Was ist eine 'Build'? Was ist eine 'Build-Nummer'?
Wenn wir über Windows 7 berichten, ist immer wieder von so genannten "Builds" oder "Build-Nummern" die Rede.
Dahinter steckt ein eigentlich recht simples Konzept für die Bezeichnung der Vorabversionen von Microsofts Betriebssystemen.
Ursprünglich soll die Build-Nummer erkennen lassen, wie oft Windows bereits kompiliert wurde. Bis Windows Server 2003 gab es zu jeder Build-Nummer auch eine korrespondierende Build des
Windows NT-Kernels. Als Beispiel sei Windows 2000 genannt, das in seiner finalen Ausgabe die 2195. Build von Windows NT war.
Microsoft passte die Build-Nummern in den letzten Jahren immer häufiger aufgrund bedeutsamer Ereignisse an und begann zum Beispiel zu runden. So war Windows XP Build Nummer 2600 - gerundet.
Als man mit Windows Server 2003 auf eine neue Code-Basis umstieg, gab es einen Sprung in den Build-Nummern auf 3xxx.
Bei Windows "Longhorn" alias Vista ging man ähnlich vor. Als auf eine Image-basierte Installation umgestellt wurde, überstiegen die Build-Nummern die 4000er-Marke. Später ging es auf 5000
und höher, als man die Vista-Entwicklung unter Verwendung von Windows Server 2003 SP1 neu aufnahm.
Windows Vista wurde schließlich mit der aufgerundeten Build-Nummer 6000 (6.0.6000.16384)
veröffentlicht. Mit dem Service Pack 1 stieg diese dann auf 6001 (6.0.6001.18000).
Der Vista-Nachfolger Windows 7 wurde seitdem mit Build-Nummern im 6000er-Bereich entwickelt. Die Windows 7 Beta 1 (7000.0.081212-1400)
als wichtiger Meilenstein signalisiert nun die Umstellung auf die zum Namen des Betriebssystems passenden Build-Nummern 7000 und höher.
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