Zotac ZBox EN970: Mini-Gaming-PC mit Windows 10 im Hands-on

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Bei der Computex 2015 hatte Zotac das erste mal einen Blick auf den kleinen PC ZBox EN970 mit dem Beinamen "Magnus" gewährt. Wir hatten jetzt bei der IFA die Gelegenheit, das kompakte Gerät mit Windows 10 Betriebssystem genauer unter die Lupe zu nehmen.

Klein aber nicht Mini

Zotac hat sich bisher vor allem einem Namen mit sehr kompakten PC-Lösungen gemacht. Bei unserem Besuch am Messestand auf der IFA hatte das Unternehmen aus Hongkong mit der ZBox EN970 aber auch ein Modell dabei, das dank größerer Maße etwas mehr Raum für Hardware bietet, aber trotzdem noch relativ platzsparend ausfällt. In einer leicht modifizierten Version wird das Gerät in Zukunft auch als erste Steambox des Unternehmens vertrieben werden.

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In der von uns auf der IFA getesteten Version ist die ZBox EN970 mit 16 GB Arbeitsspeicher im SO-DIMM-Format ausgerüstet. Der verfügbare M.2 SATA-Slot bleibt bei diesem Modell zwar unbesetzt, kann aber natürlich nachträglich bestückt werden und ist in der ebenfalls angebotenen Plus-Variante bereits besetzt. Welche Speicher-Modelle hier verbaut werden, konnte Zotac auf unsere Nachfrage aber noch nicht spezifizieren.

In Sachen Speicher haben Käufer der ZBox EN970 außerdem die Möglichkeit, zwei SSDs oder Festplatten im 2,5 Zoll-Format auf der Unterseite des Gehäuses unterzubringen. Für etwas mehr Performance können die Speicher im Raid-o- oder Raid-1-Modus betrieben werden. Ebenfalls auf der Unterseite findet sich dann noch das Gigabit-WLAN-Modul mit entsprechender Anbindungsmöglichkeit per Dual-Band im 2,4- und 5GHz-Bereich.

Design eher Standard

Dafür, dass Zotac die ZBox EN970 auch als Gerät für den Wohnzimmergebrauch platziert, bietet die Box in Sachen Design keine besonderen Werte. Auf der Vorderseite finden sich neben dem prominent platzierten und ausgeleuchteten Powerknopf unter anderem ein Slot für SD-Karten und zwei USB-3.0-Anschlüsse. Die seitlichen Lüfterschlitze geben einen Hinweis darauf, dass der verbaute Prozessor zusammen mit der dedizierten GPU durchaus für Wärme im Gehäuse sorgt.

Zum Einsatz kommt in dem von uns auf der IFA getesteten Modell ein Intel-Core-Prozessor des Typs i5-5200U, dessen zwei Kerne mit bis zu 2,7 GHz arbeiten. Um das Gerät für den Einsatz als Spielemaschine fit zu machen, wird außerdem eine Nvidia GeForce GTX 960 Grafikkarte verbaut, die über 3 GB VRAM verfügt. Anschlussfreudige Nutzer können sich darüber freuen, dass die ZBox EN970 vier HDMI-Ausgänge bietet.
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erscheint mir ein bisschen sehr teuer 0o
 
Ich frage mich immer, was derartiger Stuss soll. Für 750,- baue ich mir einen I7 PC mit Gamingfähiger GraKa im ATX Minitower zusammen, da braucht ich keine abgespeckten und teuren Mobilkomponenten und habe neben voller Leistung auch vernünftge Kühlung. Offensichtlich geben einige bei der Hochzeit ihre Eier ab und haben nichts mehr zu sagen. bei mir steht der Miditower neben dem TV und stört niemanden, und wen es stört, der kann ja wegbleiben. Es gibt absolut kein Argument für diese Mini-PC´s
 
@Butterbrot: Es will halt nicht jeder nen hässlichen, platzraubenden Klotz im Wohnzimmer stehn haben, was hat das mit Frauen zu tun?
Klar kannste das selbe günstig mit nem Mini-ITX Board zusammenkloppen, aber selbst ein Mini-ITX dürfte gegen dieses Teil klobig wirken und ist auch nicht gerade mal schnell an- und ausgestöpselt.
 
Hab mir vor anderdhalb Jahren einen LENOVO Thinkcentre mit 160 GB SATA-Platte + (lach) Win Vista Busines 64 bit für 18 ? gekauft...
Win 8.1 PRO -Lizenz war teurerist nu aber ne 10er.
Der Mini-PC schaut aus wie ein Video-Recorder und ist ideal für kleinere Spiele mit dem Junior und NETFLIX & Co.
400 ? ist für nen Mini-Gehäuse bei mir das Maximum!
 
Leider fehlt mir bei diesem Gerät wie bei so vielen anderen auch eine Remote einschaltfunktion. Ich will nicht jedesmal zu meinem Fernseher laufen um das Gerät einzuschalten.
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