Neben Amazon und Google: Meta dominiert mit DSGVO-Verstößen

Die irische Datenschutzbehörde DPC hat zum Jahresbeginn zwei Strafen gegen Meta verhängt. Wegen Verstößen gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) von Facebook soll das Unternehmen 210 Millionen Euro zahlen, weitere 180 Millionen Euro Strafe entfallen auf Instagram.

Laut netzpolitik.com "geht es um einen Taschenspieler-Trick, mit dem Meta die DSGVO umschiffen wollte". Unmittelbar vor dem Inkrafttreten der Regeln im Mai 2018 verschob der Konzern die Zustimmung für die Verarbeitung personenbezogener Daten seiner Nutzer in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Um solche Daten zu Werbezwecken einsetzen zu dürfen, ist jedoch eine informierte Einwilligung notwendig - eine in den AGB versteckte Klausel zählt nicht dazu.

Damit ist das Unternehmen nun mit sechs Einträgen in den DSGVO-Top 10 vertreten, deren Gesamtvolumen sich auf über 1,3 Milliarden Euro beläuft. Neben Meta ist auch Google mit drei Einträgen im Ranking vertreten. Unangefochtene Nummer 1 bleibt aber Amazon mit einer 746-Millionen-Euro Rekordstrafe. Das Vergehen des E-Commerce-Riesen: Nichteinhaltung der allgemeinen Grundsätze der Datenverarbeitung.
von Mathias Brandt / Statista
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