Sirius: Open Source-Welt hat nun einen eigenen Sprachassistenten

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Funktions-Schema von SiriusFunktions-Schema von Sirius
Mit Siri, Cortana und Google Now sind drei verschiedene Sprachassistenten bekannt, die von großen Unternehmen entwickelt wurden. Und wie es in der IT-Szene fast schon zu erwarten war, folgt nun ein weiteres System in Form einer offenen Plattform. Sein Name ist "Sirius".

Entwickelt wird Sirius im Wesentlichen von der University of Michigan. Ermöglicht wird das Projekt dabei durch eine Reihe von Unterstützern und vor allem auch Geldgebern - unter ihnen Google, die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) sowie die National Science Foundation (NSF). Die Technologie steht frei zur Verfügung und kann entsprechend in nichtkommerzielle und auch kommerzielle Anwendungen integriert werden.

Das gesamte System besteht im Kern aus drei Modulen: Sprach-, Bild- und Texterkennung. Diese können Informationen aus unterschiedlichen Quellen aufnehmen, zusammenführen und die nötigen Ergebnisse liefern. So kommt Sirius beispielsweise zu einem Feature, das bei den kommerziellen Alternativen bisher nicht zu finden ist: Einer Kombination aus Sprach- und Bildanalyse bei Anfragen. Dadurch wird es beispielsweise möglich, unterwegs eine Sehenswürdigkeit mit der Kamera aufzunehmen und per Sprache zu fragen, wann das jeweilige Objekte gebaut wurde.

Bereitgestellt wird Sirius unter BSD-Lizenz, die kompletten Quellcodes sind auf GitHub zu finden. Noch befindet sich das System relativ am Anfang der Entwicklung. Das heißt aber nicht, dass es nicht schon nutzbar wäre - zumindest zu Testzwecken. So wird bereits eine Sirius Suite angeboten, die auf Linux-Rechnern installiert werden kann.

Doch mit der Bereitstellung des Grundstocks soll es eigentlich erst richtig losgehen. Die Entwickler setzen darauf, dass die Basis des Systems zukünftig für verschiedene Anwendungsbereiche eingesetzt wird und so dann von unterschiedlichen Seiten immer wieder Beiträge zur Weiterentwicklung an das Gesamtprojekt zurückfließen.
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An sich ist ein Open Source sprachbasierter Personal Assistant eine tolle Idee, aber "Sirius"? Ernsthaft? Waren "Cortanus" und "Google Nowa" etwa schon vergeben? ;)
 
@Mowolf: Und? Lange VOR Siri von Apple, gab es einen Synthesizer mit der Modellbezeichnung Sirius von Quasimidi.
 
Ernsthaft? Sir-ius?
 
@iammaac: are u sirius
 
@Mezo: are you kitten me right meow?

Also ich find den Namen an sich nicht schlecht... noch besser wärs, wenn man als Nutzer diesem Programm später dann einen eigenen "Namen" zum ansprechen geben könnte.
 
Als ich Google gelesen habe interessiert mich das Projekt nicht mehr.
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