Toshiba DynaPad N72: Das "federleichte" Windows 10-Tablet im Hands-On

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Auf der CES 2016 haben derzeit die "Surface-Konkurrenten" Hochkonjunktur, zumeist geht es hier darum, die Tablet-plus-Tastatur-Funktionalität zu umschreiben. Im Fall des Toshiba DynaPad N72 kann man das aber sogar weiter eingrenzen, da das Gerät sich in eine Reihe zum Surface 3 stellt, was vor allem am Atom-Prozessor liegt.

Vergleiche mit dem Surface Pro 4 lässt das Toshiba DynaPad N72 nicht zu, da der Atom x5-Z8300 verbaut wird. Das ist ein Chip, der im Normalfall in Billig-Tablets verbaut wird. Toshiba setzt diesen aber in einem Gerät ein, das sich eher an Business-Kunden richtet und wir haben uns auf der Consumer Electronics Show angesehen, ob das DynaPad N72 trotz des nominell etwas schwachen Chips überzeugen kann. Allerdings rechtfertigt diese Ausrichtung auf den Geschäftsbereich auch durchaus die schwächere CPU, jedenfalls dann, wenn man beruflich keine Videos rendert oder ähnliches.

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12 Zoll und gerade einmal 569 Gramm

Und das kann es durchaus: Angetan waren wir vor allem vom Gewicht, das 12-Zoll-Tablet (Auflösung: 1920 x 1280 Pixel) wiegt gerade einmal 569 Gramm. Zum Vergleich: Das Surface 3 kommt auf ein Gewicht von 622 Gramm, hat allerdings eine Bildschirmdiagonale von "lediglich" 10,8 Zoll.

Das Toshiba DynaPad N72 richtet sich wie erwähnt an Business-Nutzer und hier darf natürlich ein (auf Wacom-Technologie basierender) Stylus nicht fehlen. Der Hersteller umwirbt hier vor allem auch kreative Anwender, die das Tablet als "digitalen Zeichenblock" einsetzen sollen.

Wir haben bereits mehrfach erwähnt, dass das Gerät sich an den Geschäftsbereich richtet, doch hier gibt es auch kleinere Minuspunkte: Denn die Tastatur ist nicht mehr als solide, wir waren im ersten Eindruck sogar etwas enttäuscht davon.

Siehe auch: Toshiba DynaPad Tablet - Ultradünne Surface-Alternative mit Stylus
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Ein echter Fortschritt hinsichtlich des Gewichts: 12" für die Handhaltung geeignet. Der passende Prozessor für mutmaßlich einigermaßen lange Laufzeiten ist eingebaut. Das Displayseitenverhältnis ist gerade mal so akzeptabel (4:3 wäre besser). Der Preis ist fair. Damit ginge es beinahe als ideales PDF-/Webseiten-Lese/Editier-Tablet durch, wenn da nicht diese Nachteile wären:
- noch unklare Verfügbarkeit in Europa
- spiegelndes Display statt spiegelungsreduziertes (oder noch besser mattes) - wichtig v.A. im Freien
- nur Windows 10 Home statt Pro (jedenfalls in der vorgestellten Grundvariante) bedeutet, dass man fürs Anytime Upgrade den Wucherpreis von EUR 99 zahlen müsste statt der angemessenen Differenz von ca. EUR 50 zwischen System Builder Home und Pro
- asymmetrische Position der Frontkamera (solcher barocke Designschnickschnack gefällt vielleicht manchen Japanern, aber wird sonst eher als ablenkend wahrgenommen
- (wer sie braucht; ich nicht) die Tastatur hat keinen variablen Neigungswinkel fürs Display
Wenn Toshiba bei diesen Punkten nachbessert, wird das Nachfolgegerät nächstes Jahr so richtig attraktiv. Auch darf man hoffen, dass andere Hersteller ähnliche Tablets dieser neuen Klasse entwickeln werden einschl. solche in 10". --robert jasiek
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