So verbessern Sie die Hintergrundbildqualität unter Windows

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Windows bietet die Möglichkeit, den Desktop mit einem eigenen Hintergrundbild zu verschönern. Doch leider sieht das gewählte Bild auf dem Desktop dann nicht immer genauso gut wie das Original aus, besonders bei Motiven mit Farbverläufen ist oft ein Qualitätsverlust zu erkennen. Zum Glück lässt sich dieser Makel jedoch leicht beheben, wie unsere Kollegen von SemperVideo zeigen.

Legt man in Windows ein neues Hintergrundbild fest, wird dieses nicht unverändert auf dem Desktop dargestellt. Stattdessen kopiert Windows das Bild in ein neues Verzeichnis, wobei es auch neu komprimiert wird. Standardmäßig ist hierfür ein Wert von 80 Prozent vorgesehen, was nicht immer ausreichend ist. Durch einen Eingriff in die Systemregistry lässt sich dieser Kompressionswert frei einstellen.

Schönerer Desktop durch Registry-Eingriff

Drücken Sie hierzu die Tastenkombination [Win] + [R] und geben Sie im Ausführen-Dialog den Befehl "regedit.exe" ein. Im Registrierung-Editor navigieren Sie zum Verzeichnis "HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop". Im rechten Bereich des Programmfensters klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine leere Stelle und wählen im Kontextmenü "NEU, DWORD-Wert (32-Bit)" aus. Tragen Sie den Namen JPEGImportQuality ein. Nach einem Doppelklick können Sie die Basis auf "Dezimal" umstellen und den Wert 100 eintippen, wodurch Hintergrundbilder künftig mit der bestmöglichen Qualität festgelegt werden.

Damit die Änderung übernommen wird, müssen Sie den Windows Explorer neu starten und natürlich ein neues Bild als Hintergrundmotiv einstellen.
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Sagen wir mal so: das Video hätte es nicht zwingend gebraucht, der Tipp ist aber prima, zumindest ich kannte den jedenfalls noch nicht. Danke!
 
Anscheinend sind meine Hintergrundbilder zu langweilig, ist mir in den letzten 20 Jahren nie aufgefallen :D
 
Interessanter kleiner Tipp, ich hatte schon vor Jahren damit angefangen, mein Hintergrundbild im Vorfeld per Grafikprogramm in die native Auflösung zu bringen und als .bmp zu speichern, dann erübrigt sich das.
 
@Druidialkonsulvenz: Jap, das war die bisher einzige Möglichkeit. JPGs und andere auflösungen wurden immer schön kaputtgerendert.

Wenn jetzt noch jemand nen trick findet dass Facebook Bilder nicht mehr kaputtrendert (und auch noch alle Exifs entfernt) ...
 
Was ist mit der Auswahl "Hexadezimal" und "Dezimal"? Muss hier nicht auf "Dezimal" umgestellt werden?
 
@Thomas Höllriegl: getestet habe ich es nicht, aber ich vermute alles ab 100 Dezimal (64 Hex) wird auf 100 reduziert. Du könntest also vermutlich auch 10000 eintragen.
 
@Hidden: Das ist die Frage. Müsste man mal testen. Kann auch sein, wenn man da jetzt 100 in Hexadezimal eingibt, dass der Eintrag einfach ignoriert wird und der Standardwert von 80% wieder genommen wird.

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Irgendwie passiert da gar nichts bei mir. Egal, was ich da für Werte eintrage, die Importierte Datei verändert sich da nicht. Kann da jetzt weder von der Bildqualität noch von der Dateigröße einen Unterschied feststellen. Ein 1:1 Import findet nicht statt. Oder ich übersehe da etwas. Oder es existiert nicht mehr in der aktuellen RS1. Oder es hängt mit dem Microsoft Konto zusammen.
 
@Thomas Höllriegl: Ja, stimmt. Das ist im Video falsch dargestellt. Wenn man 100 eingibt (=100%) muss man Dezimal anwählen. Ansonsten muss man 64 in Hexadezimal eingeben.
 
@DK2000: Bleibt deine Aussage gültig? Ich bin etwas verwirrt weil jeder etwas anderes sagt.
 
@Tommy1967: Eigentlich ja, da 100% = 100 in Dezimal ist bzw. 64 in Hexadezimal. Bei allen anderen Anleitungen, z.B. auch bei Winaero erfolgt die Eingabe der 100 in Dezimal.

Allerdings habe ich da bislang nicht feststellen können, ob der Key wirklich noch irgendeine Bedeutung hat. Bei der aktuellen Build 14383 erkenne ich da weder einen optischen Unterschied noch ändern sich die Dateigrößen der importierten Bilder. Muss das noch einmal näher untersuchen. Eventuell gibt es da noch einen Unterschied zw. lokalem Konto und Microsoft Konto. Oder ich übersehe da etwas anderes.
 
@DK2000: Danke. Schauen wir mal. Gibt es eine andere Möglichkeit? Direkt ein BMP zu verwenden? Vielleicht könnte man die Bilder auch manuell kopieren?
 
Danke dafür, das wusste ich noch nicht. Hab die Bilder bis jetzt immer umständlich manuell auf die passende Auflösung gebracht um zumindest halbwegs brauchbare Wallpaper zu erhalten.
 
Prima Tipp, danke.
 
Wer noch mit einem Steinzeit-Betriebssystem wie ich unterwegs ist: Unter Windows 7 wird exakt das ursprüngliche Bild verwendet wenn man z. B über ->Desktop ->Anpassen -> Desktophintergrund ->Durchsuchen ein Bild auswählt. Ich habe dazu die Prüfsummen verglichen.
Wenn ich eines aber über die Windows-Fotoanzeige auswähle, dann wird es komprimiert.
IrfanView z. B. hat das Problem nicht, weil von diesen Programm ein BMP angelegt wird.
 
@noComment:

Allen voran wer wechselnde Bilder aus einem Ordner in genau nativer Auflösung verwendet, wird Windows kaum alle diese Bilder irgendwo hin kopieren (welchen Sinn sollte das ergeben). Ich vermute eher dass dies passiert wenn man im Web oder so ein Bild via Rechtsklick als Hintergrundbild definiert.
 
@JTRch: Ja stimmt, auch bei wechselnden Hintergrundbildern wird nur eines, das aktuell benutzte, als TranscodedWallpaper.jpg kopiert. Auch bei einem Intervall von 10 Sekunden. Selbst bei nicht nativer Auflösung wird dabei exakt das Originalbild kopiert.
 
@noComment: Das habe ich gerade auch bei Windows 10 feststellen müssen. Der angegeben Registry-Key hat da bei mir ebenfalls keine erkennbare Wirkung. Das TranscodedWallpaper.jpg ist da eine 1:1 Kopie des Originalbildes und die Kopie davon im Cache ist da immer kleiner. Sehe da im Moment nicht, was der Key bewirken soll. Entweder übersehe ich da etwas oder die Key wird in der aktuellen RS1 ignoriert. Oder es hängt mit dem Microsoft Konto zusammen.
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