Welche Neuerungen gibt es im Windows 7 Service Pack 1?

Grundsätzlich enthält das Service Pack 1 alle Updates, die Microsoft seit der Markteinführung im Oktober 2009 veröffentlicht hat. Wer sein System regelmäßig via Windows Update oder über die WinFuture Update Packs auf den neuesten Stand gebracht hat, wird trotzdem zahlreiche neue Patches bekommen.

Das Service Pack 1 enthält nämlich auch weniger wichtige Aktualisierungen, die Microsoft nicht über seinen Update-Dienst verteilt hat. Insgesamt sind es 796 Hotfixes und Sicherheitsupdates, von denen nur ein vergleichsweise geringer Teil via Windows Update zur Verfügung stand.

Das Service Pack 1 unterstützt die so genannten AVX-Erweiterungen (Advanced Vector Extensions), die beispielsweise Intels Sandy-Bridge-Prozessoren mitbringen. AMDs kommende Bulldozer-Plattform wird davon ebenfalls profitieren. Durch die AVX-Erweiterungen sollen sich Performance-Verbesserungen in Audio- und Video-Software sowie Software aus den Unified Communications-Bereich ergeben.

Nutzt man die Ordneroption "Vorherige Ordnerfenster bei der Anmeldung wiederherstellen", wurden die zuletzt geöffneten Fenster des Windows Explorers nach einem Neustart leicht versetzt dargestellt. Nach der Installation des Service Pack 1, werden auch die vorherigen Positionen der geöffneten Fenster korrekt wiederhergestellt.

Die Nutzer von Windows Server 2008 R2 können sich über größere Neuerungen freuen, die das Service Pack 1 mitbringt. Mit RemoteFX ist es möglich, auch über den Remote Desktop (RDP) von den Grafik-intensiven Funktionen von Windows 7 Gebrauch zu machen. Normalerweise ist der Zugriff auf einen Rechner in der Ferne langsamer, wenn 3D-Grafiken, Windows Aero oder hochauflösende Videos dargestellt werden. RemoteFX beseitigt den Flaschenhals - die Performance verbessert sich spürbar. RemoteFX ist ein Feature von Windows Server 2008 R2. Damit es funktioniert, muss Windows 7 als Remote-System die neueste Version der Remote Desktop Services ausführen, die zusammen mit dem Service Pack 1 installiert werden.

Macht man unter Windows Server 2008 R2 von den Virtualisierungsfunktionen (Hyper-V) Gebrauch, kann man dank Direct Memory zukünftig während des Betriebs virtueller Maschinen den Arbeitsspeicher neu zuweisen.

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