Endgame: Ingress-Macher schicken Spieler erneut in die Welt

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Die Google-Tochter Niantic Labs, die bereits mit dem Augmented Reality-Spiel Ingress für Aufmerksamkeit sorgte, hat nun ihr zweites Projekt offiziell vorgestellt: "Endgame: Proving Grounds". Auch hier sind die Spieler wieder aufgefordert, in der echten Welt und per Smartphone Orte zu erobern.

Das Spiel ist dabei Bestandteil eines Transmedia-Projektes des Bestseller-Autors James Frey. Dieses verbindet eine Roman-Trilogie, einen Film, YouTube-Videos und eben das neue Game zu einer Einheit. In dem Niantic-Projekt werden die Spieler selbst zum Teil der Geschichte und müssen sich auf mobilen Geräten in einer alternativen Realität dem Kampf um die Menschheit stellen.

Endgame: Proving GroundsEndgame: Proving GroundsEndgame: Proving GroundsEndgame: Proving GroundsEndgame: Proving GroundsEndgame: Proving Grounds

In Endgame: Proving Grounds müssen sich die Spieler einem der zwölf ursprünglichen Menschengeschlechter anschließen und - ähnlich wie bei Ingress - um Schlüsselorte kämpfen, die um die ganze Welt verstreut sind. Allerdings genügt es hier nicht mehr, Portale mit passiver Verteidigung zu erobern. Wer den Teil eines Ortes besetzen will, muss sich über das Smartphone eine Auseinandersetzung mit dem Spieler liefern, der aktuell die Kontrolle inne hat. Ein solches Duell soll nicht länger als eine halbe Minute dauern und kann - wenn man gerade keine Zeit hat - auch an einen anderen Spieler aus der gleichen Fraktion delegiert werden.

Geführt werden die Spieler dabei von "Stella", einer Art Führerin und Mentorin. Diese erklärt nach und nach die Geheimnisse der normalerweise unsichtbaren Welt und vergibt auch Aufgaben an ihre Schüler. Der zentrale Anlaufpunkt für die teilnehmende Community ist das Portal AncientSocieties, dessen neue Version heute freigeschaltet wurde.

Die Spieler können sich durch ihre Mitwirkung Punkte und Achievements verdienen und so einen Platz auf der weltweiten Rangliste sichern. Während Ingress noch komplett gratis war, soll es in Endgame nun auch In-Game-Käufe geben. Die Entwickler versicherten allerdings, dass diese nicht zu entscheidenden Vorteilen im Spielgeschehen führen werden.

Wer schon frühzeitig an dem neuen Spiel beteiligt sein will, kann sich ab sofort für die Aufnahme in die Closed Beta anmelden. Dafür muss man sich mit dem eigenen Google+-Account auf dem Portal anmelden und regelmäßig vorbeischauen und sich mit dem Projekt beschäftigen. Nach einiger Zeit soll dann eine Einladung ankommen. Die sich ständig weiterentwickelnde Handlung wird bereits in dieser beginnen. Richtig losgehen soll es dann aber mit der finalen Version, die noch in diesem Jahr veröffentlicht wird.
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Diese Games sollen ja an sich recht spaßig sein, aber als mir mal so eine Ingress-Truppe bei uns in der Fußgängerzone entgegenkam, konnte ich mir das Fremdschämen trotzdem nicht so ganz verkneifen; ein wenig albern sehen die Leute mit ihren gezückten Smartphones dann doch aus... ;)
 
@DON666: Hab mal ein klein wenig gespielt. Auf meiner Terrasse konnte ich 3 Punkte erreichen. Trotzdem war es irgendwann zu mühsam... v.a. wenn alle ein sehr hohes Level haben und sich gut organisierten
 
@wertzuiop123: gerade wenn es per hangouts und google+ von spielern höheren lvl's organisiert wird, macht es erst richtig Spaß!

hier fahren die Leute teilweise mehrere KM nur um sich dann im Trupp zu treffen und zu "farmen". Man lernt da schnell neue Leute kennen, es ist Gesund und man ist bei jedem wetter an der frischen luft und läuft oder fährt mit dem Rad die Kilometer nur so runter. ;)

von Zuhause aus Spielen gilt als Spaßbremse *g*

warten wir mal ab, ob dies n würdiger Nachfolger wird oder nicht. Aber so langsam wird ja Ingress auch schon wieder "out".@Don666, du hast vollkommen recht. wenn man zu 8,. vor einem Portal steht (bunter Stromkasten etc...) wünscht man sich manchmal nen Unsichtbarkeitsmantel :D
 
@Recruit: Danke. War ja nicht nur zu Hause damit ^^
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