Surface Studio: Microsoft zeigt digitale Stifteingaben in Office

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Microsoft demonstriert in diesem Video, wie die neuen "Inking"-Funktionen in Office funktionieren. Diese erlauben es dem Anwender, mithilfe eines Eingabestiftes und verschiedener Werkzeuge, Zeichnungen und Notizen direkt in Dokumenten, Tabellen oder Präsentationen anzufertigen. Über Surface Dial lassen sich die einzelnen Striche sogar schrittweise abspielen und so besser nachvollziehen.

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Creators Update
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So ein Handgekrakel wirkt bestimmt unglaublich professionell. Passt aber zu der Schriftsatzqualität von Word. ;-)

Wozu ich mir durch Touch-Bedienung den Monitor mit Fingerabdrücken verschmieren und Bildschirmfläche durch unsinnig große Schaltflächen für die Touch-Bedienung verschwenden sollte, während ich mit der anderen Hand einen Stift untätig in der Luft herumschwenke verstehe ich auch nicht. Mit dem Stift lassen sich kleinste und daher platzsparende Schaltflächen präzise treffen und der Bildschirm bleibt sauber. Touch würde ich an so einem Gerät nie nutzen.
 
@resilience: "mit der anderen Hand einen Stift untätig in der Luft herumschwenke" - niemand hindert dich daran diesen zu nutzen.
 
@PakebuschR: Wozu brauche ich dann die übergroßen, platzverschwendenden Menü-Schaltflächen, welche die Auswahlwege/Bewegungen mit dem Stift unnötig lang machen und wozu die Touch-Funktionalität des Displays? Das ist kontraproduktiver Nonsens.
 
@resilience: Man kann eben auch den Finger benutzen, soviel größer werden die Schaltflächen dadurch auch nicht als das es die Wege ernsthaft verlängert, Platz ist mehr als genug, musst mit dem Stift aber weniger genau zielen und bist so vielleicht sogar schneller.
 
@resilience: mag sein, aber 99% der heutigen Jugend wachsen mit Touchgesten auf. Ein duales System anzubieten macht da durchaus Sinn. Und dieses Gerede von Platz verschwenden durch zu großer icons und co. Im Himmels Willen, über weite viele Millisekunden sprechen wie hier? Wenn du produktiv arbeiten willst nutze halt ne Tastatur und lern die befehle. Dann verschwendest du auch keine Zeit mit der Maus...
 
@resilience: Wozu überhaupt eine grafische Benutzeroberfläche? Und mehr als 2 Farben? Ist doch alles Verschwendung...
 
@resilience: versuch dir mal vorzustellen, dass du NICHT das Zentrum des Universums bist. Dann wirst du vielleicht erkennen, dass es neben dir auch noch andere Leute oder Anwendungsfälle gibt, bei den Touch sinnvoll sein mag. Bin ja bei dir, wenn es z.B. nur Darum geht einen Text runterzutippen oder zu coden, aber ein kleines Diagramm habe ich mit einer Freihandzeichnung eben schneller erstellt, also erstmal wieder Visio zu bemühen.
 
Die Eingabe mit dem Stift sieht aber sehr verzögert aus, oder täuscht das Video? Auch das Starten der Anwendung ist verzögert nach dem Touch erst gestartet.
 
@Rumpelzahn: jep seh ich genauso, vorallem ist das nen promovideo und könnte ich realen betrieb mit sicherheit noch langsamer laufen.
 
@Rumpelzahn: Powerpoint ist halt Software aus dem ressourcenfressenden MS Office Paket. Besonders performant läuft Office selbst auf aktueller Hardware nicht.

Als ich letztes Jahr, nachdem ich längere wissenschaftliche Berichte jahrelang nur mit LaTeX verfasst hatte, mal wieder einen über hundertseitigen Bericht mit vielen mathematischen Formeln, Tabellen und eingebundenen Grafiken in Word -- in dem Falle Word 2013 -- schreiben musste, war ich entsetzt, dass ich auf dem Intel-Core-i7-basierten Rechner-Modell von Ende 2014 an meinem Arbeitsplatz bei letzten Änderungen im Dokument beim Scrollen derartiges Ruckeln hatte, dass ich teilweise über die Seite die ich suchte versehentlich hinwegscrollte, weil die beim Scrollen durch einen Ruckler einfach gar nicht angezeigt worden war.

Bei letzten Änderungen im Text mitten in meinem Dokument hatte ich dann auch noch bei meinen nicht überragend schnellen 200 Zeichen pro Minute beim Tastaturschreiben ein merkbares Input-Delay bis die getippten Buchstaben auch wirklich auf dem Bildschirm erschienen und danach durfte ich auch noch die Folgeseiten auf Layoutfehler überprüfen, da Word es scheinbar bis heute nicht hinbekommt bei Ergänzungen den sich dadurch verschiebenden Seiteninhalt sauber und fehlerfrei neu über die Folgseiten zu verteilen und anzuordnen, wie das ein professioneller Layout-Designer in einem Verlag tun würde und wie beispielsweise LaTeX es automatisch perfekt tut. Word ist sicher eine Menge, aber kein teure Arbeitszeit sparendes, professionelles Werkzeug.

Dieselben Performance-Probleme haben mich schon vor weit über zwei Jahrzehnten, als ich noch ständig produktiv mit Word arbeitete, genervt. Zu der Zeit hatten die meisten Rechner aber noch Performanceprobleme damit, eine MP3-Datei abzuspielen und daneben Daten fehlerfrei auf eine Backup-CD zu brennen. Da war so etwas in Word noch eher zu tolerieren als heute.

Ein heutiger Core i7 Desktop-Rechner kann für gewöhnlich nahezu fotorealistische Spiele mit 60FPS anzeigen und brennt nebenher noch locker eine DVD weg, bremst mich dann in MS Office aber allen Ernstes bei lächerlichen hundertseitigen Word-Dokumenten mit Ruckeln und Input-Delays ein? WTF? Ich kann auf meinem 12 Jahren alten Business-Notebook mit Pentium M Prozessor unter LaTeX über 500-seitige wissenschaftliche Berichte gleicher Machart flüssig scrollen und bearbeiten. Da ruckelt nichts und Input-Delays oder Abstürze hatte ich beim Arbeiten mit LaTeX darauf in 12 Jahren nicht ein einziges Mal.

MS Office ist ein einziges Performance-Problem. Die in über zwei Jahrzehnten gewaltig vergrößerte Rechenleistung heutiger Desktops hat daran erstaunlicherweise nichts geändert. Vermutlich hat Microsoft den Code nun über zwei Jahrzehnte immer weiter aufgebläht und niemals laufzeitoptimiert und das kommt eben dabei heraus.

Allerdings muss ich sagen, dass mir das Zeichnen im Video nun nicht mit einer wirklich störenden Verzögerung belegt zu sein scheint. Mein erster Tablet-PC Anfang 2005 hatte, wenn das System im Hintergrund noch etwas anderes zu tun hatte, eine längere Verzögerung beim Zeichnen mit dem Stift und das hat mich, ehrlich gesagt, nie sonderlich gestört.

Die Ladezeit in der Windows 10 im Video erst noch irgendeine unsinnige Animation am Startbutton von Powerpoint abspielen muss ist vielleicht etwas lang, aber wie oft muss man die Sekunden pro Tag schon warten? Ich schließe heute kaum mal eine der Anwendungen die ich nutze, daher starte ich ein Programm oft nur einmal innerhalb von Monaten. Selbst wenn das dann wirklich 15 Sekunden dauern würde, interessierte mich das nicht wirklich.

Was mich allerdings wirklich nerven würde, wäre das zeitraubende Herumgefrickel mit der Fingertouch-Bedienung in der graphischen Menüstruktur und das lächerliche, zeitfressende Gebastel mit dem Lineal um zwei Punkte mit einer geraden Linie zu verbinden. Wozu braucht man so eine an die Realität angelehnte, Zeit kostende Lineal-Animation und die umständliche Fingertouchbedienung, wenn man kein Schulkind/blutiger Anfänger ohne jegliche Erfahrung mit Grafiksoftware mehr ist?

Sicher ist: Mit Tastatur-Shortkeys und Stift kann man dem Rechner viel schneller mitteilen, dass man gerne eine gerade Linie zwischen zwei Punkten gezeichnet hätte. Dafür muss man nicht erst mühsam ein virtuelles Lineal in Position bringen (was man im Video schon wohlweislich herausgeschnitten hat). Wo ein Rechner gegenüber der Realität mit Stift und Papier am Zeichenbrett Handling-Vorteile mit Zeitersparnis bietet, sollte man die auch nutzen und nicht versuchen die Realität mit verspielten Animationen möglichst genau nachzuahmen. Aber das ist wieder symptomatisch für Microsofts Office Paket: Alles nur verspielter Grafik-Nonsens, der Ressourcen und Arbeitszeit frisst, da er nicht auf Effizienz beim Arbeiten ausgelegt ist, sondern auf Bedienung durch blutige Anfänger, die nur das Arbeiten mit Papier und Stift kennen und bloß keine effizienteren Arbeitsabläufe am PC erlernen wollen.

Wenn ich so etwas sehe, dann kann ich mich daher des Eindrucks nicht erwehren, dass Microsoft bis heute immer noch Demo-Software produziert.
Möglicherweise damit bei Promo-Veranstaltungen die ganzen Entscheider/BWLer begeistert Beifall klatschen, weil sie sich schon darauf freuen vor Geschäftspartnern, Freunden und Co. mit dem neuen Office-Spielkram anzugeben, den sie für ihren Betrieb gekauft haben. Aber sobald mal jemand die Software ernsthaft produktiv mit einigen hundert Seiten langen Dokumenten und nicht nur mit lächerlichen 10 Seiten verwendet, bremst ihn die ganze Spielerei in Menüs und mit Fingertouch nur ein statt die Arbeit zu beschleunigen. Zum einen, weil Microsoft hier Effizienz für Optik und ein verspieltes Bedienkonzept ohne wirkliche Vorteile in Desktop-Umgebungen opfert, zum anderen, weil man mit größeren , aufwendigeren Dokumenten im Falle von MS Office selbst aktuelle Hardware in die Knie zwingt und damit selbst bei simpler Textverarbeitung den Nutzer bei der Arbeit ausbremst.

Ich editiere teilweise Dokumentationen die mehrere tausend DIN-A4-Seiten lang sind. Wie soll so etwas mit MS Office/Word performant gehen, wenn diese Software schon bei 100 Seiten langen Dokumenten aktueller Oberklassehardware das Leben schwer macht und mich nicht flüssig arbeiten lässt?

Eine Verzögerung bei der Stifteingabe oder dem Programmstart ist damit wohl das kleinste Problem das man mit MS Office hat.
 
@resilience: erstmal ein (+) für deine Ausdauer beim ranten :-)
Darf ich mal fragen, was das für Dokumente sind, die du bearbeitest, die mehrere 1000 A4 Seiten lang sind? Und warum diese z.B. nicht in mehrere Teildokumente aufspaltbar sind.
Das wären ja quasi alle Bände von Wheel of Time UND Songs of Fire and Ice in einem.

Die Matheformelprobleme kann ich nachvollziehen, wobei ich in aktuellen Dokumente gottseidank keine mehr brauche. Da habe ich früher auch auf latex gesetzt, da kam es wenigstens raus wie es aussehen sollte. Allerdings hat damals auch 20 Minuten gedauert, bis eine Druckdatei kompiliert war :-)
 
@resilience:
Dein Anwendungsfall ist aber schon sehr speziell. Ich vermute ganz stark, dass 99% der User nie mit Dokumenten > 100 Seiten zu editieren haben.
Auch solltest du mal den Preis den du für Word bezahlst in Relation zu einer "professionellen" Layoutsoftware setzen!
 
Und was ist daran neu ?
Einfach die Tasten: [Windows-Taste] + [W]...anschliessend die[Windows-Taste]+ [Q] drücken.

Dann wird unter WIN10 auf der rechten Bildschirmseite der INK-Bereich aufgemacht.
Eine "Bildschirmskizze" auf den Office-Arbeitsbereich zurechtschneiden...und malen
Danach die Bildschirmskizze in die Zwischenablage kopieren...und z.B. in eine Powerpoint-Folie
einfügen...fertig

Also so:

https://docs.google.com/presentation/d/1_V0qADLRdKKLTYdqIGyRccqBDuauaKvxoh0mgr4-awY/edit?usp=sharing
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