Arrows NX F-04G: Erstes Smartphone mit Iris- statt Finger-Scan

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Seit der Einführung von Fingerabdruck-Sensoren in Smartphones haben sich diese als sehr bequemer Weg der Authentifizierung herausgestellt. Doch insbesondere bei kritischen Anwendungen wie dem Bezahlen scheuen Nutzer vor deren Einsatz zuweilen zurück. Daher sollen nun Iris-Scanner weiterhelfen.

Systeme, die durch eine Analyse der einzigartigen Merkmale in den Augen von Nutzern arbeiten, sind bei verschiedenen Herstellern in Vorbereitung. In Japan ist ein entsprechend ausgestattetes Smartphone inzwischen schon zu haben. Dieses wird exklusiv vom dortigen Mobilfunk-Anbieter NTT DoCoMo vertrieben. Hergestellt wird das Mobiltelefon vom Elektronikkonzern Fujitsu.

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Die Partner bezeichnen ihr "Arrows NX F-04G" als weltweit erstes Smartphone, bei dem sich der Nutzer per Iris-Erkennung anmelden und mobile Bezahlvorgänge authentifizieren kann. Auch wenn diese Technologie letztlich auch nicht unknackbar ist, soll sie gegenüber den Fingerprint-Readern doch immer noch Vorteile bieten. Denn zumindest hinterlässt der Anwender nicht unweigerlich seine Iris-Signatur auf der Oberfläche des Touchscreens, von wo sie bei Verlust des Gerätes abgegriffen und missbraucht werden kann. Wesentlich sicherer bleibt hingegen ein ordentliches Passwort - dessen Eingabe auf den beschränkten virtuellen Tastaturen aber zuweilen mühsam sein kann.

Ansonsten handelt es sich bei dem neuen Smartphone um ein relativ normales Android-Gerät. Dieses ist mit einem 5,2 Zoll großen Display ausgestattet. Integriert ist ein Prozessor, der je nach Bedarf mit 1,5 bis 2 Gigahertz Taktfrequenz arbeitet und auf 3 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Weiterhin stehen 32 Gigabyte interner Speicherplatz zur Verfügung, die mit einer MicroSD-Karte erweitert werden können.

Das Smartphone arbeitet mit LTE-Netzen und kann hier bis zu 225 Megabit pro Sekunde im Download und 50 Megabit pro Sekunde im Upload erreichen. Der Akku fasst 3.120 mAh. Einen Einzelhandelspreis gibt es offiziell nicht, da das Smartphone nur mit einem NTT DoCoMo-Vertrag zu haben ist. Wenn sich der Iris-Scanner aber bei den Nutzern bewährt, dürften bald auch andere entsprechend ausgestattete Geräte folgen.
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Von mir gibts beides erst nach einer ordentlichen Verurteilung. ;).
 
@LivingLegend: Na dann lass dich erst gar nicht mal erwischen.
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