leicht im Internet gefunden werden. Geräte mit regelmäßigen Software-Updates sollten die erste Wahl sein.
  • Bei Inbetriebnahme sollte das Default-Passwort durch ein eigenes, starkes Passwort ersetzt werden. Dieses sollte 16 Zeichen umfassen und aus einer Kombination aus Klein- und Großbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen bestehen.
  • Soweit nicht unbedingt erforderlich, den Zugriff auf das Gerät nur innerhalb des häuslichen Netzwerks zulassen.
  • Alle Netzwerk-Dienste abstellen, die nicht unbedingt benötigt werden.
  • Sofern Updates verfügbar sind, die Firmware der Geräte regelmäßig auf den neuesten Stand bringen.
  • Kaspersky Lab betreibt hier natürlich auch etwas Eigenwerbung und verweist auf den eigenen Kaspersky IoT Scanner. Das ist eine kostenlose Lösung speziell für die Sicherheit digitaler Geräte im Smart Home. Die Android-App untersucht das häusliche WLAN und informiert den Anwender über verbundene Geräte und deren Sicherheitslevel.

Siehe auch: Problemfall IoT - Casino wurde über das hauseigene Aquarium geknackt

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