Was sind Jump Lists?

Im Rahmen der Überarbeitung der Taskleiste von Windows führt Microsoft die so genannten Jump Lists ein. Dabei handelt es sich um spezielle Kontextmenüs bzw. Ergänzungen des Startmenüs. Sie sollen den Zugriff auf häufig verwendete Dateien oder Funktionen von Programmen beschleunigen. Eine Variante der Jump Lists ist das Kontextmenü, welches in Windows beim Klick auf das Symbol eines Programms in der Taskleiste angezeigt wird. Statt der dort bisher üblichen, aber kaum genutzten Funktionen zum Umgang mit dem jeweiligen Programmfenster, werden nun zuletzt geöffnete Dokumente oder gar Funktionen einer Software für einen direkten Zugriff angezeigt.

FAQ

Bei Programmen wie der Textverarbeitung Word wird so der Zugriff auf ein bestimmtes Dokument, das zuletzt oder besonders häufig bearbeitet wurde direkt über die Taskleiste möglich. Der Anwender braucht die Datei so nicht mehr aus den Untiefen seines Systems hervorholen, oder erst durch einen Dialog zum Öffnen von Dateien navigieren.

Die zweite Inkarnation der Jump Lists findet sich im Startmenü. Das Prinzip des möglichst direkten Zugriffs auf häufig oder zuletzt geöffnete Dateien und wichtige Programmfunktionen bleibt hierbei erhalten. Bei Anwendungen, die im Startmenü festgemacht wurden, wird wenn unterstützt eine Jump List angezeigt.

Dazu muss man lediglich die Maus auf den jeweiligen Startmenüeintrag bewegen, woraufhin sich das Menü nach rechts um die Jump List erweitert. Hier werden dann wie bei den Kontextmenüs der Startleiste die entsprechenden Einträge angezeigt. Die Listen lassen sich auch über die mit einem Pfeil gekennzeichnete Schaltfläche an Startmenüeinträgen erreichen.

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